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#1

Die Friedelfrau

in Gesellschaft 04.09.2009 20:53
von gheggrun | 228 Beiträge




Reich sei deine Morgengabe!
Leichten Herzens gib sie hin!
Nichts wiegt Gut und alle Habe
gegen Treue, Lieb’ und Kind.

Türme auf! Trage zuhauf
Gold- und Silberringe
für das Glück der Friedelfrau!
Hundertfach sind die Gewinne.

Natürlich ist sie, dir vertraut,
erfrischt dir Mut und Sinne.
Wie des Frühlings Honigtau
wirkt ihre Kraft der Minne.

Leicht erscheint dir Not und Leid,
ohne Schrecken Krieg und Tod.
Von Ängsten bist du ganz befreit
durch ihren Kuß im Morgenrot.

Alles kannst du nun bewegen,
schwerelos und ungebunden,
brauchst das Höchste nicht erstreben,
denn du hast das und’s Glück gefunden.


Hastanirwana
GHEG
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#2

RE: Die Friedelfrau

in Gesellschaft 06.09.2009 00:40
von Joame Plebis | 2.554 Beiträge

Guten Tag, gheggrun!

Mich spricht es nicht besonders an. Ob es am Thema, an den Lautreimen alleine liegt, vermag ich nicht zu sagen.
Weder Schönheit der Verse, besondere Weisheit oder Originalität finde ich. Vielleicht bin ich auch zu durchgerüttelt,
wie die Reime dahinrumpeln. Vorbehaltlich einer Verschreibung, sehe ich sehe das ungefähr so.

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So warte ich gerne auf ein anderes Werk von Dir.
Bis dahin grüßt
Joame

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#3

RE: Die Friedelfrau

in Gesellschaft 07.09.2009 17:17
von gheggrun | 228 Beiträge

Hallohali, Joame Plebis!

Das Thema ist natürlich im modernen Sinn nicht gerade ein Hit,
der jemanden vom Hocker reißt, weil Friedelfrauen aus der Mode sind.
Heute hat man ein Geliebte, Freundinen oder Kurzbekanntschaften.
Klaro! Deshallb sortierte ich auch nicht unter "Liebe +" ein.
Wegen der Zeit und Gesellschaftsschicht, in der "FF" üblich waren, sollte
es etwas naiv klingen.
Was die Unregelmäßigkeiten der Verse angeht, besteht nach m.M. bei
längeren Gedichten oft die Gefahr, daß sie monoton und langweilig werden.
Ein bißchen "Rumpelei" macht vielleicht etwas aufmeksam, aber ich gebe zu,
daß "FF" kein "Songtextformat" hat und ich daran noch arbeiten kann.
Vielen Dank für Deinen Zeitaufwand an einem Gedicht, das dich wenig anspricht.
Du meinst es halt gut mit mir. Merci!


Hastanirwana
GHEG
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#4

RE: Die Friedelfrau

in Gesellschaft 08.09.2009 15:28
von perry • Mitglied | 907 Beiträge

Hallo Gheg,
schön, dass du dem althochdeutschen Begriff der "Friedelfrau" ein Gedicht widmest.
Sicher nichts was heutzutage noch jemanden interessiert, aber uns doch zeigt,
dass auch unsere Vorfahren, mehreren Frauen ihre Gunst schenkten, wenn auch nur zeitweise.
Vielleicht hätte ein kleiner Wink in diese Richtung dem Text noch eine Prise Salz gegeben.
LG
Perry

zuletzt bearbeitet 08.09.2009 15:29 | nach oben springen

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