http://www.E-LIEratum.de
#1

Kind

in Ausgezeichnete Lyrik 12.04.2007 15:02
von Fabian Probst (gelöscht)
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Kind

Und dann fiel uns der Himmel in den Rücken,
wie blanker Stahl, aus dem ein Ende sprach.
Die Welt, sie sank von eingestürzten Brücken,
an diesem Morgen, als dein Lachen brach.

Die Sonne schien verfrühter aufzugehen,
der Schulbus kam, - ein letzter Blick von dir -,
du ranntest und ich hab dir nachgesehen,
dann riss die Zeit, wie feuchtes Löschpapier.

Es ist so falsch, dein Ende zu beschreiben;
wer auch in diesem Akt die Feder führt,
er wird mir die Erklärung schuldig bleiben.
Sie sagten uns, du hättest nichts gespürt.

Der tiefe Schnitt verklebt sich unter Nähten,
die Sicht der Dinge ordnet sich mit mir;
in deinem Zimmer Bilder auf Tapeten
und Legosteine fragen still nach dir.

Ich seh dich jetzt und was wir immer waren,
ein Licht, das durch den Ascheregen fällt,
wie ein Verbundensein im Unlösbaren,
den Weg, und deine Hand, die meine hält.
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#2

Kind

in Ausgezeichnete Lyrik 12.04.2007 15:53
von Margot • Mitglied | 3.053 Beiträge | 3053 Punkte


Wäh, Fabian, ist das traurig! Wenn Kinder und Tiere sterben, dann verliere ich sofort meine Kritikfähigkeit.

Na gut, wir wollen nicht übertreiben, ein bisschen meckern kann ich schon.
Fader Titel für ein sensibles Gedicht, das zuweilen echt klasse Wendungen beinhaltet.

Zitat:

Und dann fiel uns der Himmel in den Rücken oder ... dann riss die Zeit, wie feuchtes Löschpapier

Die zum Beispiel. Gefallen mir ausgezeichnet. Die still fragenden Legosteine mag ich aber weniger. Die sind mir dann doch des Guten zuviel.

Das Gedicht hat mich zu einem solchen Ereignis in der Kindheit zurückkatapultiert. Schnüffel ... Man sagte mir damals: Wen die Götter lieben, lassen sie früh sterben. Na ja, ein Versuch halt, einem Kind so etwas zu erklären.

Gruss
Margot

Die Frau in Rot

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#3

Kind

in Ausgezeichnete Lyrik 12.04.2007 23:52
von Arno Boldt | 2.759 Beiträge | 2758 Punkte
hallo fab.

für mich sind strophe 4 und abgeschwächt str1 die standbeine deines textes. die anderen finde ich schwächer. im gegensatz zu margot mag ich also die legosteine.. dafür ist mir allerdings "rollschuh laufen, fahrrad fahren" insgesamt zu viel. eines würde sicherlich gut passen, aber zwei sind mir da zu überborden.

was mich allerdings etwas irritiert ist, dass du in str1 und 3 ein "wir" bemühst, um dann jeweils wieder beim "ich" zu sein. damit.. ja, verschwendest du fast die emotionalität der beziehung des ichs zum kind. dh. du musst sie nach einem "wir" immer wieder neu aufbauen. hoffe, ich drücke mich nicht zu verquer aus... (?)

LG,
a.

ps. den titel würde ich allerdings auch ändern. du wolltest bestimmt etwas kleines, das alles beinhaltet. ich würde dabei aber nicht "kind" wählen. denn dass es sich um eines handelt, kann man dem text entnehmen - finde ich.

http://arnoboldt.wordpress.com/
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#4

Kind

in Ausgezeichnete Lyrik 13.04.2007 09:22
von Fabian Probst (gelöscht)
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@Margot: Auf den ersten Blick ein schöner Spruch, aber ich überlege mir gerade, zu was der bei einem aufgewecktem Kind führen kann, wenn es sich überlegt, nicht von den Göttern geliebt werden zu wollen. Weia.

Ein schwieriges Thema und ich bin froh, das Gedicht endlich abgeschlossen zu haben. Sitze da schon seit Monaten dran, weil es ziemlich schwierig ist, genau zwischen abgedroschener Phrasierung und pathetischer Gefühlsduselei zu balancieren. Meine Freundin sah den Film "Hinter dem Horizont" unf fragte mich, ob ich den Tod eines Kindes nicht mal verarbeiten wollte. Ich kann ihr ja nichts abschlagen und deswegenb setzte ich mich gleich hin und sah Fussball. *g* In der Werbepause habe ich dann überlegt, wie ich das am besten machen könnte und dachte an unsere Kinder. Sie lieben Lego und lassen andauernd überall diese Steine liegen oder schleudern sie unter die Sofa-Garnitur. Aufräumen ist natürlich doof und man muss ihnen gut zureden, damit es überhaupt passiert. Auf jeden Fall habe ich einmal zu meinem drei-Jährigen gesagt, dass da noch Steine unter dem Sofa sind, die schon nach ihm gefragt haben. Da hat er mich mit großen Augen angeguckt und war fasziniert (na ja, ein Vaterherz redet sich das immer ein). Das hat zumindest dazu geführt, dass er alle Steine weg geräumt hat und mir ist das dann eingefallen. Deswegen finde ich den Spruch eigentlich total gut, aber ich kann auch verstehen, dass es nicht jedem gefällt. Wie ich schon sagte, es ist ein Balanceakt und man rutscht schnell ins Seichte ab.

Ich danke dir für deine Worte und Gedanken dazu und hoffe, du hast die früheren Ereignisse gut verarbeitet. Ich könnte jetzt sagen, wenn das Gedicht alte Wunden aufreißt, dann funktioniert es schon mal einigermaßen, aber das war natürlich nicht mein Anreitz.

@Arno: Interessant, dass du eine andere Meinung hast, auch was das Nichtgefallen betrifft. Die Legosteine habe ich oben schon erklärt und ich mag die einfach. Die von dir angesprochene Zeile ist tatsächlich die, mit der ich am meisten Probleme habe. Zuerst schrieb ich es so, dann fand ichs exakt auch zu viel und änderte es in "Ich seh dich über Wolken Fahrrad fahren". Das fügte sich auch gut in den Ascheregen ein, der folgt, aber optimal war es auch nicht. Man sagte mir, das klingt nach E.T., obwohl ich das nicht fand. Ich wäre über jede Überlegung und jeden Vorschlag dankbar. Eine andere Sichtweise ist immer gut, weil ich die so oft erwähnte fehlende Distanz zu dem Gedicht besitze.

Noch interessanter ist dein Hinweis auf das "Ich/Wir". Das hat noch niemand angesprochen und ich fand es ganz normal, weil ich als Vater mich selbst sehe aber gleichzeitig meine Freundin dazu gehört, weil das ja uns als Eltern betrifft. Es gibt persönliche Gedanken und trotzdem eine Einheit von Familie, die untrennbar ist.
Findest du das eine plausible Erklärung oder siehst du da trotzdem irgendwo einen zu starken Bruch? Ich habe nochmal unter dem Aspekt gelesen und fand das auch jetzt nicht.

Vielen Dank für deinen Kommentar.

Gruß, Fabian

PS: Achso, was den Titel betrifft, so habe ich hin und her überlegt. Mir fiel nichts Besseres ein, das den Inhalt passend beschreibt. Hat jemand eine bessere Idee?
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#5

Kind

in Ausgezeichnete Lyrik 13.04.2007 09:41
von Brotnic2um • Mitglied | 645 Beiträge | 645 Punkte
Mir gefällt S2Z3&4 u und die komplette S3 am besten. Das Bild das Zeit wie Löschpapier reißt, finde ich sehr gelungen und dass das LI das Ende nicht beschreiben mag. bzw. davor kapituliert einen Sinn darin entdecken zu können oder zu wollen. Vielleicht ist mir das Ausrufungszeichen S3Z3 etwas zuviel. Ein Punkt würde wahrscheinlich verzweifelter auf mich wirken.
Aber auch ich muß ein großes Kompliment aussprechen, dass Du ein solches Thema ohne in Kitsch und Pathos abzugleiten in den Griff bekomen hast. Kurz hatte ich gedacht: das ist jetzt nicht wirklich passiert? So überzeugend klang es für mich. Hut ab.
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#6

Kind

in Ausgezeichnete Lyrik 13.04.2007 09:56
von Fabian Probst (gelöscht)
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Danke, Brot. Dein Einwand ist gut, habe das umgesetz.

Freut mich, dass es überzeugend rüber kommt. Mir ist das zum Glück erspart geblieben und ich weiß nicht, ob ich mich jemals mit dem Thema auseinandersetzen könnte, wäre es anders.

Die dritte und mittlere Strophe war besonders schwer und auch die letzte, die ich geschrieben habe. Es ging um die Frage, ob ich den Tod beschreiben sollte, oder nicht. Jeder Versuch war irgendwie schon im Ansatz misslungen und dann kam ich darauf, dass es in der Situation dem Betroffenden wahrcheinlich nicht möglich gewesen wäre. Es war also zu Beginn gar nicht vorgesehen, sie so zu schreiben und das ist immer so spannend, finde ich, weil man am eigenen Text und im Schreibprozess eine Veränderung in der Betrachtung erlebt.

Danke auch für das Kompliment. Dass es nicht (zu) kitschig und pathetisch wirkt, freut mich besonders. So ganz kann man das wohl nicht vermeiden, wenn man über ein totes Kind schreibt.

Gruß, Fabian
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#7

Kind

in Ausgezeichnete Lyrik 13.04.2007 10:57
von Margot • Mitglied | 3.053 Beiträge | 3053 Punkte
Das Bild von den verlassenen Legosteinen stört mich nicht, aber dass sie still fragen, das schon. Das sieht so nach 'stummen Schreien' aus und solches kann ich einfach nicht mehr lesen.
Die Steinchen können meinetwegen 'anklagend rumliegen' oder eben lediglich verlassen sein, aber nicht noch still fragen. Örks, Fabian, nee, zu trivial!

Es grüsst still *g
Margot

Die Frau in Rot

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#8

Kind

in Ausgezeichnete Lyrik 13.04.2007 11:24
von Arno Boldt | 2.759 Beiträge | 2758 Punkte
Solche Sätze, wie der hier mit den Lego-Steinen, ist sicher auch eine Zeitfrage, finde ich: manchmal ist mir das bei anderen Texten einfach zu viel. Aber hier stört mich das überhaupt nicht. Wahrscheinlich bin ich grad in so einer zeitl. Phase, in der ich den Blick etwas anders auf Texte habe als sonst. Keine Ahnung.

Die Überschrift ist wirklich verzwickt - also ich meine die Suche nach einer neuen. Da fiel mir auch nichts ein. Es müsste etwas sein, dass den Text komplett umreißt, ohne zu kitschig zu werden. Das ist ja immer die Gefahr bei solchen Texten. Da hilft es vielleicht, eine Kombination reinzunehmen. (wie z.B. Margots Text "Meine Sonntage, der dunkle Mann und die Mistkäfer" oder meiner "Der Herbst, der Dichter und dessen Traudel"). Ich überlege gerade, ob dein Text so etwas hergibt.. Nein, ich finde da nichts; aber wie wäre es mit: "Von der Unmöglichkeit, das Unbeschreibbare zu erzählen." Ist etwas steril und Substantiv-verseucht. "Zu viel "un"", könnte man mir auch vorwerfen. Aber es schafft vielleicht Abstand, der in der Überschrift nicht fehlen sollte, da das Lyr. Ich im Text selbst sagt, es ist nicht möglich, eine letztliche Erklärung zu bekommen. Und das Wort "Kind" besitzt auch eine Art Sterilität.

Die "Ich/Wir"-Problematik, die ich oben aufwarf ist für mich nicht (mehr) von großer Bedeutung, obgleich ich immer noch in diese Richtung tendiere. Es ist aber nichts, was man ändern müsste.

Dahingehend wäre Str.5 / Z.1 schon eher ein Kandidat. Das Rollschuh fahren oder Fahrrad fahren würde ich streichen. An dessen Stelle müsste dann eine Eigenschaft des Kindes, oder ein Moment, an den sich das Ich erinnert, als es das Kind auf dem Fahrrad/Rollschuh sah, rücken. Augenblicklich fällt mir auch hier leider nichts sinnvolles ein.

LG,
a.

http://arnoboldt.wordpress.com/
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#9

Kind

in Ausgezeichnete Lyrik 13.04.2007 20:02
von Alcedo • Mitglied | 2.494 Beiträge | 2351 Punkte
die Überschrift sollte, meiner Ansicht nach, ein Name sein, ein Vorname.

der Löschpapiervergleich ist genial.

Gruß
Alcedo

e-Gut
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#10

Kind

in Ausgezeichnete Lyrik 14.04.2007 11:12
von Margot • Mitglied | 3.053 Beiträge | 3053 Punkte
Genau, tauf das Kind in 'Löschpapier' um.

Die Frau in Rot

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#11

Kind

in Ausgezeichnete Lyrik 16.04.2007 09:11
von Fabian Probst (gelöscht)
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@MArgot: das mit dem "still" habe ich noch gar nicht so betrachtet. Es sollte nur ausdrücken, dass sie eben einfach so da liegen. Muss ich mal sehen, ob mir etwas Besseres einfällt.

@Arno: Ein zu langer Titel würde mir nicht gefallen. Das hat immmer etwas von Leichtigkeit und Anekdote und das entspricht ja nicht dem Text. Jedenfalls fällt mir keiner ein, der das ernsthaft beschreiben könnte.
Ich stimme dir zu,dass man eines weg lassen sollte. Ich werde über beides nachdenken.

@Alcedo: Ein Vorname als Titel würde das Ganze zu sehr einschränken und persönlich machen. Das wollte ich vermeiden. Man könnte sich selbst und seinen Bezug dazu nicht mehr unbedingt nachvollziehen. Außerdem wollte ich auch nicht festlegen, ob es ein Junge oder ein Mädchen ist. Die Legos deuten zwar eher auf einen Jungen, aber ich finde, das muss nicht zwangsläufig so sein.
Danke auch dir für deinen Kommentar.

Gruß, Fabian

PS: Ich fände ja "Unauflöslich" keinen so schlechten Titel.
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#12

Kind

in Ausgezeichnete Lyrik 16.04.2007 10:02
von Alcedo • Mitglied | 2.494 Beiträge | 2351 Punkte
ja, meine beiden Mädels hatten auch reichlich von diesen bunten Steinen. einmal musste ich sogar mit nach Legoland. da stehn Maschinen die spucken das Zeug am Fließband aus, da träumst du in der Nacht von...
doch lassen wir das.

ich meine, du kannst doch nicht in der Überschrift einen Text verallgemeinern, der ein Einzelschicksal ausleuchtet. ich weiß nicht. ich würde da zumindest "Mein Kind" betiteln oder, wie gesagt einen Vornamen verwenden. was kümmert mich eine Statistik, oder eine Verallgemeinerung? aber der Einzelfall legt sich immer fest, in peniblen Details und in Betroffenheit, sagt mein Bauchgefühl.

und "Unauflöslich" klingt bescheuert, nimm das bloß nicht!

Gruß
Alcedo

e-Gut
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#13

Kind

in Ausgezeichnete Lyrik 16.04.2007 22:56
von Fabian Probst (gelöscht)
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Ist das besser?

Ich seh dich jetzt und was wir beide waren,
ein Licht, das durch den Ascheregen fällt,
wie ein Verbundensein im Unlösbaren,
den Weg, und deine Hand, die meine hält.

Danke, Alcedo. So schlimm? *g*
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#14

Kind

in Ausgezeichnete Lyrik 07.05.2007 10:10
von Joame Plebis | 3.408 Beiträge | 3363 Punkte
Hallo, Fabian!

Zuerst muß ich mich kräftig entschuldigen, weiß gar nicht,
wie es geschehen konnte, dieses Gedicht übersehen zu haben (meine Flüchtigkeit).Erst jetzt vor der Abstimmung, lese ich die Vorschläge nochmals durch.

Analysiert wurde es ja schon zum Teil.
Wie schwer und umständlich wäre es,
Einblick in meine Gedanken und Fragen während des Lesens
zu geben.
Auch wenn ich von trübsinnigen und traurigen Themen genug habe, gefällt mir,wie Du scheibst!
Es ist ein gutes Werk!

Freundlichen Gruß
Joame
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#15

Kind

in Ausgezeichnete Lyrik 08.05.2007 21:30
von Steppenwolf (gelöscht)
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hallo fabian!

...es kommt nur sehr selten vor, dass ich an einem gedicht nichts auszusetzen habe. gar nichts. ich kann es nur immer wieder lesen und staunen...
ich würde nichts mehr ändern. auch nicht den titel, der mich gerade in dieser einfachheit anspricht. die sprache, die du verwendest, die art auf die du ein so emotionales thema ohne abgedroschene phrasen und theatralik behandelst - deine sensiblen bilder haben mich wirklich berührt.
ich gratuliere dir zu einem wunderbar gelungenen gedicht.

es grüßt
ein steppenwolf

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#16

Kind

in Ausgezeichnete Lyrik 09.05.2007 10:50
von Fabian Probst (gelöscht)
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@Joame: Danke dir. Und hör auf, dich zu entschuldigen, dazu gibt es keinen Grund. Ich bin zur Zeit auch eher flüchtig hier und kann nicht alles lesen und kommentieren. Freut mich, dass es dir gefällt.

@Steppenwolf: Vielen Dank. Mehr weiß ich da gar nicht zu antworten. Nur, dass ich mich sehr über deine Worte freue.

Gruß, Fabian
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#17

Kind

in Ausgezeichnete Lyrik 16.05.2007 21:26
von Don Carvalho • Mitglied | 1.880 Beiträge | 1880 Punkte
Herzlichen Glückwunsch, Fabian!

Grüße,

Don
-Moderator-

Des Paten Missetaten

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#18

Kind

in Ausgezeichnete Lyrik 16.05.2007 23:09
von Erebus (gelöscht)
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Ich ziehe den Hut - mein Glückwunsch !
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#19

Kind

in Ausgezeichnete Lyrik 16.05.2007 23:42
von Fabian Probst (gelöscht)
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Vielen Dank euch beiden und natürlich allen Wählern.

Freut mich sehr.

Gruß, Fabian
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#20

Kind

in Ausgezeichnete Lyrik 16.08.2007 17:23
von bipontina (gelöscht)
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16.8.07:
das Gedicht habe ich jetzt erst gelesen;
da steh ich neidvoll gegenüber. Da stimmt ja (inmeinem unmaßgeblichen Sinne) alles! Inhalt, GEFÜHL, Reim, Mitteilung, Maß und Klang...
e in Komma, wenn ich dürfte, würd ich löschen: vor .."wieLöschpapier.." (die Zeit riß doch wie Löschpapier,gelt?), sonst hätt ich nach dem Komma einen Satz ganz andren Inhaltes erwartet, der begänne mit ..."wie feuchtes Löschpapier kann ich nur saugen; nicht beschreiben..." o.Ä. ja, ich weiß, pennälerhaft.
Wenn mir das Gedicht nicht so sehr gut gefiele, hätt ich mich eines kommentares enthalten.
LG bipontina
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