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#1

erkannt

in Philosophisches und Grübeleien 17.08.2006 22:06
von Richard III | 865 Beiträge | 865 Punkte
erkannt

Ließ dich verkannt am Rand vergehn,
verwirrt, geblendet und gefangen
und was du riefst, vorüberwehn,
zu spät erkannt, was längst gegangen.

Es glimmt nun in mir das Verlangen,
dass schon vor langer Zeit geschürt,
doch nun erst rötet meine Wangen,
was du erweckt, dem Acht gebührt!

Ich tu es gern, auch wenn mich friert,
zu lang war mir der Blick verwehrt.
Nach Honigkuchen immer giert,
wer gutes Brot zu wenig ehrt.

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#2

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in Philosophisches und Grübeleien 17.08.2006 22:45
von Ulli Nois | 554 Beiträge | 554 Punkte
Hochwohlgeboren!

Erkenntnisse, die einen frieren lassen und zugleich das Blut in die Adern treiben - davon höre ich gerne. Es ist vielleicht kein Sahnestückchen, das du uns da präsentierst (der -angen-Reim wirkt etwas überstrapziert und mit dem "Acht gebührt" kann ich mich sprachlich auch nicht recht anfreunden) aber ein gutes, trockenes Stück Brot der Erkenntnis, an dem ich noch ein wenig kauen werde.

SincereUlli

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#3

erkannt

in Philosophisches und Grübeleien 18.08.2006 16:22
von Richard III | 865 Beiträge | 865 Punkte
Danke Herr Nois, eure Kritik ist mir immer sehr viel wert!
Was hast du gegen das "Acht gebührt"?

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