Zitat von Arno Boldt
Der Wunsch des Dichters nach einem süßen Re:-Tröpflein am Abend
Du hängst an meinen Klippenlippen.
Es fällt. Du reißt den Schädel auf.
Und fällts daneben, holst du Schippen.
Nimmst gar den Haufen Dreck in Kauf,
Den and're auch schon hinterließen.
Seit kurzem lass' ich Schund nur fließen.
Ich grunze, lalle, gröle, belle,
Damit dein Maul, die kesse Fresse
Zerfurcht, zerkeilt und wund dir wird.
Selbst Sandpapier wird mir da nützen.
Ich war noch nie dein Seelenhirt!
Dich dreh ich richtig durch den Wolf,
Und schleif dich rücklings durch die Pfützen.
Bist du Poet, bin ich es auch!
Hallo Arno Boldt,
na hübsch!
Das flutscht, ein
wenig bitterböse, gekonnt.
Nur in Zeile 2 der 1. Strophe sollte das doch wohl besser Schrippen heißen?
In Zeile 2 der 2. Strophe wäre der Rotz erwähnenswert, statt dem Schund, vielleicht?
Das Sandpapier - hmmm, Essig eventuell...?
Und das Bild mit dem Wolf ist auch ein wenig vergeigt, sollte da nicht besser Schabefleisch aufgetischt werden?
Genug der merkwürdigen Anmerkungen, das Stück ist fein und gern gelesen!
Das Einzige, was ich wirklich bemängele, ist die Großschreibung an den Zeilenanfängen... dank World ein unsägliches Phänomen.
Allerbestens,
GB.