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#1

Aphorismus I (Menschen)

in Aphorismen 17.03.2009 07:09
von Alcedo • Mitglied | 1.945 Beiträge


Menschen sind wie Primzahlen. Sie sind im Ganzen nur durch sich selber und durch eins teilbar: die Liebe.



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#2

RE: Aphorismus I (Menschen)

in Aphorismen 17.03.2009 08:59
von oliver64 • Mitglied | 352 Beiträge

Hallo Alcedo,

das ist hübsch. So muss ein Aphorismus sein. Wenn dann noch ein Wortspiel hinzu kommt (Eins - eines - eins), dann macht das Spaß. Tatsächlich kommt es ja nicht darauf an, ob das längerer Überprüfung standhält. Es ist ein netter Gedanke, eine gute und sauber umgesetzte Idee, auf die man erst einmal kommen muss. Mir gefällt es.

Beste Grüße
Oliver





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#3

RE: Aphorismus I (Menschen)

in Aphorismen 17.03.2009 17:37
von Margot • Mitglied | 3.049 Beiträge

Hi Alcedo

Ich verstehe das nicht. Kann jetzt sein, dass ich dazu zu blöd bin - bin nicht traurig, wenn du hier widersprichst - aber was soll ich mir darunter vorstellen, dass ich durch mich als Ganzes teilbar bin?

Gruss
Margot

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#4

RE: Aphorismus I (Menschen)

in Aphorismen 17.03.2009 17:41
von oliver64 • Mitglied | 352 Beiträge

Dass wir so egoistisch und egozentrisch sind, dass wir uns nur teilen, wenn wir das wollen. Wenn er es auf Deutsch geschrieben hätte : "durch uns selbst", wäre es vielleicht deutlicher geworden.





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#5

RE: Aphorismus I (Menschen)

in Aphorismen 17.03.2009 21:56
von Maya • ( Gast )
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Ich bin auch zu doof dafür, ich habe mehrere Interpretationen. Die erste geht wie immer Richtung Sex - geht es um Fortpflanzung? Liebe - Teilung/Halbierung des Chromosomensatzens (Meiose) zur Erschaffung eines neuen Lebewesens?

Nein, bestimmt nicht, hier foppte mich wieder meine Lust, es geht um Streitigkeiten, die die Liebe so mit sich bringt und zur Teilung führt. Nee, auch das passt nicht so richtig. Mh.

Edit: Ach so, nun las ich noch mal bei Oliver: Man teilt ein Leben mit einem Partner, wenn Liebe im Spiel ist? Ja, das klingt am wahrscheinlichsten von den Interpretationen.
zuletzt bearbeitet 17.03.2009 22:07 | nach oben springen

#6

RE: Aphorismus I (Menschen)

in Aphorismen 17.03.2009 22:15
von Margot • Mitglied | 3.049 Beiträge

Also, selbst mit selbst, sehe ich nicht klarer.

Aber ich kann mir irgendwie, rein gefühlsmässig, einen Sinn erkämpfen. Übersetzung: Menschen sind im Grunde Egoisten, erst wenn Liebe ins Spiel kommt, tendieren sie zur Selbstlosigkeit.

... ist es das?

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#7

RE: Aphorismus I (Menschen)

in Aphorismen 17.03.2009 22:17
von Maya • ( Gast )
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Keine Ahnung, hier sehen nur die Männer durch.

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#8

RE: Aphorismus I (Menschen)

in Aphorismen 17.03.2009 22:19
von Margot • Mitglied | 3.049 Beiträge


Ups, Menschen sollte natürlich Männer heissen!

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#9

RE: Aphorismus I (Menschen)

in Aphorismen 17.03.2009 22:23
von Maya • ( Gast )
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Ja, so macht dein Satz mehr Sinn: "Männer sind im Grunde Egoisten, erst wenn Liebe ins Spiel kommt, tendieren sie zur Selbstlosigkeit".
zuletzt bearbeitet 17.03.2009 22:29 | nach oben springen

#10

RE: Aphorismus I (Menschen)

in Aphorismen 18.03.2009 01:10
von oliver64 • Mitglied | 352 Beiträge

Ich denke, Männer sind einfach illusionsloser, auch mit sich selbst. Insofern ist "Menschen" schon richtig. "Liebe" ist im Spiel, wenn Mensch beginnt, jemand Anderen mehr als sich selbst zu lieben. Das ist selten und wenn, dann meist nur eine vorübergehende Phase. Frauen bilden sich das öfter ein, als Männer.





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#11

RE: Aphorismus I (Menschen)

in Aphorismen 18.03.2009 10:40
von Alcedo • Mitglied | 1.945 Beiträge

ja, Menschen. unabhängig von Reife, Unreife, Libido oder Testosteronspiegel.

danke für das schöne Lob, oliver. freut mich dass es gefällt. das bestärkt mich darin es weiter in diese Richtung zu versuchen. immerhin habe ich bisher schon ganze 2 Aphorismen geschafft.

die Margot geteilt durch die Margot ergibt 1. und ja, das mit der Selbstlosigkeit war angedacht, Margot. freut mich, dass ein gefühlsmässiger Zugang besteht.

Maya, selbstverständlich habe ich auch die Meiose angepeilt gehabt. es gibt einen schönen deutschen Begriff dafür: Reifeteilung. ein wunderbares Wort. und es stellt etwas ganz anderes dar, als die gewöhnliche Zellteilung (Mitose). bei Wikipedia wimmelt es nur so von Fachausdrücken: "Die Reduktion des Ploidiegrads (d. h. der Anzahl der Chromosomensätze) ist eine Voraussetzung für die geschlechtliche Fortpflanzung." ich maße mir kein umfassendes Verständnis an, aber ich denke ein intuitives ist sowohl beim Schreiber wie auch beim Leser gegeben.

Grüße
Alcedo



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