http://www.E-LIEratum.de
#1

Fandango

in Diverse 14.09.2007 09:07
von Maya (gelöscht)
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Fandango


Ach Freund, lass bitte ab von mir und deinem Streben,
nie warst du mehr für mich und wirst es niemals sein.
Fandango tanze ich – doch immer nur allein,
ab ovo wusstest du: Ich kann dir nicht mehr geben.

Nun drängst du vor und die Akkorde klingen schiefer.
Gemach, mein Freund. Halt ein! Die Stimme bricht dir weg.
Ensemble suchst du als Solist. Bin ich dir Zweck?
Na komm schon, schraub verzog’ne Saiten wieder tiefer,

denn mit der Höhe sinkt auch die Gefahr, zu fallen.
Es ist nur schön, solange wir im Einklang spielen.
Wonach du trachtest, stört das gleiche Intervallen,

am Ende auch die Freundschaft. Du, lass doch das Zielen
in jene Richtung, wo wir aufeinander prallen.
Tonale Dissonanzen, die mir nie gefielen.

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#2

Fandango

in Diverse 14.09.2007 15:47
von Margot • Mitglied | 3.053 Beiträge | 3053 Punkte
Hallo Maya

Was für ein schönes Wort! Fandango … hach. Unweigerlich muss ich dabei an Queen denken: Do the Fandango … aber das nur nebenbei und völlig nebensächlich. Ein spanischer Singtanz also, häufig mit Kastagnetten begleitet. Mal sehen, wie das so tanzt.


Zitat:

Ach Freund, lass bitte ab von mir und deinem Streben,
nie warst du mehr für mich und wirst es niemals sein.
Fandango tanze ich – doch immer nur allein,
ab ovo wusstest du: Ich kann dir nicht mehr geben.



Bereits die zwei ersten Wörter vermitteln die Stimmung. Ein Seufzen geht durch die Reihen. Da möchte jemand mehr, vermutlich Liebe, und kriegt „nur“ Freundschaft. Und vermutlich ist es nicht das erste Mal, dass dem armen Teufel dies gesagt wird. Tja, shit happen’s, wenn ich das mal so salopp ausdrücken darf.
Den Begriff ‚ab ovo’ kenne ich nicht und mag jetzt auch nicht danach googeln. Ovo ist für mich ein Pulver, das man in Milch tut … aber das ist wohl kaum gemeint. Es wird vermutlich 'von Anfang an' bedeuten .. (?)


Zitat:

Nun drängst du vor und die Akkorde klingen schiefer.
Gemach, mein Freund. Halt ein! Die Stimme bricht dir weg.
Ensemble suchst du als Solist. Bin ich dir Zweck?
Na komm schon, schraub verzog’ne Saiten wieder tiefer,



Der Freund will das jetzt aber nicht so recht begreifen, daher versucht er es noch einmal. Gibt sogar noch etwas mehr Druck, was aber nur kontraproduktiv ist; er läuft Gefahr, auch noch die Freundschaft zu verlieren. Die 3. Zeile haut mich glatt aus dem Metrum. ‚Ensemble’ wird auf der 1. Silbe betont … sorry. Und ha!, wenn plötzlich Fremdwörter auftauchen, werde ich hellhörig, bzw. schaue ich genauer hin …. ach, ja! Und hä? Wait? Anyway!


Zitat:

denn mit der Höhe sinkt auch die Gefahr, zu fallen.
Es ist nur schön, solange wir im Einklang spielen.
Wonach du trachtest, stört das gleiche Intervallen

am Ende und die Freundschaft. Du, lass doch das Zielen
in jene Richtung, wo wir aufeinander prallen.
Tonale Dissonanzen, die mir nie gefielen.




Ja, eben, die Freundschaft leidet unter dem Ansturm. Solange alles schön artig ist, wird hübsch gespielt, aber eben nicht mehr. ‚Das Intervallen’? Kann das sein? Klingt in meinen Ohren mächtig falsch…: der Intervall, die Intervalle … aber als Verb – und dann auch noch substantiviert – kenne ich das nicht. Ein Neologismus? Überhaupt ist diese Zeile verwirrend. Wonach du trachtest, stört das gleiche Intervallen am Ende und die Freundschaft. … macht das Sinn?

Irgendwie klingt das lyr. Ich recht genervt, sagt dem lyr. Du aber doch noch recht höflich, dass es das Werben sein lassen soll. Das ist zwar höflich und verdient Respekt, aber für meinen Geschmack ist das bereits wieder zuviel Rücksichtsnahme. Manche lernen’s nur durch Vehemenz!

Und eben ….was soll das ‚wait’? Ich war nie gut im Warten, von daher kann ich das nicht nachvollziehen. Aber ich kenne dieses Gefühl… nicht wirklich witzig… für beide Seiten.

Der Tanz kommt mir hier etwas zu kurz, da Du mehr von Tönen schreibst, als von der Bewegung, aber mir gefällt der Klang.... und dass Du wieder veröffentlichst.

Gruss
Margot

Die Frau in Rot

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#3

Fandango

in Diverse 14.09.2007 17:18
von bipontina (gelöscht)
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hallo, Maya..
nur ganz kurz: Dein Fandango ist für Fandangokenner (und nicht nur für sie ) ein dolles Gedicht! Gut gemacht!
Es hakelt nur - wenn ich nicht falsch liege - bei den Intervallen: ich kenne "intervallen" nicht als Verbum.
So bitte ich, mir auf die Sprünge zu helfen.

LG bipontina

NS: M u ß man gute Gedichte zerreißen und zerpflücken? Bei manchen (wie dem Deinen) fühlt man sich bei den Begutachtern wie in der Anatomie. Schade!!!


Etliche Zeit später: Genau das ist es, was ich meinte. Jetzt, da der Fandango zur versuchten Sekundärliteratur herhalten muß, wird er uninteressant und langweilig. Frisch bleibt nur das "intervallen". weil Neuschöpfung. 23.15 h

15.9.: schade



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#4

Fandango

in Diverse 14.09.2007 17:26
von Maya (gelöscht)
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Hi Margot!


Zitat:

Was für ein schönes Wort! Fandango … hach.



Ja, ich finde das Wort auch toll, denn man kann es so schön betonen, es klingt wie Musik in meinen Ohren. Genug geschwärmt.


Zitat:

Bereits die zwei ersten Wörter vermitteln die Stimmung. Ein Seufzen geht durch die Reihen. Da möchte jemand mehr, vermutlich Liebe, und kriegt „nur“ Freundschaft. Und vermutlich ist es nicht das erste Mal, dass dem armen Teufel dies gesagt wird.



So war es intendiert, was mir zeigt, dass der Inhalt schon mal klar rüberkam, was mich freut.


Zitat:

Den Begriff ‚ab ovo’ kenne ich nicht und mag jetzt auch nicht danach googeln. Ovo ist für mich ein Pulver, das man in Milch tut … aber das ist wohl kaum gemeint. Es wird vermutlich 'von Anfang an' bedeuten .. (?)



Natürlich ist dir deine weibliche Intuition in solchen Dingen ein guter Ratgeber, ja, es ist lat. und bedeutet "vom Ei", heißt also: von Beginn an. Das lyrI machte sofort reinen Tisch, als erste Annäherungsversuche seitens des Du's unternommen worden sind. Ovo, Pulver, Milch? Ja, Kaffee immer mit Milch, danke.


Zitat:

Die 3. Zeile haut mich glatt aus dem Metrum. ‚Ensemble’ wird auf der 1. Silbe betont … sorry. Und ha!, wenn plötzlich Fremdwörter auftauchen, werde ich hellhörig, bzw. schaue ich genauer hin …. ach, ja! Und hä? Wait? Anyway!



Hä? Nö! Stimmt doch, das bestätigen mir sogar meine Wörterbücher. Margot, lies das mal französisch, und zwar ohne schweizer Dialekt.
Wait ist im Sinne von "Warte, stop it now!" gemeint, bevor die Freundschaft kaputtgeht.


Zitat:

‚Das Intervallen’? Kann das sein? Klingt in meinen Ohren mächtig falsch…: der Intervall, die Intervalle … aber als Verb – und dann auch noch substantiviert – kenne ich das nicht. Ein Neologismus? Überhaupt ist diese Zeile verwirrend. Wonach du trachtest, stört das gleiche Intervallen am Ende und die Freundschaft. … macht das Sinn?



Das Intervallen finde ich passend, ich möchte es beibehalten, denn es sagt genau das aus, was ich möchte - jedenfalls für mich. Im Wörterbuch findet man es nicht, aber dafür gibt es Dichter. Schau in zwei Jahren nochmal nach. Aber du hast mich auf eine Idee gebracht, denn der Übergang vom ersten zum zweiten Terzett gefiel mir auch nicht. Ich ändere das wie folgt ab: Wonach du trachtest, stört das gleiche Intervallen, /am Ende auch die Freundschaft. Besser?


Zitat:

Irgendwie klingt das lyr. Ich recht genervt, sagt dem lyr. Du aber doch noch recht höflich, dass es das Werben sein lassen soll. Das ist zwar höflich und verdient Respekt, aber für meinen Geschmack ist das bereits wieder zuviel Rücksichtsnahme.



Na ja, man muss bedenken, dass es sich um einen Freund handelt, dem das lyrI nicht mehr als nötig wehtun möchte.


Zitat:

Der Tanz kommt mir hier etwas zu kurz, da Du mehr von Tönen schreibst, als von der Bewegung, aber mir gefällt der Klang.... und dass Du wieder veröffentlichst.



Wenn man so will, kommt der Tanz - rein von den Begriffen her - natürlich etwas kurz, als dass der Titel den Text tragen könnte oder umgekehrt. Aber angesichts des "Herumtänzelns" des Du's um das lyrI, passt das in meinen Augen ganz gut. Mit anderen Worten: Finger weg vom Titel, der bleibt so! Ich wurde gestern per PN dazu gebeten, doch wiedermal was zu veröffentlichen.

Danke für dein Feedback!
Grüße, Maya

-----------------------------------------------------------

Hallo bipontina!

Zum Intervallen: Das Intervallen finde ich passend, ich möchte es beibehalten, denn es sagt genau das aus, was ich möchte - jedenfalls für mich. Im Wörterbuch findet man es nicht, aber dafür gibt es Dichter. Schau in zwei Jahren nochmal nach.

Ansonsten freut es mich, dass dir der Text gefällt.
Gruß, Maya
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#5

Fandango

in Diverse 14.09.2007 19:29
von Brotnic2um • Mitglied | 645 Beiträge | 645 Punkte
Klasse ein Sonett. Wobei – Sonett - in einer schnoddrigen Art betont. Sprich : so njet (mein Sohn) durchaus ein schöner Titel wär. Denn inhaltlich passt es ja: so nicht. Also : spiel hier nicht auf Liebe, denn die kriegst du so nett. Sparwitz.

Aber Fandango klingt natürlich viel besser. Aber es tanzt hier nur einer und zwar das LI - und das ab ovo. Ich bin zwar kein Schweizer Seppili und auch keine Anke aber das hatte ich gleich raus: vom Ei weg, sprich Ursprung. Und war nicht schlecht irritiert, weil ich dachte, dass LI gibt zum Ausdruck, das sie von Geburt an Solo ist und bleibt. Solotänzerin halt. Ein schöner Schmarren, drum erwähne ich es. Ab Ovo kann ich also auch nur als Hinweis auf den Beginn der Beziehung zwischen LI und LD lesen.

Dann habe ich soeben minutenlang gegrübelt und studiert wo das Wait steht. Ich kam und kam nicht drauf. Danke, jetzt habe ich es auch gesehen. Schönes Zeltli für die Aufmerksamen. Aber ob wait da wirklich hineinpasst? Pause oder Stop hätte ich eher erwartet als ein warte. Aber darüber mögen sich die Gelehrten streiten, die so was gleich erkennen.

Intervallen, wie puls(ier)en im gleichen Takt? Rhythmus, Musik - ein Feld wo das Eis für mich sowieso zu dünn ist. Denke ich, also lieber an Frequenz und Wellenlänge, denn die scheint irgendwie zwischen LI und LD mal gestimmt zu haben, solange das LD im Takt blieb, d.h. die hier gegebene Anleitung beherzigt und nicht die Frequenz geändert hat. Jetzt aber droht das Arrangement zu krachen - tonale Dissonanzen eben. Oder bei Wellen bleibend: Funkstille.

Diese Abfuhr, wie Margot sie interpretiert hat, würde ich auch noch als intelligente Aufforderung des LI an das LD verstehen die Individualdistanz einzuhalten und sich auf seinen Tanz oder besser noch sein Spiel – denn wegen der erwähnten Saiten (und des Titels) denke ich beim LD an einen Gitarristen – zu konzentrieren. Also nur bei Einhaltung der Distanz – LD auf dem Stuhl klampft und LI tanzt -, sowie der Konzentration nur auf den „Job“, funktioniert der Fandango zwischen den Beiden. Ich hoffe inständig da spielt einer Gitarre und die Dame klappert mit Kastagnetten und stampft auf der Bühne rum. Das Bild könnte passen, denn beide Akteure würden auch einzeln bestehen.
Dieses Bild gefällt mir - keine Ahnung ob es auch intendiert war.
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#6

Fandango

in Diverse 14.09.2007 21:37
von Maya (gelöscht)
avatar
Hallbroti!


Zitat:

Klasse ein Sonett. Wobei – Sonett - in einer schnoddrigen Art betont. Sprich : so njet (mein Sohn) durchaus ein schöner Titel wär. Denn inhaltlich passt es ja: so nicht. Also : spiel hier nicht auf Liebe, denn die kriegst du so nett.



Ja, das wäre in der Tat ein witziger Titel geworden, ich wusste gar nicht, dass du etwas po russki kannst.


Zitat:

Und war nicht schlecht irritiert, weil ich dachte, dass LI gibt zum Ausdruck, das sie von Geburt an Solo ist und bleibt. Solotänzerin halt. Ein schöner Schmarren, drum erwähne ich es. Ab Ovo kann ich also auch nur als Hinweis auf den Beginn der Beziehung zwischen LI und LD lesen.



Nee, nee, so trist als Solotänzer sollte das Leben des lyrI’s dann ja doch nicht enden. Ab ovo bezog sich also tatsächlich auf den Anfang der Freundschaft bzw. auf den Zeitpunkt, wo das Du gestand, mehr als freundschaftliche Gefühle für das lyrI zu haben und dieses wiederum gleich reinen Tisch machte, indem es das Du in die Schranken verwies.


Zitat:

Dann habe ich soeben minutenlang gegrübelt und studiert wo das Wait steht. Ich kam und kam nicht drauf. Danke, jetzt habe ich es auch gesehen. Schönes Zeltli für die Aufmerksamen. Aber ob wait da wirklich hineinpasst? Pause oder Stop hätte ich eher erwartet als ein warte. Aber darüber mögen sich die Gelehrten streiten, die so was gleich erkennen.



Das Akrostichon kann man beruhigt überlesen, denn es ist Schrott. Ursprünglich wollte ich auf den Anfang und - wenn nicht rechtzeitig gestoppt wird- auf das Ende einer Freundschaft verweisen. Zuvor stand da auch nicht „wait“, sondern wurde letztlich als Notnagel verwurstet. Den alten Begriff musste ich zugunsten des Inhaltes verwerfen, der mir wichtiger erschien, als das dämliche Akrostichon. Ich stimme dir zu, wenn du meinst, dass dieses Wort schlecht passen würde und muss das jetzt auch alles zugeben, weil du nun der Zweite bist, dem das unangenehm auffällt.


Zitat:

Intervallen, wie puls(ier)en im gleichen Takt? Rhythmus, Musik - ein Feld wo das Eis für mich sowieso zu dünn ist. Denke ich, also lieber an Frequenz und Wellenlänge, denn die scheint irgendwie zwischen LI und LD mal gestimmt zu haben, solange das LD im Takt blieb, d.h. die hier gegebene Anleitung beherzigt und nicht die Frequenz geändert hat. Jetzt aber droht das Arrangement zu krachen - tonale Dissonanzen eben. Oder bei Wellen bleibend: Funkstille.



Klar, genauso kann man das sehen. Bevor ich hier lange mit eigenen Worten hantiere, greife ich aus Faulheit mal auf wiki zurück:

Als Intervall (Zwischenraum) bezeichnet man eine Größe, die als Tonabstand oder Tondifferenz in Tonsystemen auftritt (Höhenunterschied zwischen zwei gleichzeitig oder nacheinander erklingenden Tönen). Bei Intervallen unterscheidet man normalerweise zwischen konsonanten („zusammenklingende“, also nicht auflösungsbedürftige) und dissonanten („auseinanderklingende“, also auflösungsbedürftige) Intervallen. [gek.]

Das passte m.E. ganz gut in den Kontext.

Natürlich tanzt das lyrI alleine, denn das steht ja auch so in S1. Das Du tänzelt eher um das lyrI herum, ohne wirklich selbst zu tanzen.


Zitat:

Ich hoffe inständig da spielt einer Gitarre…



Wenn du an ein Gitarre spielendes Du dachtest, möchte ich dir das Bild natürlich nicht nehmen, wobei ich eher an einen Streicher dachte, an ein Du, welches Violine spielt und den Bogen eindeutig überspannt . Inspiration war mir Luigi Boccherini’ s „del Fandango“ (Quintett für Gitarre und Streichquartett, G 448). Eine Gitarre kommt also vor.

Ich danke für deinen ausführlichen Kommentar und die Interpretation.
Viele Grüße,
Maya
--------------------------------

Edit

@ bipontina


Zitat:


NS: M u ß man gute Gedichte zerreißen und zerpflücken? Bei manchen (wie dem Deinen) fühlt man sich bei den Begutachtern wie in der Anatomie. Schade!!!



Wenn dir genauere Textbesprechungen zuwider sind, dann lies sie doch nicht. Ich richte mich nicht nach dir, sondern gestalte meine Beiträge, wie es mir passt. Solange nur du es bist, dem meine Art missfällt, werde ich nichts daran ändern.


Zitat:

Etliche Zeit später: Genau das ist es, was ich meinte. Jetzt, da der Fandango zur versuchten Sekundärliteratur herhalten muß, wird er uninteressant und langweilig. Frisch bleibt nur das "intervallen". weil Neuschöpfung. 23.15 h



Du, was dich interessiert oder nicht, interessiert mich nicht.
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#7

Fandango

in Diverse 15.09.2007 22:04
von Brotnic2um • Mitglied | 645 Beiträge | 645 Punkte
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#8

Fandango

in Diverse 15.09.2007 22:48
von bipontina (gelöscht)
avatar
Bedauerlich, daß Dich Kommentare nicht interessieren, sobald sie von mir kommen. Eigentlich schade, da es um ein gutes Gedicht geht.
Sekundärliteratur hat mir mal den gesamten Lernet-Holenia vermiest - und das war sehr "unfruchtbar".
Lieben Gruß von bipontina
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#9

Fandango

in Diverse 16.09.2007 01:04
von Maya (gelöscht)
avatar
@ Brot:

Ein sehr passendes Bild! Spielt der Mann im Hintergrund Violine?

@ bipo:


Zitat:

Bedauerlich, daß Dich Kommentare nicht interessieren, sobald sie von mir kommen.



Das habe ich so nicht gesagt! Doch richte ich mich nicht danach, was deinen Interessenlagen entgegenkommt. Wenn du Lust und Laune an einem Gedicht verlierst, weil man es detailliert auf Herz und Nieren prüft oder Sekundärliteratur anführt, um nicht lange um den heißen Brei herum zu reden, dann ist mir das egal. Ich ziehe mein Ding durch, so wie du deines. That's all. Wenn du noch was dazu sagen möchtest, dann bitte nicht in diesem Thread und auch nicht per PN. Danke.
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#10

Fandango

in Diverse 16.09.2007 13:36
von Don Carvalho • Mitglied | 1.880 Beiträge | 1880 Punkte

Zitat:

bipontina schrieb am 14.09.2007 17:18 Uhr:
NS: M u ß man gute Gedichte zerreißen und zerpflücken? Bei manchen (wie dem Deinen) fühlt man sich bei den Begutachtern wie in der Anatomie. Schade!!!

Etliche Zeit später: Genau das ist es, was ich meinte. Jetzt, da der Fandango zur versuchten Sekundärliteratur herhalten muß, wird er uninteressant und langweilig. Frisch bleibt nur das "intervallen". weil Neuschöpfung. 23.15 h

15.9.: schade



bipontina, Statements dieser Art nerven wirklich. Der Tümpel hat sich immer dadurch ausgezeichnet, dass sich Kommentare nicht in einem kurzen Stimmungsurteil erschöpfen, sondern dass die Textarbeit einen großen Stellenwert einnimmt. Dass dies gewünscht wird und von den meisten Usern hier auch so praktiziert wird, dürftest Du inzwischen bemerkt haben.

Nun ist niemand gezwungen, eine umfangreiche Analyse vorzunehmen und - Maya wies bereits darauf hin - auch niemand, diese zu lesen. Deine Kritik an der Kritik ist aber kontraproduktiv, ich bitte daher, dies zu unterlassen, zumal Du das Kommentarpferd bereits des Öfteren auf diese Weise gesattelt hast.

Es gibt viele Gedichteforen, in denen ein anderer Kritikstil gepflegt wird. Das ist nicht besser oder schlechter, nur eben ein anderer Ansatzpunkt. Damit will ich Dir nicht nahelegen, das Forum zu verlassen, sondern nur, die hiesigen Gepflogenheiten zu akzeptieren.

Grüße,

Don
-Moderator-

Des Paten Missetaten

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#11

Fandango

in Diverse 16.09.2007 18:24
von bipontina (gelöscht)
avatar
Ja, lieber Don - das ist doch dann ganz einfach. Du löschst den beanstandeten Kommentar (und den hier natürlich auch!!). Ich will ja nicht in den Ruch des Spammens kommen und überleg mir zukünftig meine Antworten grü ndlicher - nicht mehr so spontan.
Lieben Gruß von bipontina
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