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Mhmmm!
Es schwebt der Kaffeeduft so köstlich durch die Räume.
Er füllt die Atemluft sacht mit Verlangen an,
verlockend kitzelt er in meinem Riechogan,
entreißt mich bittersanft den Resten meiner Träume.
Ich mag es einfach, wenn das glatte, harte Rund
des Porzellans sich warm in beide Hände schmiegt,
der Henkel seinen Halt um meine Finger biegt,
genieße diesen Trank, zur frühen Morgenstund.
Von hinten, aus der Stube, klingt ein lautes Krachen.
Man hört schon gleich darauf vier Pfoten eilig flitzen.
Ich glaube gar, da wollte irgendwer stibitzen
und sehe fast schon Chaos inneräugig blitzen.
Tja, unser Gasthund macht, so ab und an, mal Sachen,
die könnten, manchen Tags, wohl meinen Zorn entfachen.
Ach nee, jetzt bleib ich schön behaglich stille sitzen.
Ich werde ganz in Ruhe meinen Kaffee trinken
und sollte auch die Welt in Schutt und Asche sinken –
heut kann mir gar nichts mehr mein Käffchen madig machen.
Es schwebt der Kaffeeduft so köstlich durch die Räume.
Er füllt die Atemluft sacht mit Verlangen an,
verlockend kitzelt er in meinem Riechogan,
entreißt mich bittersanft den Resten meiner Träume.
Ich mag es einfach, wenn das glatte, harte Rund
des Porzellans sich warm in beide Hände schmiegt,
der Henkel seinen Halt um meine Finger biegt,
genieße diesen Trank, zur frühen Morgenstund.
Von hinten, aus der Stube, klingt ein lautes Krachen.
Man hört schon gleich darauf vier Pfoten eilig flitzen.
Ich glaube gar, da wollte irgendwer stibitzen
und sehe fast schon Chaos inneräugig blitzen.
Tja, unser Gasthund macht, so ab und an, mal Sachen,
die könnten, manchen Tags, wohl meinen Zorn entfachen.
Ach nee, jetzt bleib ich schön behaglich stille sitzen.
Ich werde ganz in Ruhe meinen Kaffee trinken
und sollte auch die Welt in Schutt und Asche sinken –
heut kann mir gar nichts mehr mein Käffchen madig machen.
Hallo Sabine
Das ist aus dem Leben gegriffen und ich, als Kaffeejunkie und Hundebesitzer, kann mich da natürlich hineinversetzen. Trotzdem ist es mir … sagen wir mal … ein wenig zu gedehnt. Es beinhaltet doch recht viele Füllwörter, die Du getrost weglassen könntest, um dem Text etwas mehr Schwung zu geben.
Natürlich passt das Ausladende zum Morgenmuffel, bzw. zur Szenerie, aber das Gedicht wirkt dadurch auch träge. In praktisch jeder Zeile geistert ein Adjektiv herum, das m.E. überflüssig ist.
Mehr kann ich dazu nicht sagen, weil mir das Gedicht zwar Bilder der Situation bringt und, wie oben erwähnt, ich so Momente kenne, aber so der Kick fehlt irgendwie. Ich denke aber, dass es gar nicht in Deinem Sinne war, damit mehr zu erreichen.
Gruss
Margot
P.S. Die Nase würde ich noch mit einem ‚r’ ergänzen.
Das ist aus dem Leben gegriffen und ich, als Kaffeejunkie und Hundebesitzer, kann mich da natürlich hineinversetzen. Trotzdem ist es mir … sagen wir mal … ein wenig zu gedehnt. Es beinhaltet doch recht viele Füllwörter, die Du getrost weglassen könntest, um dem Text etwas mehr Schwung zu geben.
Natürlich passt das Ausladende zum Morgenmuffel, bzw. zur Szenerie, aber das Gedicht wirkt dadurch auch träge. In praktisch jeder Zeile geistert ein Adjektiv herum, das m.E. überflüssig ist.
Mehr kann ich dazu nicht sagen, weil mir das Gedicht zwar Bilder der Situation bringt und, wie oben erwähnt, ich so Momente kenne, aber so der Kick fehlt irgendwie. Ich denke aber, dass es gar nicht in Deinem Sinne war, damit mehr zu erreichen.
Gruss
Margot
P.S. Die Nase würde ich noch mit einem ‚r’ ergänzen.

Liebe Margot,
zunächst einmal herzlichen Dank für das Nasen-R, fast wäre es durch die Tempo-Maschen gefallen.
Da es bei dem Gedicht um entspanntes, behagliches Zurücklehnen geht, um Gemütlichkeit und Gelassenheit, denke ich, dass gerade die Sechshebigkeit, auch die ab und an hervor tretenden Zäsuren und selbst das genussvolle Schwelgen in den Adjektiven die absolut geeigneten Stilmittel sind, um diesen Genuss herüber zu bringen. Viel Schwung wäre das, was so absolut dabei stören würde, nicht wahr? Das Gedicht soll einen Moment der "Auszeit" aus Hektik, Pflicht und Stress darstellen, einen gestohlenen Augenblick, in dem einem der Rest der Welt am Heck vorbei zieht.
Liebe Grüße,
Sabine
zunächst einmal herzlichen Dank für das Nasen-R, fast wäre es durch die Tempo-Maschen gefallen.
Da es bei dem Gedicht um entspanntes, behagliches Zurücklehnen geht, um Gemütlichkeit und Gelassenheit, denke ich, dass gerade die Sechshebigkeit, auch die ab und an hervor tretenden Zäsuren und selbst das genussvolle Schwelgen in den Adjektiven die absolut geeigneten Stilmittel sind, um diesen Genuss herüber zu bringen. Viel Schwung wäre das, was so absolut dabei stören würde, nicht wahr? Das Gedicht soll einen Moment der "Auszeit" aus Hektik, Pflicht und Stress darstellen, einen gestohlenen Augenblick, in dem einem der Rest der Welt am Heck vorbei zieht.
Liebe Grüße,
Sabine
Hallo roux,
ich bin zwar kein Hundebesitzer und muss gestehen, wenn ich sowas lese, auch froh keiner zu sein und meinen Kaffee ungestört genießen zu können, aber die Behaglichkeit, die Deine Verse vermitteln, spricht mich sehr an. Die Dramaturgie, sowie die, ich nenne sie mal Bildeinstellungen, sind meinetwegen gängigen Kaffeewerbespots entnommen, aber was bei denen funktioniert, funktioniert auch bei Deinem Gedicht.
Was mir formal gut gefällt ist, dass nach den geruhsamen ersten zwei Strophen der Text auch formal mit den Dreizeilern Fahrt aufnimmt. Doch würde ich mir ehrlich gesagt dann auch wünschen, dass der Text am Schluss, wo er zu seiner Gemütlichkeit zurück findet, er auch wieder zu seinen gediegenen umarmt bereimten vier Versen zurückkehrt, soll heißen, ich hätte da gerne noch einen letzten Vers hinten dran.
Das Stück hat Atmosphäre und ich glaube, mehr will es auch gar nicht, oder?
Grüße,
GerateWohl
ich bin zwar kein Hundebesitzer und muss gestehen, wenn ich sowas lese, auch froh keiner zu sein und meinen Kaffee ungestört genießen zu können, aber die Behaglichkeit, die Deine Verse vermitteln, spricht mich sehr an. Die Dramaturgie, sowie die, ich nenne sie mal Bildeinstellungen, sind meinetwegen gängigen Kaffeewerbespots entnommen, aber was bei denen funktioniert, funktioniert auch bei Deinem Gedicht.
Was mir formal gut gefällt ist, dass nach den geruhsamen ersten zwei Strophen der Text auch formal mit den Dreizeilern Fahrt aufnimmt. Doch würde ich mir ehrlich gesagt dann auch wünschen, dass der Text am Schluss, wo er zu seiner Gemütlichkeit zurück findet, er auch wieder zu seinen gediegenen umarmt bereimten vier Versen zurückkehrt, soll heißen, ich hätte da gerne noch einen letzten Vers hinten dran.
Das Stück hat Atmosphäre und ich glaube, mehr will es auch gar nicht, oder?

Grüße,
GerateWohl
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Ich habe zu dem Gedicht für einen guten Freund noch eine Strophe hinzugefügt, aber ich glaube kaum, dass du das meintest, mit dem erwünschten Abschluss.
Raucherstrophe:
Och nee, selbst das würd nicht an meiner Fassung ritzen.
Ich rauch mir heimlich eine, während andre schwitzen.
Wie herrlich ist es doch, sich manchmal auszuklinken!
Liebe Grüße,
Sabine
Raucherstrophe:
Och nee, selbst das würd nicht an meiner Fassung ritzen.
Ich rauch mir heimlich eine, während andre schwitzen.
Wie herrlich ist es doch, sich manchmal auszuklinken!
Liebe Grüße,
Sabine
Hi Sabine,
wenn Du jetzt noch den Vers "und ungeniert nach Schweiß und Rauch zu stinken" ranhängtest, wären wir zumindest formal fast im Geschäft. Nur leider würde das wohl inhaltlich die schöne Atmosphäre etwas stören.
Ich bevorzuge dann doch die Ncihtrauchervariante.
Grüße,
GW
wenn Du jetzt noch den Vers "und ungeniert nach Schweiß und Rauch zu stinken" ranhängtest, wären wir zumindest formal fast im Geschäft. Nur leider würde das wohl inhaltlich die schöne Atmosphäre etwas stören.
Ich bevorzuge dann doch die Ncihtrauchervariante.

Grüße,
GW
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