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#1

Blutregen

in Düsteres und Trübsinniges 03.10.2006 12:48
von kein Name angegeben • ( Gast )
Nebulöse Nebelschwaden,
nebeln nieder nadelfein,
schimmernd rötlich grell verblassend,
seh’ ich einen feinen Schein.

Gierige Gewitterwolken,
glühen glitzernd giftgefüllt,
werden von der Abendsonne,
in einen roten Glanz gehüllt.

Satansrote Sonnenstrahlen,
Sickern süchtig suchbegiert,
Welcher Stern ist heut’ gestorben,
Dass rubine Tracht den Himmel ziert.

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#2

Blutregen

in Düsteres und Trübsinniges 03.10.2006 17:31
von Joame Plebis | 3.476 Beiträge | 3363 Punkte
Hallo, Beiss mich nicht!

Abgesehen von der sichtbaren Spielerei mit gleichen Konsonanten, dachte ich zu allererst, der Morgennebel
hätte Dich inspiriert.
Als aber dann noch die Gewitterwolken dazukamen,
letztendlich auch noch Abendsonne, verwarf ich diesen Gedanken sofort.

Die Betonung sehe ich folgendermaßen, wobei Dir selbst bestimmt
die Unregelmäßigkeiten aufgefallen sind (jeweils in Zeile 4).
XxXxXxXx
XxXxXxX
XxXxXxXx
XxXxXxX

XxXxXxXx
XxXxXxX
XxXxXxXx
xXxXxXxX

XxXxXxXx
XxXxXxX
XxXxXxXx
XxXxXxXxX

Aus der Sicht eines Naturbeobachters stehe ich fassungslos vor
rötlich grell veblassenden Nebelschwaden, da ich dieses Phänomen
noch nie beobachten konnte.

Der Ausdruck Satansrot gefällt mir, zumal ich beim Malen schon oft
diese Farbe benötigt hätte.

Freundlichen Gruß!
Joame

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