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  • Würdige UmweltschützerDatum12.10.2018 09:26
    Thema von Hans Hartmut Karg im Forum Gesellschaft

    Würdige Umweltschützer

    Aktive Umweltschützer
    haben eine Solaranlage,
    haben Photovoltaikanlage,
    haben großen Warmasserspeicher,
    brauchen winters nur wenig Erdgas,
    haben zum Umweltschutz keinerlei Frage.

    Sie duschen und heizen mit Sonnenwasser,
    sie nutzen den Strom vom eigenen Dach
    und speisen den Reststrom ins Netz.

    Sie gehen die kürzeren Wege
    und fahren auch immerzu
    mit ihrem Elektroauto,
    mit dem Elektrofahrrad auch,
    mit Verkehrsmitteln, die öffentlich.

    So bewahren sie die einmalige Schöpfung,
    erzeugen wenig Müll und kaum Abgase,
    verhindern den Lärm und den Dauerschmutz,
    schützen Böden, Gewässer, Luftgase
    zu unserem notwendigen Lebensschutz.


    ©Hans Hartmut Karg
    2018

    *

  • Nebel fallenDatum09.10.2018 09:58
    Thema von Hans Hartmut Karg im Forum Natur

    Nebel fallen

    Erste Nebel fallen tiefer
    Auf die Häuser, auf den Schiefer,
    Künden uns das Herbsten an
    Und dass dieser zaubern kann.

    Sonnenstrahlen kommen später,
    Bringen nebelfreies Wetter.
    Dörfer im Flussgrund erhalten
    Alles, was da bleibt beim Alten.

    Feuchte sinkt ins helle Grauen,
    Wo die Wiesen und die Auen
    Sehnsuchtsvoll die Tropfen fangen,
    Um Spätgrünpracht zu erlangen.

    Ist die Zeit hier ausgesetzt,
    Wo der Tau die Ruhe netzt
    Und sie nicht mehr überhitzt
    Zwischen dürrem Astwerk sitzt?

    Scheinbar nur steht alles still,
    Lässt dem Wanderer das Gefühl,
    Dass Lautwelten nicht hier wüten,
    Wo Herbstblüten ihn behüten.

    Denn im Herbst, im Bauerngarten
    Muss man auf Blumen nicht warten:
    Astern blühen, auch Geranien,
    Niemand muss da mehr nach Spanien.


    ©Hans Hartmut Karg
    2018

    *

  • Der GabentischDatum02.10.2018 10:16
    Thema von Hans Hartmut Karg im Forum Gesellschaft

    Der Gabentisch

    Am Ehrentag mit Rotgirlanden
    Kommt sie freudig zum Gabentisch,
    Wo päckchenweis' Geschenke standen:
    Das Plastikzeug voll Buntgemisch.

    Und mit viel Mühe und viel Not
    Entpackt sie nun das Allerlei,
    Auch Süßigkeiten, Mandelbrot,
    Dazwischen manches Schokoei.

    Doch während Papa Müll einsammelt,
    Der aus Verpackung angefallen,
    Hat sie die Puppen längst versammelt,
    Die ihr jetzt wieder eingefallen:

    Sie spielt mit ihren alten Puppen,
    Zieht sie fein an und redet sanft,
    Geht dann hinaus zum Gartenschuppen,
    Wo sie mit ihren Püppchen tanzt.

    Die Neugeschenke auf dem Boden,
    Sie liegen nur im Raum herum.
    Da bleibt sie fern, ist ausgezogen,
    Geht lieber mit den Puppen um.

    Schließlich nimmt sie ihr altes Fahrrad
    Und fährt damit zur Freundin hin,
    Wo Unterhaltung Nähe hat,
    Denn danach ist ihr Lebenssinn.

    Wie könnten ihr die vielen Gaben
    Mehr sein, als Freundin und Bewegung?
    Sie ist fürs Sein und nicht fürs Haben,
    Denn sie ist klug – und sie ist jung...


    ©Hans Hartmut Karg
    2018

    *

  • AltherrenmahlzeitenDatum02.10.2018 10:15

    Altherrenmahlzeiten

    Am Morgen reichen jedesmal
    Ein Joghurt, Äpfel, Blütenpollen,
    Auch Kerne in geringer Zahl,
    Kein Kaffee, Kuchen und kein Stollen.

    Mittags stets die Gemüsesuppe,
    Mit dem, was ihm der Garten gibt.
    Dann Zeitunglesen mit der Lupe,
    Bevor er mittagsschlafend liebt.

    Später die Kanne mit Grüntee –
    Ganz ohne Milch und ohne Zucker.
    Er geht sodann in sein Café,
    Holt da zwei Törtchen – gern mit Zucker!

    Die essen langsam Mann und Frau
    Im Wohnzimmer und fernsehnah,
    Wo alles schön und gar nichts grau,
    Denn immer ist schon alles da...

    Vor siebzehn Uhr ein wenig Käse,
    Tomate, Gurke und Rotwein,
    Am Besten aus der neuen Lese:
    Wer alt ist, muss gesund ja sein.


    ©Hans Hartmut Karg
    2018

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  • OktoberDatum02.10.2018 10:13
    Thema von Hans Hartmut Karg im Forum Natur

    Oktober

    Noch standen zuvor die Tage im Flimmern
    Und ließen uns Menschen reichlich schwitzen.
    Niemals wollte da ein Wölkchen schimmern
    In dieses Jahres unsäglichen Hitzen.

    Doch endlich kündet uns der Oktober
    So langsam die Macht des Herbstes an.
    Die Geranien blühen in feinem Zinnober,
    Woran unser Aug' sich erfreuen kann.

    Die Ernte ist heuer früh eingefahren,
    Soweit uns das Sonnenjahr ernten ließ,
    Denn in solch trockenen Hitzejahren
    Sucht mancher vergeblich das Paradies.

    Und Wolken sorgen wieder für Kühle,
    Die Nächte für eine erfrischende Brise.
    Vorbei endlich diese Sommerschwüle,
    Wenn ich am Balkon den Abend genieße.


    ©Hans Hartmut Karg
    2018

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