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#1

Endlich Sommer

in Düsteres und Trübsinniges 06.05.2006 11:47
von kein Name angegeben • ( Gast )
Endlich Sommer

wenn der wind sanft in den weiden säuselt,
und sich wasser in der sonne kräuselt,
erstarr ich innerlich und werd zu eis.

denk ich an frühlingssommersonnenschein,
an frohe blicke, die einander finden,
will ich nicht länger zaungast sein,
will selber liebe, leben, sonne finden.

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#2

Endlich Sommer

in Düsteres und Trübsinniges 06.05.2006 13:27
von kein Name angegeben • ( Gast )
Hallo Swann,

Also erstmal muss ich sagen, dass mir der Inhalt deines Gedichtes sehr gefällt. Aber ein paar Dinge gibt es da, die ich ändern würde. Ich gebe die Vorschläge einfach mal zu meinem besten , aber eben.. es ist dein Kind


Zitat:

erstarr ich innerlich und werd zu eis.


und werd zu eis, klingt nicht schön formuliert, vorallem das ''werd''. Ich würde den Teil weglassen oder den ganzen ersetzten, denn bei erstarr ich innerlich kommt man denke ich selbst drauf was gemeint ist

Also ich würde so:

wenn der wind sanft in den weiden säuselt,
und sich wasser in der sonne kräuselt,
erstarr ich innerlich zu eis.


Dann ist mir noch aufgefallen, dass du das Reimschema plötzlich wechselst, hat das einen besonderen Grund?

Zitat:


denk ich an frühlingssommersonnenschein,
an frohe blicke, die einander finden,
will ich nicht länger zaungast sein,
will selber liebe, leben, sonne finden.


Mit dem frühlingssommersonnenschein kann ich mich überhaupt nicht anfreunden, entweder frühling oder sommer, aber doch nicht frühlingssommer ..?!
will selber liebe, leben, sonne finden. , In einem Gedicht finde ich so aufzählungen meist unpassend, würde ich ändern... die kurz nacheinanderfolgenden ''will'' klinge auch nicht so gut. Mein Vorschlag zu dieser Strophe:


denk ich an frühlingssonnenschein,
an frohe blicke, die einander finden,
will ich nicht länger zaungast sein,
sondern mich selbst mit Glück verbinden. (um dem Reim finden-finden auszuweichen)


Herzlichst,
beiss mich

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#3

Endlich Sommer

in Düsteres und Trübsinniges 06.05.2006 13:37
von kein Name angegeben • ( Gast )

Zitat:

Beiss mich schrieb am 06.05.2006 13:27 Uhr:
Hallo Swann,

Also erstmal muss ich sagen, dass mir der Inhalt deines Gedichtes sehr gefällt. Aber ein paar Dinge gibt es da, die ich ändern würde. Ich gebe die Vorschläge einfach mal zu meinem besten , aber eben.. es ist dein Kind


Zitat:

erstarr ich innerlich und werd zu eis.


und werd zu eis, klingt nicht schön formuliert, vorallem das ''werd''. Ich würde den Teil weglassen oder den ganzen ersetzten, denn bei erstarr ich innerlich kommt man denke ich selbst drauf was gemeint ist

Also ich würde so:


wenn der wind sanft in den weiden säuselt,
und sich wasser in der sonne kräuselt,
erstarr ich innerlich zu eis.




Ich hatte in einer alternativen version auch:

"erstarrt mein herz und wird zu eis"

Mal gucken, was draus wird, aber danke für deinen Hinweis.


Zitat:

Dann ist mir noch aufgefallen, dass du das Reimschema plötzlich wechselst, hat das einen besonderen Grund?



Nun, ich habe das Reimschema ein bisschen dem eines Sonetts entlehnt.


Zitat:


Mit dem frühlingssommersonnenschein kann ich mich überhaupt nicht anfreunden, entweder frühling oder sommer, aber doch nicht frühlingssommer ..?!



Ja, da hast du vielleicht recht, ich werd auch darüber nachdenken.


Zitat:

will selber liebe, leben, sonne finden. , In einem Gedicht finde ich so aufzählungen meist unpassend, würde ich ändern... die kurz nacheinanderfolgenden ''will'' klinge auch nicht so gut. Mein Vorschlag zu dieser Strophe:


denk ich an frühlingssonnenschein,
an frohe blicke, die einander finden,
will ich nicht länger zaungast sein,
sondern mich selbst mit Glück verbinden. (um dem Reim finden-finden auszuweichen)



Die Aufzählung gefällt mir eigentlich ganz gut, beim Reim hatte ich noch erst "fühlen" anstatt "finden". Irgendwie gefiel mir das aber nicht.

Vielen Dank jedenfalls für Deine Tipps und Deine Rückmeldung. Ich werde nochmal drüber nachdenken!

Liebe Grüße

Swann

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