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#1

über den inseln der stille

in Philosophisches und Grübeleien 25.05.2011 19:32
von der.hannes | 737 Beiträge

über den inseln der stille

treiben hirten im winde
nasse schafe

fetzen die in vliesen
verhallen

kein fährtenleser wird je
im zerfasernden grau
klang oder anderen spuren
lauschen

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#2

RE: über den inseln der stille

in Philosophisches und Grübeleien 25.05.2011 19:49
von otto | 411 Beiträge

Das ist eine sehr konzentrierte Aussage. Hier scheint Genauigkeit mit Wachsein gekoppelt. Wege zu gehen bedeutet vor allem, dass man auf den richtigen geht. Wem die Sicht versperrt ist, der braucht Geduld für die Klarheit. Grau als möglich gewählte Metapher für Unschärfe deutet der Leser als vernünftig abwartend. So viel Zeit muß sein, um anderen Spuren auszuweichen. Gedanken, die Verantwortung konkretisieren, wie mir scheint, lieber Hannes.

Liebe Grüße,

otto.

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#3

RE: über den inseln der stille

in Philosophisches und Grübeleien 25.05.2011 22:13
von der.hannes | 737 Beiträge

Hallo otto,

danke für Deine Lesart, die sicher die Interpretationsmöglichkeiten dieses Gedichts erweitert.

es grüßt
der.hannes

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