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#1

Die Albernheit der raschen Tage

in Philosophisches und Grübeleien 08.04.2007 13:38
von kein Name angegeben • ( Gast )


Chaotisch leere Tränen weinend,
suchst du tastend nach dem Sinn,
der wissend macht und nicht bloß meinend,
endlich spürend: Ja, ich bin!

Die alten Narben sind wie Brücken
in die Schmerzvergangenheit,
die mahnend einen Blick dir schicken
und dir zeigen: das war Leid.

Sie dreht sich unaufhörlich weiter,
diese manchmal dunkle Welt
und als ihr suchender Begleiter
muss man sehn’, dass man nicht fällt.

Verachtenswert ist nicht das Fallen
Liegenbleiben jedoch sehr,
und halten dich dann scharfe Krallen
musst du kämpfen, umso mehr.

Sich einfach überrunden lassen
das wär’ einfach und bequem,
doch Zukunft künftig zu verpassen
hieße allein im Abseits stehn’.

Mit lieben Menschen sollst du teilen,
deine kurze Weile Zeit.
Ganz einfach hier im Jetzt verweilen,
huldigend, der Albernheit.

Der Albernheit der raschen Tage,
die so schnell vorüber gehn’,
dass all die Dinge, die ich sage
dir schon jetzt im Rücken stehn’.
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#2

Die Albernheit der raschen Tage

in Philosophisches und Grübeleien 09.04.2007 22:52
von Margot • Mitglied | 3.053 Beiträge | 3053 Punkte
Hi Falcon

Sehr flüssig ist das Gedicht ja nicht, ich stolpere und holpere mich so durch. Eine metrische Überarbeitung wäre sicher nicht das Dümmste.
Ich weiss nicht, ich weiss nicht, für mich sind da etwas gar viele Floskeln drin. Ich kann mich mit dieser Allerweltsphilosophie einfach nicht anfreunden. Narben aus vergangenem Leid, Sinn suchend, fallen und wieder aufstehen, keep it easy and cool …. Das ist mir alles zu allgemein und poesiealbummässig. Der Wechsel von ‚du’ in ‚man’ in der 3. Strophe kann ich mir auch nicht recht erklären.
Was ich wirklich klasse finde, ist der Titel. Das klingt so nach ‚Stille Tage in Clichy’. Ansonsten kann ich dem Gedicht leider nicht viel abgewinnen. Aber das soll Dich nicht gross jucken, Falcon, ich bin hier bekannt für meine hohe Latte.

Gruss und willkommen im Delta der Dinosaurier.
Margot


Die Frau in Rot

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#3

Die Albernheit der raschen Tage

in Philosophisches und Grübeleien 19.04.2007 10:02
von Margot • Mitglied | 3.053 Beiträge | 3053 Punkte
Oh je, hat die Panzerechse denn schon wieder jemanden vertrieben?

Die Frau in Rot

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#4

Die Albernheit der raschen Tage

in Philosophisches und Grübeleien 19.04.2007 10:22
von Arno Boldt | 2.759 Beiträge | 2758 Punkte
Ups, das ist ja aktuell... Kann durchaus sein, dass ich den vorschnell gelöscht habe. Da habe ich mich mit Sicherheit versehen und ihm 0 Posts zugeordnet.

Email-Adresse lässt sich leider nicht mehr finden, sonst hätte ich ihn schon kontaktiert. Bei der Lösch-Mail, die an alle betreffenden User geht, hab ich die Adressen als Blind gesetzt, so dass sie nicht mehr erkennbar sind.

Falcon, falls du das liest und du - trotz meines vorschnellen Handelns - weiterhin hier tätig sein möchtest: Kontaktiere mich doch bitte! Es tut mir leid.

Beste Grüße,


Arno Boldt
- Administrator -



edit: Falcon ist kontaktiert. (Danke Margot. )

http://arnoboldt.wordpress.com/
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