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Nonverbal schrieb am 18.04.2007 22:22 Uhr:
Positano
Aus weiter Ferne sah man die Pastellgetönte Hand
geborgen streichelte sie breite Küstenhänge.
Ihr Anblick war`s der meinem Herzen Nahestand
die vielen kleinen Häuser und Gedankengänge.
Der weite Himmel tönte sich, ein Hauch rosé.
Es ging hinab durch Gassen, schiefen Treppen.
Man roch den frischen Duft von Milchkaffee.
Boutiquen säumten jede kleine Straßenecke
auf unsrem Weg zum leeren Kieselstrand.
Es legte sich die Nacht wie eine Schlummerdecke
Und tauchte Positano zart ins Schlafgewand.
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das ist ja unweit von Pompeji, da wollte ich auch unbedingt mal hin.
hallo Franzi
mir ist das schöne Reimschema aufgefallen. mit den originell (rosé-Kaffee!)eingerahmten Treppen im Zentrum, die dem senkrechten Ort sicher gerecht werden, mit der durchgezogenen Kadenz, Hand-stand-rand-wand. gut gemacht.
kritische Anmerkungen:
- hinter Z1 und Z3 fehlt das Komma.
- Pastellgetönte und Nahestand schreibt man doch klein, oder?
- das "und" in der letzten Zeile auch
- Z5: kann sich der Himmel selber tönen? möglicherweise. mir erscheint es nach der pastellnen Hand doch etwas zu viel vor der Staffelei. vielleicht sollte dort an der Stelle einfach das Beschreibende stehen.
"Den weiten Himmel tönte zart/sanft, ein Hauch rosé."
allerdings müsste dann das Adjektiv aus der letzten Zeile verschwinden. zugunsten eines Eintauchens? "tauchte Positano ein ins ..."
nun, ich möchte dir aber nicht zu viel im Text herumpfuschen. insgesamt ist es doch eine sehr gelungene Beschreibung, die nur mit viel Fingerspitzengefühl leicht korrigiert werden sollte, um den Überhang der Adjektive zu beseitigen. vielleicht täusche ich mich da aber auch.
Gruß
Alcedo