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#1

Am Abend

in Philosophisches und Grübeleien 15.11.2010 15:58
von der.hannes | 737 Beiträge

Die Luft bewegt ganz ohne Laut
das letzte Blatt am Baum.
Die Nebel stehn auf Uferhöhn
in samtig trübem Licht.

Der Stromesruhe zugewandt
saß ich den ganzen Tag.
Ein Boot nur glitt im Wasser hin,
der Himmel wachte still.

zuletzt bearbeitet 16.11.2010 17:20 | nach oben springen

#2

RE: Schweigen

in Philosophisches und Grübeleien 15.11.2010 17:00
von Erik R. Andara | 108 Beiträge

hallo der.hannes;

ich selber bin bei einer solchen laut.malerei kein großer fan vom atsächlichen erwähnen des akustiklevels;

ich würde deswegen

"ohne laut" und "stromesruhe" (heftig pathetisches wort, so nebenbei und auch etwas ein etwas widersprüchliches paar) und "still" versuchen aus dem text zu tilgen;

wenn man auf etwas wiederholt hinweisen muß, das bereits im titel erwähnung findet, dann könnte in dem zuhörer der veradcht aufkeimen, daß der erzähler von etwas ablenken will;

mfg
erik


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#3

RE: Schweigen

in Philosophisches und Grübeleien 15.11.2010 17:49
von der.hannes | 737 Beiträge

Hallo Erik,

wenn, würde ich eher den Titel ändern wollen...

Stromesruhe: Für mich trifft das genau das Bild beim Blick über die Donau. Pathetisch? Kann ich so nicht nachvollziehen.

"ohne Laut", "Stromesruhe" und "still" zu tilgen nähme dem Gedicht seine Stimmung.

es grüßt
der.hannes


PS: Titel ist jetzt "Am Abend".

zuletzt bearbeitet 16.11.2010 17:21 | nach oben springen

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