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#1

Hallo bin neu..... und habe eine Geschichte?

in Kurzgeschichten, Erzählungen, Novellen und Dramen. 24.02.2006 08:15
von kein Name angegeben • ( Gast )
Hallo,

ich bin per Zufall beim Googlen auf Eure Seite gekommen. Möchte mich kurz vorstellen, ich schreibe ab und zu meist Gedichte oder Kurzgeschichten oder in welches Genre das so richtig passt, weiß ich noch nicht. Vielleicht könnt Ihr mir weiterhelfen und auch den einen oder anderen Kommentar dazu abgeben, würde mich freuen....

Ich war heute Nacht mit Schrecken aufgewacht. Ich träumte von eine Schachtel Pralinen die mir gehörte oder nicht gehörte oder nur halb, so klar waren die Besitzverhältnisse nicht und sie erweckten in mir eine gewisse Unruhe und Unsicherheit und die Frage danach, die ich allerdings wieder nicht stellen sollte. Jedenfalls jeden Abends als ich mir eine Praline mit Genuss und Freude nehmen wollte, fand ich genau an dieser Stelle eine Lücke.
Mit der Zeit wurde ich unruhige Spezialistin genau diese Lücke zu beobachten. Dieser jemand im verschwommenen Nichts mit dem ich mir die Pralinen teilen sollte glitt mir durch die Hände wie ein Aal. Manchmal war er da und manchmal nicht, ohne dass ich durchblicken konnte, an was es liegt, dass er so war wie er eben war. Halb war er Mensch und halb Aal, wenn ich danach fragen wollte nach dieser Frage, die mir unter den Nägeln brannte, verwandelte er sich zum Aal. Ich machte mir zuerst Vorwürfe, dass ich nicht geschickter fragen konnte, eigentlich war ich auf diesem Gebiet sehr bewandert und ich suchte und suchte nach immer neuen und passenderen Fragen und zermartete mir das Gehirn, den lieben langen Tag. Später machte ich ihm Vorwürfe und hatte wieder das Gefühl dabei, dass das auch nicht richtig war.
Die Pralinen wurden weiter heimlich gestohlen. Ich begann auch zu stehlen, heimlich. Das schien hier so üblich zu sein. Es war wichtig das heimlich zu tun. Ich erkannte noch nicht den Sinn, dass es immer heimlich sein musste, aber es schreckte mich auch nicht sonderlich ab und der Spaß daran lenkte mich etwas von den gestohlenen Pralinen ab, obwohl ich durchaus wusste, dass mich die Frage nicht los lies, dass es auch keine Frage war, die man einfach abtun konnte außer man wollte an der Oberfläche schwimmen. Ich jetzt allerdings auch, wie ich mich ablenken konnte.
Mit wem teilte ich diese Schachtel, auf einmal fing diese Frage Raum anzunehmen und gleichzeitig wusste ich sie nicht zu beantworten und sie fing an unlösbar zu werden. In dem ganzen Wirrwarr begann ich zu vergessen mit wem ich sie mir eigentlich teilte und wer er war, auch die gestohlenen Pralinen fingen mir an egal zu werden, mit so vielen Sachen konnte ich mich im Traum nicht befassen .
Als ich ihn darauf ansprechen wollte, war er schon wieder weg und ich wußte, dass er der Aal war. Und so zog es sich eine Zeit hin, ich stahl Pralinen und entwickelte da einen gewissen sportlichen Ehrgeiz dabei. Ich war regelrecht auf der Jagd nach Pralinen. Es war wie eine Sucht. Und doch stand ich manchmal abends mit einem kurzen Anflug von Traurigkeit allein vo meiner Schachtel, merkwürdig, mittlerweile hatte sie soviel Raum eingenommen, dass ich sie als meine Schachtel bezeichnete, mittlerweile auch mit dem Bewusstsein, dass ich stahl und dass es wohl normal war zu stehlen.
Irgendwann nach dieser Zeit der endlosen Fragen, der endlosen Wiederholungen, stand ich nach einiger Zeit des Vergessens wieder allein vor meiner Schachtel und ich stellte mit einem leichten Anflug der Trauer fest, dass sie mittlerweile leer war. Es war nur noch die Verpackung da und wie zum Hohn stellte ich gerade in diesem Augenblick fest, dass auf ihr rote Rosen, ein Symbol oder ach ich hatte auch das verdrängt, abgebildet waren. Sie war leer und ich kam zum ersten Mal auf die Idee einen Zettel reinzulegen und ich wußte auf einmal, dass sie sich ja nie hätte allein füllen können und das ich mit der Zeit so viele Pralinenschachtel geplündert hatte, aber das auch einige für kurze Zeit satt waren und ich auch und das es weiterhalf, diese Süße, für kurze Zeit sich zu motivieren und wieder weiter auf die Jagd zu gehen. Und ich schreckte mitten im Schlaf auf und hatte noch die Worte vom Zettel im Kopf: Warum waren nur Pralinen drin, die jeder stehlen konnte und keine .....? Es war wohl Liebe oder war es nur andere Pralinen, aber das ergab keinen Sinn oder doch? Dann sah ich sah auf den Mann der neben mir schlief und er kam mir seltsam fremd vor als hätte ich ihn nie wirklich gekannt.

Liebe Grüße

das
Morgenrot

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#2

Hallo bin neu..... und habe eine Geschichte?

in Kurzgeschichten, Erzählungen, Novellen und Dramen. 24.02.2006 17:42
von Gemini • Long Dong Silver | 3.067 Beiträge | 3067 Punkte
Hallo Morgenrot

Willkommen im Tümpel. Ehrlich gesagt, habe ich jetzt keine Zeit mich so richtig mit deiner Geschichte zu befassen aber ich kann dir schon jetzt sagen, dass sie sehr verwirrend ist. Du hast auch ein paar grammatik und Rechtschreibfehler, die das Lesen noch zusätzlich erschweren.
Ich denke, dass du dir die Antwort schon selbst in der Geschichte gegeben hast "Wirrwarr" speziell das Ende ist dermaßen verwirrend beschrieben. Ich weiß zwar, was du sagen willst, aber nur weil ich es mir in etwa vorstellen kann. Die Idee finde ich nicht schlecht und hat auch Tiefe. Dass irgendwer die Schachteln wieder auffüllen muss und stehlen zur Gewohnheit wird, gefällt mir gut. Nur an der Technik mußt du noch etwas machen. Mach dir doch ein Grundgrüst für deine Geschichte, in der du den roten Faden ziehst und nimm nicht zu viele Fäden auf, die du dann nicht mehr richtig beschreiben kannst. Sonst verwirrst du den Leser nur und es wird zu anstrengend. Denn den Traum hattest ja du. Mir musst du ihn genauer erklären.

LG Gem

Ps.: Wir reden später noch.


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