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#1

Vierzeiler

in Philosophisches und Grübeleien 19.11.2007 22:33
von R.Haselberger
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#2

Vierzeiler

in Philosophisches und Grübeleien 19.11.2007 23:44
von Joame Plebis | 3.368 Beiträge | 3363 Punkte
Guten Abend, R.Haselberger!

xXXxXxxXx
xXxxXxxXx
XxXxXxxXx
xXxxXxxXx

Es reimt sich, bis auf Zeile 3, wo die Metrik nicht ganz paßt.

Es ist ein Gedicht/Spruch, dessen Wahrheit noch bewiesen werden müßte;
bis dahin lasse ich den Wahrheitswert dahingestellt.
Trauer, die ja nicht nur aus einem einzigen negativen Gefühl besteht,
kann ich mir noch als Traube vorstellen,
Herzgold aber weniger, da kenne ich nur die Herzgold-Seife.
Meinst Du tatsächlich, daß Amore auf der Lauer liegt oder
war Amor damit gemeint?

Ich kann nur für meine Person sprechen, wenn ich sage, ich freue mich
über jedes Gedicht, das reinen Herzens abgegeben wird; auch wenn es
etwas kurz ausgefallen ist - es kommt ja nicht auf die Quantität an.

Mit Gruß
Joame
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#3

Vierzeiler

in Philosophisches und Grübeleien 20.11.2007 08:31
von Fabian Probst • Mitglied | 626 Beiträge | 626 Punkte

Zitat:

Joame Plebis schrieb am 19.11.2007 23:44 Uhr:

xXXxXxxXx
xXxxXxxXx
XxXxXxxXx
xXxxXxxXx

Es reimt sich, bis auf Zeile 3, wo die Metrik nicht ganz paßt.

Joame



Metrik und Reim sind zwei verschiedene Dinge und tangieren sich selten, wie z. B. bei "Knall/Abfall".

Ich habe "Herzgold" mit Auftakt gelesen, wie herzASS (was ich als Alternative anbiete) weil es in den vorherigen Zeilen so passiert und ich das meistens automatisiere, wenngleich die Verbiegung auffällt. Sie ist aber in meinen Augen keine große Sache.

Mit Herzgold meint der Autor sicher einfach das Herz und die Person als "Schatz" für den Partner.

Leider gefällt mir das Gedicht nicht sonderlich. Es ist ziemlich kitschig und lässt mich schon in der ersten Strophe erschauern. Wie oft hat man das so schon gelesen??? Ist abggegriffen, jedenfalls für meinen Geschmack.

Und warum sollte eine Träne eine Traube der Trauer sein? Ok, von der Form passt das vielleicht, aber nicht von der Assoziation. Mit einer Traube kann ich weder Träne noch Trauer gedanklich verbinden. Ich schätze, das gefiel einfach auch wegen der doppelten Alliteration (oder wie nennt man das, wenn gleich die ersten BEIDEN Buchstaben gleich sind?)

Wie Joame schon sagte, müsste die dritte Zeile bewiesen werden. Man sagt doch "Du hast mein Herz gestohlen!"

Und die letzte Zeile versteh ich im Zusammenhang auch nicht. Warum liegt sie schenkend auf Lauer?

Nicht mein Fall.

Gruß, Fabian
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#4

Vierzeiler

in Philosophisches und Grübeleien 21.11.2007 18:20
von R.Haselberger
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#5

Vierzeiler

in Philosophisches und Grübeleien 21.11.2007 21:46
von Joame Plebis | 3.368 Beiträge | 3363 Punkte
Guten Abend, Haselberger!

Ich sah, Du hast die letzte Zeile geändert.
Stimmt schon, wie sehr Zufall für einen weiteren Verlauf
des Lebens bestimmtend sein kann.

Das kurze Gedicht, das gewissermaßen auch eine Wortspielerei ist, soll Dich nicht davon abhalten, andere Werke zu posten oder zu schreiben.
Glücklicherweise ist in diesem Forum keine Begrenzung für die Abgabe von Werken, die es aber anderswo oft gibt.
Löschen brauchst Du es nicht.

Hoffentlich kann ich bald wieder von Dir lesen.

Mit Gruß
Joame
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