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#1

Antinomie

in Düsteres und Trübsinniges 03.09.2007 20:51
von Pog Mo Thon | 569 Beiträge | 569 Punkte
Antinomie

Am Widerspruch will ich erkennen,
ob sich der Aufwand lohnt,
ob er mir innewohnt,
der Funke, den es braucht, zu brennen,

zu schlagen ausreicht, ihn zu nennen.
Doch diese Fratze thront,
blass wie ein bleicher Mond,
den Nächten, die von Tagen trennen.

Wo dunkler Stunden schwarze Drachen
mir eine Brücke bauen,
will ich die Zukunft schauen

und dafür alle Nächte wachen.
Dort, unter schaurig-schönem Lachen,
soll mir der Morgen grauen.
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#2

Antinomie

in Düsteres und Trübsinniges 03.09.2007 21:22
von Krabü2 | 797 Beiträge | 797 Punkte
Hallo Nizza,
das hört sich an wie ein Kampf um des Kampfes Willen; ein Reiz zum Widerspruch mit der 'Auflage' an sich selbst, ein Gegenüber möglichst zu echauffieren. Hier scheint das Gegenüber sich nicht aus der Reserve locken zu lassen - kann das sein?
Die Passage in der 2. Strophe versteh ich nicht bzw. scheint mir falsch:
...diese Fratze thront....den Nächten...(?)
Zurück zu bleiben scheint mir hier ein eher Nihilist (auf Lauer).
So sind meine ersten Eindrücke.
Die Gedanken, die es mir gemacht hat, sind mir weitgehend 'fremd'.
Grüße
Kratzbürste

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