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#1

Zwei Rosen

in Liebe und Leidenschaft 31.01.2006 21:29
von kein Name angegeben • ( Gast )
Zwei Rosen...,
sie wuchsen und erblühten
nebeneinander.

Sie fingen jeden Sonnenstrahl
und alle Wärme ein.

Doch irgendwann merkten sie:

Sie schenkten sich einander
die grösste Wärme
und die schönsten Sonnenstrahlen...

Und so entstand eine
neue Rosen-Art:

Die Umärmelungs-Rose
der Liebe,

bestehend aus
zwei sich liebenden Rosen.

Im Herzen ewig
unmärmelnd.

Zwei Rosen
füreinander geschaffen...

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#2

Zwei Rosen

in Liebe und Leidenschaft 01.02.2006 09:17
von Gemini • Long Dong Silver | 3.067 Beiträge | 3067 Punkte
Hallo Fuchsi

Das hier finde ich schon besser als die Vorherigen. Ich würde aber auch hier ein paar Sachen weglassen. Ich schreibe dir was ich meine.
Wenn dich meine Version stört, lösche ich sie natürlich wieder.

Zwei Rosen

Sie wuchsen und erblühten
nebeneinander

Sie fingen jeden Sonnenstrahl
und alle Wärme ein

Sie schenkten sich einander Alles
und so entstand eine neue Art

Zwei Rosen
füreinander geschaffen


Ich weiß, ich habe sehr viel beschnitten, aber oft ist es besser, wenn man weniger schreibt um mehr Effekt beim Leser zu erzielen. Die Menschen sollen ruhig ein bisschen gefordert werden.
Vielleicht stört es dich, wenn auf einmal jeder an deinen Gedichten herummäkelt, aber es ist bei uns so, dass die Gedichte auch besprochen werden. Das ist von niemandem böse gemeint, sondern soll dir nur andere Blickwinkel aufzeigen.

LG Gem

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#3

Zwei Rosen

in Liebe und Leidenschaft 01.02.2006 09:24
von Joame Plebis | 3.476 Beiträge | 3363 Punkte
Lieber Fuchsi!

Ungefähr erahne ich, was Du aussagen willst.
Das Thema ist ein liebes Thema.
Wenn ich richtig verstehe, so meinst Du, sie fingen
alle Sonnenstrahlen und Wärme ein, bis sie merkten,
daß sie einander die meiste Wärme gaben und die schönsten Strahlen.

Erlaube mir bitte eine kleine Bemerkung zu den Fürwörtern sich und einander, wo man schon unterscheiden muß.

An der einen Stelle gehörte richtig: sie schenkten einander .....
die zweite Stelle:
Zitat:

bestehend aus zwei sich liebenden Rosen

...
Hier gehörte ... aus zwei einander liebenden Rosen (oder nur zwei liebenden Rosen)
Wenn wir uns lieben, so liebst Du Dich, ich liebe mich.
Lieben wir einander (wechselbezüglich), so paßt es, daß ich Dich und Du mich liebst. (nur ein Beispiel! )

Mir gefällt Dein Thema deshalb und ich streiche es aus dem Grund hervor,
um einigen zu zeigen, daß es außer 'kranken Themen', die von Eiterschlecken und Blutschlitzereien handeln, auch andere Themen gibt, so wie Deines, das einen guten Rückschluß auf eine gesunde Persönlichkeit mit auch gesunden/normalen Gedanken schließen läßt!

Freundlichen Gruß!
Joame

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#4

Zwei Rosen

in Liebe und Leidenschaft 01.02.2006 09:30
von Gemini • Long Dong Silver | 3.067 Beiträge | 3067 Punkte
Hallo Jo

Ich werde mich mit dir nicht unter Fuchsis Faden, den du offensichtlich nur dafür benutzt hast etwas aufzuzeigen, was nichts mit dem Werk von Fuchsi zu tun hat einlassen. Wenn dir also etwas nicht passt, komm doch unter einem meiner Fäden und wir schreiben uns das aus.

LG Gem

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#5

Zwei Rosen

in Liebe und Leidenschaft 01.02.2006 10:41
von Don Carvalho • Mitglied | 1.880 Beiträge | 1880 Punkte
Hallo Fuchsi,

zunächst auch von mir ein herzliches (wenn auch etwas verspätetes) Willkommen im Tümpel .

Die Rose, die ja eh schon das Symbol der Liebe in der Blumenwelt ist, wird noch romantischer: nicht mehr nur das Überreichen einer Rose ist eine Liebeserklärung, sondern sie selbst in ihrer Umarmung ist schon eine. Eine hübsche Idee, wenn auch sehr kitschig.

Sprachlich überzeugst Du mich nicht vollends. Zum einen fände ich eine Straffung Deiner Zeilen auch nicht schlecht, Du mehrst Dich an einigen Stellen in meinen Augen unnötig aus. Zudem zwingt man den Leser auch dazu, den Denkapparat anzuschalten, wenn der Text etwas verdichteter ist und womöglich noch das eine oder andere überraschende Bild mit einbaut.

Zum anderen stören mich die umärmelnden Umärmelungen, bei denen ich an die Ärmel von Kleidungsstücken denken muss. Vielleicht sind diese Formulierungen mit Absicht gewählt, mich überzeugen sie jedoch nicht unbedingt, da man immer das Gefühl hat, der Autor wollte eigentlich etwas anderes sagen. Wie gesagt: diese Wortschöpfung mag beabsichtigt sein, irritiert mich aber mehr, als dass sie mich überzeugt.

Was das "einander" angeht, hat Joame auch nicht Unrecht. Bei
"Sie schenkten sich einander
die grösste Wärme
"
würde ich das "sich" ersatzlos streichen, es klingt sehr unelegant.

Bei
"bestehend aus
zwei sich liebenden Rosen.
"
würde ich das "sich" durch "einander" ersetzen, um zu verdeutlichen, dass sie eben nicht sich selbst lieben.

Insgesamt ist es mir hinsichtlich Sprache und Form trotz der netten Idee etwas zu wenig, um mir wirklich zu gefallen.

Nichts für Ungut,

Don

P.S.
@Joame: Warum die Thematik eines Gedichtes auf die Persönlichkeit des Autors schließen lassen soll, ist mir nicht ganz klar, und ich halte das auch für eine sehr gewagte, letztlich nicht haltbare These. Aber - und da hat Gem Recht - Fuchsis Thread ist nicht der richtige Ort, das auszudiskutieren...

@Jo&Gem: Ich weiß nicht, was Ihr gerade am Laufen habt, ich wäre Euch aber sehr verbunden, wenn Eure Dispute sachlich blieben. Ich habe keine Lust, meine Strafmaske herausholen zu müssen .

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#6

Zwei Rosen

in Liebe und Leidenschaft 01.02.2006 13:06
von Joame Plebis | 3.476 Beiträge | 3363 Punkte
Hi, Don Carvalho!
Schön, daß Dir das Thema auch zusagt, wenngleich mehr rauszuholen wäre, sowohl Aussage als auch Darbietung. Vielleicht kommt das noch einmal.
Weil mir das Thema gefällt, sich von einigen anderen angenehm abhebt, sollte wirklich kein Grund sein, daß sich jemand beleidigt oder angegriffen fühlt.
Ich werde auch in Hinkunft, was mir gefällt, betonen, anderes einfach ignorieren.
Wenn jemand das Gefühl hat, etwas austragen zu müssen, schön für ihn, möge er.
Ich kehre lieber zum Thema Rosen zurück, die ja hoffentlich wieder bald blühen. Das läßt dann auf weitere Inspirationen hoffen.
Gerne würde ich Fuchsi in meinen Rosengarten einladen, wenn es nur nicht so weit wäre!

Liebe Grüße an Euch
Joame

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#7

Zwei Rosen

in Liebe und Leidenschaft 01.02.2006 14:11
von kein Name angegeben • ( Gast )
Hallo Gemini,

ich hörte schon, dass man sich hier einer Kritik stellt. Jedoch, ich sagte mir, das ist wichtig, auch und gerade um zu lernen und sich weiterzuentwickeln. Gerade in Bezug auf das Schreiben von Gedichten. Ehrlich gesagt, so WIE die Kritik ausfällt, da ziehe ich meinen Hut und habe Respekt. Selten, dass ich eine solch gute und sachliche Kritik erlebte. Von daher finde ich es vollkommen legitim und vor allen Dingen ehrlich. Ja, ich bin eine Spezie von Gedichteschreiber, der öfters eher etwas längere Gedichte schreibt...Vielleicht sollte ich versuchen weniger zu schreiben, um wie Du sagst einen gewissen Effekt beim Leser zu erzielen.
Lieben Danki und lieben Grussi
Fuchsi

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#8

Zwei Rosen

in Liebe und Leidenschaft 01.02.2006 14:16
von kein Name angegeben • ( Gast )
Hallo Joame,

erstmal ganz lieben Danki für Deinen Hinweis bezüglich der Fürwörter. Das finde ich klasse, denn gerade man selbst entdeckt es oft nicht, dass es da einen Bruch gibt, der nicht passt. Das hilft mir in dem Falle sehr. Ja Du interpretiertest den Sinn des Gedichtes richtig! Übrigens Rosen und Sonnenblumen sind meine Lieblingsblumen. Ich werde diesbezüglich auch noch andere Gedichte hineinstellen.

Lieben Danki und lieben Grussi
Jörg

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#9

Zwei Rosen

in Liebe und Leidenschaft 01.02.2006 14:26
von kein Name angegeben • ( Gast )
Hallo DonCarvalho,

erstmal lieben Danki für Dein welcome und Deine Kritik. Und ich möchte Euch erstmal allen hier ein LOB aussprechen: Ihr kritisiert, ehrlich, offen und sachlich und gebt Tipps bzw. Hilfestellungen. Ja und was genauso wichtig ist: Ihr teilt mir diesbezüglich ehrlich Eure persönliche Meinung mit ohne persönlich zu beleidigen. Da zolle ich Euch grossen Respekt!

Ja, dieses "Umrämeln" ist bewusst gewählt. Ich weiss, dies ist nicht jedermanns Sache und wird mit Sicherheit nur einem sehr eingeschränkten Kreis gefallen.

Was das Einschalten des Denkapparates an manchen Stellen angeht, da denke ich folgendermaßen drüber:
Sollte ein Gedicht den Leser nicht auch etwas fordern, gerade in dieser Hinsicht, zum Nachdenken bewegen und seiner Fantasie einen freien Spielraum lassen?

Bei dem ersetzen von "sich liebenden Rosen" in "einander liebenden Rosen" stimme ich Dir zu.
Ich dachte bei meiner Wortschöpfung an den Satz der aus der Sicht eines Dritten gewählt ist: Sie liebten sich...

Lieben Danki und lieben Grussi
Fuchsi

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#10

Zwei Rosen

in Liebe und Leidenschaft 01.02.2006 17:21
von GerateWohl • Mitglied | 2.015 Beiträge | 2015 Punkte
Hi Fuchsi,

mich stört nur eins an dem Text, undzwar dass das Bild total unlogisch ist und so nicht funktioniert. Da nur eines Sonnenstrahlen spenden kann, nämlich die Sonne, siehst Du in der zweiten Strophe davon ab, sie zu benennen. Dann können sie sich aber keine Sonnenstrahlen gegenseitig spenden.
Du kannst das ganze aber retten, indem Du Rosenstrahlen erfindest, die hier viel schöner sind als Sonnenstrahlen und viel Wärmer, auch wenn es sowas nicht gibt, höchstens Reflexion von Sonnenstrahlen... Aber, ach, das funktioniert so leider nicht.
Finde ich zumindest.

Grüße,
GerateWohl


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#11

Zwei Rosen

in Liebe und Leidenschaft 01.02.2006 21:53
von Don Carvalho • Mitglied | 1.880 Beiträge | 1880 Punkte
Was hätten wir denn davon, jemanden persönlich zu beleidigen, auch wenn manchmal sicher harte Worte fallen und ein wenig gefrozzelt wird. Solange der Autor in der Lage ist, zwischen seiner Person und seinem Text zu trennen, dürfte nicht allzu viel Gefahr bestehen^^.

Geratewohls Einwand finde ich übrigens berechtigt, ich bin mir aber noch nicht sicher, was ich von Rosenstrahlen halten soll (ich schwanke gerade zwischen "Klasse" und "Albern" ). Aber die Sonnenstrahlen können sich natürlich nicht die Rosen gönnen, die sind da oder sind nicht da. An dieser Stelle solltest Du vielleicht etwas ändern...


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