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#21

Die weißen Bimbos

in Gesellschaft 28.02.2007 11:47
von Fabian Probst (gelöscht)
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inwiefern ist der letzte Absatz grenzwertig?

Das hat doch nichts mir dem Denken über Menschen zu tun oder einer Bewertung, schon gar nicht um eine bilogisch bessere oder schlechtere Position.

Wenn ich ein schwarzes T-Shirt im Sommer anziehe, dann schwitze ich mehr, ein schwarzes Auto erhitzt sich viel stärker, als ein rosernes (nein, das bedeutet nicht, dass ich Schwule über Afroamerikaner stelle).

Übrigens finde ich, dass Mischlinge oftmals unglaublich schöne Menschen sind. Ist das politisch korrekt?

Gruß, Fabian
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#22

Die weißen Bimbos

in Gesellschaft 28.02.2007 12:35
von Erebus (gelöscht)
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Hallo Albert.

Sorry, wenn ich jetzt Deine Tour stören muss, obwohl mir dieser "Faden" zum Hals raus hängt:

Natürlich willst Du Grenzen ziehen. Aber warum muss dass auf diese Tour passieren? Ohne Diffamierung kommst Du nicht klar?


Zitat:

Denn natürlich bin ich Albert Lau und im Gegensatz zu "Erebus" auch persönlich identifiziert


Ich weiß wie Du heißt und und du heisst nicht Lau, ich weiß in welchem Elternbeirat Du sitzt: weil es im Internet keine Geheimnisse gibt. Und genau dasselbe könntest Du von mir wissen, wenn Du's nur wolltest.

Zitat:

Aber von einem Heckenschützen als Quasi-Nazi bezeichnet zu werden


Was soll dass, wieso Heckenschütze? Meinst du so was wie multiple Persönlichkeiten, die einem Lyrischen Ich den Koffer schleppen und aus allen mögliche Lagen schießen? Das ist kläglich Lau. Frag mich nach meinem Namen und ich sag ihn Dir. Was macht mich denn zum Heckenschützen?

Zitat:

nur weil dieser mit seinen Gehirnkrebs-Gedichten niemals Stellung bezieht, sondern nur beständig um sein Kranken an sich selbst kreißt, das ist mir dann doch zu heftig.


Danke.

Ich beziehe Stellung, in diesem Faden bspw. Offen gestanden habe ich das Gefühl, nicht genug Worte zu besitzen, um Beliebiges zu Lyrik zu formen. Ich möchte Haushalten, wenn ich glaube, ein Gedicht zu schreiben. Das bedeutet mir zu viel, als dass ich mich auf das Einlassen möchte, was du "Stellung beziehen" nennst.

Ich halte weder Dich noch Knud für einen Nazi.
Horst Wessel war Nazi in einer Zeit, als sich Linke wie Rechte gleichermaßen Saalschlachten lieferten.
Als sein Text zu Greueltaten gesungen wurde, war er lange tot. Und ich unterstelle: gestorben mit einer Einschätzung zum Nazitum, wie sie zum damaligen Zeitpunkt 99% der Bevölkerung hatte.
Kennst Du das Lied ?
Weißt Du, wer Deinen Text verwenden wird? Vielleicht genauso, wie Du kommentierend ausführtest - mit dem Recht zum Genozid?
Nein.

Zitat:

..und wer mein Credo kennt, weiß auch, dass ich vor allem anderen eine Reaktion erzeugen will, sehr gerne Widerspruch. Denn noch mehr als der Leser, soll (und will) vor allem ich selbst lernen. Ich möchte günstigstenfalls erreichen, dass ein Leser Stellung bezieht, das ist für mich die höchste Anerkennung.


Was habe ich gemacht ?

LG

"Ulrich"
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#23

Die weißen Bimbos

in Gesellschaft 28.02.2007 12:37
von Albert Lau (gelöscht)
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Hallo Fabian.

Objektiv ist da überhaupt nichts Grenzwertiges daran, völlig klar. Wenn mir dabei schwiemelig wird, zeigt das doch nur meinen eigenen Rassismus. Im Übrigen ist Rassismus ja auch gar nicht so verkehrt. Erstens ist Xenophobie natürlich und im Überlebenskampf unerlässlich und zweitens hätte ich beispielsweise den Indianern lieber einen ruchlosen Rassismus gegönnt, als den ersten Siedlern auch noch beim Überleben zu helfen. Das soll jetzt nicht heißen, dass deine Frage rassistisch war, nein. Sie war es in keiner Weise.

Vermutlich ist schon der Begriff Mischling nicht PC aber weißt du was? Das ist mir völlig egal.

Gruß zurück.




Sorry, ich habe hier jetzt Fremdenangst, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus zusammengeschmissen. Es entgleitet mir, ich bin jetzt still.
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#24

Die weißen Bimbos

in Gesellschaft 24.08.2007 11:26
von Erebus (gelöscht)
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@Hi Albert Lau

im Zuge des Nachforschens bin ich diesen Faden nochmals durchgegangen.

Ich finde mein Benehmen im Nachhinein echt ätzend und will mich dafür entschuldigen, weil ich Dir zu nahe getreten bin.

Ein Untat gegen Menschen ist begründbar.
Ob eine Begründung einen zeitlichen Bestand hat, ist nicht klar, ich meine nein. Ob es sich um eine Beleidigung, ein Genozid oder was auch immer handelt. Die Tat bleibt bestehen. Ihre Rechtfertigung verliert sich selbst.

Was mich damals rasend machte..
nachdem ich im ersten Kommentar schrieb, dass ich das Stück blöde finde, denn näher wollte ich nicht treten - passierte das Unerhörte:
Die hanebüchene Begründung einer kriegerischen Auseinandersetzung aufgrund der Hautfarbe
mit der vagen hypothetischen Ermordung aller Homo sapiens neanderthalensis durch alle Homo sapiens sapiens, oder aller Lucies durch alle Sheetahs
-dabei sind wir alle einem, Attila, einem Graf Dracula, einem Hitler wesentlich näher verwandt-
sie wird akzeptiert!
Es wir akzeptiert, dass Opfer nach der Hautfarbe ausgewählt werden. Genau das ist es, was für mich zum Rassismus führt oder schon Rassismus ist.
Für mich ist Rassismus nicht: ob man die Ausgewählten beleidigt oder ermordet.

Ich sah, dass das Gedicht funktionierte und war entsetzt.
Es brachte mich auf die Palme. Mir wurde klarer denn je, dass man mit Rassismus nicht spielt.
Auch wenn ich der einzige bin, der das so sieht: diese Erkenntnis vergällt mir alle Lyrik. Tut mir Leid.

und tut mir Leid, wenn ich so beschissen reagiert habe.

Läßt sich nicht mehr ändern. Im Prinzip hast Du mich mit diesem Text erwischt, was ja für seine Kolossalität spricht.

Urich
___________

edit:

@ Knud

Ich sehe mit Beschämung, wie ich mich benommen habe.
Bei Dir möchte ich mich ebenfalls entschuldigen.

LG
Ulrich
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#25

Die weißen Bimbos

in Gesellschaft 24.08.2007 14:23
von bipontina (gelöscht)
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Hallo, Albert Lau!
Ich habe jetzt (weil neu im Posting) Dein Gedicht zum ersten Mal gelesen. Für mich ist es klar und rein wie eine gute Quelle: Vorwurf an Rassismus, bitterer Vorwurf an die Überheblichkeit der sog. "weißen Rasse" und Verurteilung jeder (Ab-)Qualifizierung. Oder ich habs nicht kapiert.
Des Bildes (kindlicher Ku-Klux) hätte es m.
E. nicht bedurft. Der säurehaltige Titel trifft es/alles auf den Punkt.
Mein u n g e f ä h r in diese Richtung zielendes Gedicht wurde "aus dem Programm genommen", da faschismusverdächtig.
LG bipontina

PS ja, Lucy "spricht" für sich.
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