Hi Sim
Sorry, ich sehe erst jetzt, dass das Gedicht kommentiert wurde. Ich hätte den Thread wohl abonnieren müssen.
Also, ich hatte zwar nur eine halbe Stunde Zeit, mich mit dem Thema zu beschäftigen, kann also sein, dass da gewisse Denkfehler drin sind *g, aber mal der Reihe nach.
Besten Dank für das Einstieg-Lob ... hat was ... ja, denke ich auch. Dass aber die zweite Zeile die Stimmung grad wieder versaut, macht mich untröstlich! Nein, im Ernst, oder war’s eben Hans? ... ok, ich höre auf zu blödeln ... der Stacheldraht sollte eigentlich schon zeigen, dass der Ort, wo das Ganze spielt, nicht mehr so ist, wie er mal war. Also, sagen wir mal, es handelte sich um einen Spielplatz. Da ist ja Stacheldraht nicht grad das, was man normalerweise dort findet. Ergo wird’s eben ne Baustelle sein, die durch den Zaun abgetrennt ist. Das Lachen ist also die Erinnerung an Kinderspiele, und diese Erinnerung hüpft durch die Baustelle, die durch die Bretter und den Schutt etc. dargestellt sind. Das letzte Hänschen klein ist einfach das Lied ... nichts weiter ... das die Vertreibung nochmals verdeutlichen sollte.
Die nächste Strophe ist, wie du sagst, etwas ironisch zu verstehen. Dass das zweite ‚blicke’ fehlt, ist eigentlich der Clou dieser Zeile. Ich fand das wahnsinnig gut!

Bzw. gibt’s für eine solche Finte – soweit ich weiss – sogar einen speziellen Namen, der mir natürlich jetzt nicht mehr einfällt.
Die 2 ‚dann’ sind wirklich nicht der Heuler ... kann/darf/muss ich einen Wettbewerbbeitrag überhaupt ändern? Sag doch mal, du bist hier ja schliesslich der Boss!
Und nö, ich will in den letzten Zeilen keine Zeitangaben machen. Da soll gefälligst der Leser den Zusammenhang sehen/ahnen ... man muss ihm ja nicht alles vorkauen bzw. hast du den Sinn doch auch sofort gesehen, oder?
Danke für den Kommentar und liebe Grüsse in die Runde!
Margot
Nachtrag:
Apokoinou heisst das Ding! Ha!
