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#1

Trocken Brot

in Mythologisches und Religiöses 11.01.2005 19:02
von September (gelöscht)
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Trocken Brot

Die Nächte trugen uns hinfort,
Sie rafften ihre Schleier.
Fest hielt ich dich in meinem Arm,
In Nebel schwelgt der Weiher;
Von deinen steif gefror'nen Gliedern,
Entfernt ich alle Schnüren.
Wacht über dich in all dem Dunst,
Trotz all deiner Allüren.

Benommen segeln Fetzen deines
Verschmutzten Kleides in die Waage:
Lass sinken deine müden Lider,
Und schenk mir deine Klage;
Wird dieses Morgenblühn auch trübe,
Erklimmt sodann der Sonnenstrahl,
Nicht einmal mehr die flachen Hügel:
Lass speisen uns zum Abendmahl.

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#2

Trocken Brot

in Mythologisches und Religiöses 12.01.2005 17:26
von Arno Boldt | 2.759 Beiträge | 2758 Punkte
kräftige bilder: nächte rafften ihre schleier... in nebel schwelgt der weiher..

der übergang von str2: v1->2 ist etwas verwirrend, bzw. ich würde versuchen, dies zu ändern, da ich persönlich aus dem klang komme.

str1/v8: xXXxxXx --> im vgl. v6: xXxXxXx.. man wird allerdings versucht, es so, wie beim vers6, zu sprechen.

inhaltich: ich bin mir nicht sicher, wer das lyr. ich sein soll.. von daher ist meine sicht auf den inhalt noch im schwanken

so weit. vorerst.

grüße.
arno.

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#3

Trocken Brot

in Mythologisches und Religiöses 12.01.2005 17:44
von September (gelöscht)
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Hallo Arno B.,
du hast Recht, der Übergang ist nicht besonders elegant, was mir auch schon im Herbst letzten Jahres nahegelegt wurde, ich aber nichts besseres fand. Was den Metrikfehler angeht, ich betone das "Trotz", aber dennoch ist es am Ende unsauber, stimmt.

Grüße.

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