Tja, dann spinne ich tatsächlich. Macht ja nichts. Das Gedicht gefällt mir, auch wenn ich mir die letzten Zeilen je Strophe auch mit Auftakt gewünscht hätte. Das "manchmal" empfinde ich weniger strapaziert, als betont. Mir ist es nicht unangenehm aufgestoßen, im Gegenteil, ich mag so etwas.
Die Versächlichung des Dämons gefällt mir auch nicht, da gebe ich Loki unumwunden Recht. Das lässt stocken und ist ein wenig schade. Welcher Dämon auch immer gemeint ist, der Dämon ist ja nun einmal männlich.
Auch Margot muss ich Recht geben: Man kann einfach nicht umhin, an eine Vergewaltigung zu denken, wobei ich noch ein wenig an der Mittelstrophe brezele: "Ich weiß, es wollte nur sich selbst beschenken" klingt in dem Zusammenhang ein wenig blöde: Wen denn wohl sonst? Vor allem aber: "Hat das jemals einen Unterschied gemacht?" verstände ich im Vergewaltigungskontext auch weniger.
Letzte Strophe ganz stark. Wenn du dich auch in der letzten Zeile zu einem Auftakt-"und" entscheiden könntest, wäre diese Strophe in meinen Augen ein echter Burner. So muss sein.