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#1

Nur ein kleiner Rückblick

in Kommentare, Essays, Glossen und Anekdoten 04.08.2006 12:32
von Joame Plebis | 3.476 Beiträge | 3363 Punkte
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#2

Nur ein kleiner Rückblick

in Kommentare, Essays, Glossen und Anekdoten 06.08.2006 11:15
von Gemini • Long Dong Silver | 3.067 Beiträge | 3067 Punkte

Zitat:

Joame Plebis schrieb am 04.08.2006 12:32 Uhr:


wir sind unsagbar klein und unwesentlich im gesamten System des Universums, und wird sind so vergänglich!



Du sprichst nur für dich.

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#3

Nur ein kleiner Rückblick

in Kommentare, Essays, Glossen und Anekdoten 06.08.2006 11:28
von Joame Plebis | 3.476 Beiträge | 3363 Punkte
Guten Tag, Gemini!
Ich wußte ja nicht, daß Du es lesen wirst, jetzt müßte ich es sofort abändern.

Gruß: Joame

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#4

Nur ein kleiner Rückblick

in Kommentare, Essays, Glossen und Anekdoten 06.08.2006 12:26
von Margot • Mitglied | 3.053 Beiträge | 3053 Punkte
Hi Joame

Da muss ich ja praktisch etwas dazu schreiben.

Ich werde dir die Anmerkungen direkt in deinen Text hineinschreiben. Das ist praktischer, als alles zu zitieren.

Ich hoffe, es bringt dir etwas.
Gruss
Margot







Nur ein kleiner Rückblick

Sie hieß nicht Margot! Sie hatte überhaupt keinen Namen, weil es gar niemanden gab in meiner Einsamkeit.
Nachträglich glaube ich, beurteilen zu können, ein sogenannter (so genannter) 'Spätzünder' gewesen zu sein. Wieviel (wie viel)mir davon noch immer anhaftet, lasse ich lieber dahingestellt.

Bestimmt war ich mit 17 Jahren kein Einzelfall, der über Welt, Menschen, Vergänglichkeit und vieles mehr dachte. (Falsche Satzkonstruktion. Tipp: Als einer, der mit 17 Jahren über die Welt, die Menschen, die Vergänglichkeit und vieles mehr nachdachte, war ich bestimmt kein Einzelfall.) Nur kam ich mir manchmal richtig alt vor und grübelte unablässig vor mich hin, ob und wie der Zeit ein Schnippchen zu schlagen wäre.

In unserem großen Stadtpark war ich oft (War ich oft was? Tipp: Ich war oft in unserem grossen Stadtpark unterwegs.). Er erstreckte sich viele Hektar weit den Hügel hinauf, bis zum Waldrand. Da saß ich dann alleine (Komma)auf einer mir lieb gewonnenen alten Holzbank (Komma) und blickte in den Sonnenuntergang hinein. (‚hinein’ streichen)

Weit lagen Wiese (passt eher in ein Gedicht, für Prosa ist es zu knapp formuliert), begrenzt von den (‚den’ streichen)vielen (Synonym für ‚viel’ suchen, da es zu wenig aussagt)Bäumen, durch deren Wipfel die Sonne noch funkelte. Von ferne hörte ich einen Specht klopfen; allmählich verstummte auch er und es wurde still. (Umständliche 2. Satzhälfte. Tipp: …, der allmählich verstummte, bis es vollkommen still war.)

Wenn dann (*örks* …. wenn dann ist schrecklich! )die Sonne nocht tiefer sank und die Dämmerung immer mehr die Konturen zerfließen ließ, wurde es auch (‚auch’ streichen)kühler.
Ich fröstelte etwas. (Würde ich gleich noch oben anhängen .... und ich fröstelte)Amseln schlugen noch vereinzelt (was schlagen die lieben Amseln denn? Holz? ), dürre Hözer (Hölzer)knacksten. Manchmal war ein Piepsen und ein Flattern zu hören. Am Horizont faszinierte (Koma)ein sich ausbreitender Purpurstreifen.

Lange saß ich da (‚da’ hinter Gedanken)voller Gedanken; es kamen die absonderlichsten. Alle führten immer wieder hin zu Fragen, die um das Woher, Warum, Wohin kreisten.
In dieser Umgebung ein ganz normales Denken, dem jeder verfiel, der in dieser naturverbundenen Einsamkeit an diesem Ort die Stille kostete. (zu viele dieser/diesem)
Mich drängte es oft, alleine diesen Platz aufzusuchen (Hier wiederholst du dich, siehe erste Absätze), an dem ich die Gedanken und Eindrücke einfach auf mich zukommen ließ.
Nach Stunden schien Ich (klein)die Einsamkeit in meinem Munde zu verspüren, wie ein schales Gefühl. Oder war es schon (‚nur’ gefiele mir besser)Hunger, den ich verspürte? (Nebensatz streichen)

Ich versuchte, nicht immer wieder das gleiche zu denken, wollte mein Denken nicht immer wiederholen, es auf Erkenntnisse aufbauen und weiterführen.

So sehr ich mich auch mühte, war ich auch damals, als so (‚so’ streichen)Jugendlicher, nur bis zu einer Erkenntnis gelangt:

wir (Gross beginnen)sind unsagbar klein und unwesentlich im gesamten System des Universums, und wird (wir)sind so vergänglich!

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#5

Nur ein kleiner Rückblick

in Kommentare, Essays, Glossen und Anekdoten 06.08.2006 15:47
von Joame Plebis | 3.476 Beiträge | 3363 Punkte
Hi, Margot!

Mit Schamröte sah ich, wie ungenügend es ist, kleine ältere Gedankenskizzen leicht abzuändern und zu posten.
Selbst bei flüchtigem Durchlesen hätte mir einiges auffallen sollen.
Es hätte sollen,ist mir aber nicht.

Nun, leider zu spät, sah ich es mir an.

Du hast recht,
(Deinem ersten Komma-Vorschlag entspreche ich nicht. Zwar wird in bestimmten Fällen auch vor einem UND ein Komma gesetzt, was meiner Ansicht nach hier nicht zutrifft.

Zitat:

Vor und und oder steht kein Komma, wenn die verbundenen Sätze kurz sind, das gleiche Subjekt haben und gedanklich eng zusammenhängen oder wenn Imperative miteinander verbunden werden.



(Das verschluckte N bei Wiesen habe ich zugefügt.)

Zitat:

Von ferne hörte ich einen Specht klopfen; allmählich verstummte auch er und es wurde still. (Umständliche 2. Satzhälfte. Tipp: …, der allmählich verstummte, bis es vollkommen still war.)


Hier ist mit meiner Aussage gemeint, daß es durch das Verstummen des Spechtes still geworden war.
Dein Tip ist nicht ganz klar und ließe auch eine andere Auslegung zu.
Wenn er verstummte, bis es vollkommen still war, so hielte sein Verstummen nur bis zur Stille an.
Klare wäre: ... allmählich verstummte, so daß es vollkommen still war
oder
dann war es endlich still.

Zitat:

So sehr ich mich auch mühte, war ich auch damals, als so (‚so’ streichen)Jugendlicher, nur bis zu einer Erkenntnis gelangt:
wir (Gross beginnen)sind unsagbar klein und unwesentlich im gesamten System des Universums, und wird (wir)sind so vergänglich!


Hier bin ich ebenfalls nicht einverstanden.
Vor Sätzen, die eine Zusammenfassung des Vorangegangenen oder Folgerung daraus enthalten, folgt dem Doppelpunkt Kleinschreibung.

Ansonsten gebe ich Dir recht und das gerne! Ich weiß um die Mühe, die so ein gewissenhafter Kommentar erfordert.
Deshalb fasse bitte die kleinen Stellen, wo ich ich nicht einverstanden bin, nicht als Undankbarkeit auf.

Bevor ich zerknirscht weiter versuche, die typischen Anfängerfehler zu entschuldigen,
sollte ich mich für das Lesen bedanken und möglichst rasch etwas Neues bringen, um abzulenken.

Ja, die lieben Amseln schlagen, so wie die Tauben gurren und Katzen schnurren!

Ich bringe kurz einen Auszug von
Droste-Hülshoff, Annette von (1797-1848)


Gruß
Joame

Der Frühling ist die schönste Zeit!
Was kann wohl schöner sein?
Da grünt und blüht es weit und breit
Im goldnen Sonnenschein.
Am Berghang schmilzt der letzte Schnee,
Das Bächlein rauscht zu Tal,
Es grünt die Saat, es blinkt der See
Im Frühlingssonnenstrahl.
Die Lerchen singen überall,
Die Amsel schlägt im Wald!
Nun kommt die liebe Nachtigall
Und auch der Kuckuck bald.

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#6

Nur ein kleiner Rückblick

in Kommentare, Essays, Glossen und Anekdoten 06.08.2006 16:57
von Margot • Mitglied | 3.053 Beiträge | 3053 Punkte
Hi Joame

Nö, ich fasse das nicht als Undankbarkeit auf, wenn du meine Tipps nicht umsetzt. Ich fungiere hier ja auch bloss als Leser und nicht als Korrektor, Lektor oder Ähnliches. Ich sage dir lediglich, wie ich es schreiben würde und alle Angaben sind stets ohne Gewähr. Schliesslich bin ich kein wandelndes Lexikon und/oder ein Literaturpapst. Und ich liege auch oft falsch, je sais, dann bin ich froh, wenn man meine Kritik kritisiert. Ich mühe mich ja selber damit.

Was das 'schlagen' der Amsel angeht. Natürlich weiss ich, dass man dem so sagen kann (mein Kommentar darüber war ja auch eher witziger Natur). Frau Droste tat das, wie zitiert, im 19. Jahrhundert, jedoch ist dein Text ein heutiger und sollte (sprachlich) dementsprechend der Zeit angepasst werden. Oder, wenn man sich gerne dem damaligen Stil hingibt, müsste halt der ganze Text so gehalten werden. So, wirken diese alten Redewendungen, m.E., eher unfreiwillig komisch.

Wie gesagt, man nehme sich aus den/meinen Kommentaren immer das, was einem richtig erscheint. Pas plus, pas moins.

Gruss
Margot

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#7

Nur ein kleiner Rückblick

in Kommentare, Essays, Glossen und Anekdoten 06.08.2006 19:02
von Joame Plebis | 3.476 Beiträge | 3363 Punkte
Meinen Dank für Deinen Kommentar will ich nochmals deutlich betonen. Er war vielleicht bei der Fülle der Worte nicht sehr klar ersichtlich. Danke!

Joame

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#8

Nur ein kleiner Rückblick

in Kommentare, Essays, Glossen und Anekdoten 09.08.2008 01:17
von Joame Plebis | 3.476 Beiträge | 3363 Punkte
Heute habe ich so weit zurückgeblättert und mich etwas vertieft. Es möge mir ein nochmaliger später Dank gewährt sein. Natürlich hattest Du recht mit dem Komma (beigefügter Satz)

Zitat:

Da saß ich dann alleine (Komma)auf einer mir lieb gewonnenen alten Holzbank (Komma) und blickte in den Sonnenuntergang



Gibt es so spät noch Vergebung?
(Wie ungeschult mein Blick war und vieles zu unübersichtlich für mich.)
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