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mal reimt er, mal nicht, das merkt gar keiner.
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schreibt der Mattes. Merkt denn keiner, dass der Dichter immer reimt?
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Der Atemlose ist ja derjenige, der hier besungen wird, der durch die Zeit getriebene, der schnell, nur schnell die Wortwünsche wenigstens fixieren möchte und der doch auch ein ganz und gar Verzweifelter ist, weil in der Hektik und der Hetze das zweite Wort vorm ersten geschrieben wird und angesichts der Fülle der Seiten und der Eile des Blätterns und Lesens am Ende nur lose, zusammenhanglose Worte bleiben. Schall und Rauch und weg. Time out.
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... der Atem-lose treibt Worte vor sich hin. Damit gehe ich decor (um es mit Andy Brehme zu sagen). Aber wichtiger war / ist mir die andere Lesart: gerade der Atmende ( derjenige, der den Atem noch hat, der also gerade nicht atem-los ist ) verzagt an seiner Unfähigkeit, etwas "richtig" sagen zu können, weil alles war er sagt und schreibt, vom Leben schon beim nächsten Hinsehen geradezu weggeatmet wird. Jeder Satz, jeder Text löst sich, kaum zusammengefügt, schon wieder in schwebende Sinnfelder auf, jedenfalls in meinem Kopf. Dennoch spricht hier kein ganz und gar Verzweifelter, vilemehr ein zwischen Gelöstheit und Aufgelöstheit Schwankender.
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Ich werde nur das Gefühl nicht los, in der Eile etwas vergessen zu haben
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That's ist. Auch in der Langsamkeit werde ich dieses Gefühl nicht los.
Gleichzeitig, lieber Mattes, werde ich das Gefühl nicht los, in dir einen empathischen Leser gefunden zu haben, der aus meinen losen Worten mehr herausholt, als ich selber zu schöpfen in der Lage bin.
Danke dafür.
Gruß, Ulli