http://www.E-LIEratum.de
#1

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in Minimallyrik 02.05.2006 20:47
von kein Name angegeben • ( Gast )
FALLEN

LASSEN

EINMAL

NUR

FALLEN

ge
LASSEN
werden


01. Mai 2006

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#2

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in Minimallyrik 02.05.2006 22:39
von Mattes | 1.141 Beiträge | 1141 Punkte
Ist bei mir durchgefallen, tut mir leid. Weder minimal art, noch konkrete Poesie. Die Aussage ist mir komplett unverständlich, weil sie alles und nichts ist. Not my cup of tea, aber ich muss ja auch nicht alles trinken.

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#3

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in Minimallyrik 02.05.2006 23:29
von kein Name angegeben • ( Gast )
Hmm, ist doch ok
Ist mein Pott, lass mich da mal schön selbst ertrinken drin

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#4

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in Minimallyrik 03.05.2006 08:40
von Gemini • Long Dong Silver | 3.067 Beiträge | 3067 Punkte
Hallo Narr

Hier bin ich auch nicht begeistert. Was soll es aussagen? Wenn du mir eine Erklärung liefern könntest...

LG Gem

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#5

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in Minimallyrik 03.05.2006 22:17
von kein Name angegeben • ( Gast )
Hallo Narr..

Tja.

Schwierig schwierig.

Also, rein objektiv betrachtet gibt mir Dein Gedicht nichts, eine klare oder angedeutete Aussage vermißt man hier ebenso wie einen Titel der den Namen verdient...

..aber..

..rein gefühlsmäßg verstehe ich es doch, auch wenn ich das Kind nicht beim Namen nennen könnte.
Deine Zeilen bergen (für mich) trotz ihrer Schlichtheit eine Tiefe Sehnsucht, aber auch eine gehörige Portion Traurigkeit. Sie sprechen mich an, allerdings so tief im Inneren das ich es nicht greifen kann.



Zitat:

Aus: Als die Katze einen Vogel ins Haus schleppte

Es ist als ob jemand
gegen eine Kiste tritt, in der
eine Gitarrensaite gespannt ist...





Das trifft es wohl am ehesten. Besser kann ich es nicht beschreiben.

Was mir hier wirklich fehlt ist ein anständiger Titel, diese Doppelklammer sagt mir nun wirklich weniger als garnichts. Wenn Dir vielleicht noch ein ( ruhig ähnlich minimalistischer) Titel für das Gedicht einfällt, der den Gedanken
oder Dein Gefühl unterstreicht, würde ich das Gedicht trotz aller Unklarheit doch als gelungen empfinden,
denn es stößt etwas in mir an,.... auch wenn ich nicht weiß was es ist, oder was dabei für Dich dahinter steht.

Wahrscheinlich stehe ich mit meiner Meinung hier ziemlich allein, aber sei´s drum...

Beste Grüße, Benno


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#6

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in Minimallyrik 04.05.2006 16:57
von kein Name angegeben • ( Gast )
Endlich das, was ich hören wollte - etwas Positives *grinst*

Nee, so ist es ja nicht, sonst würd ich hier nichts on stellen, wenn ich nicht auch Kritik haben wöllte.
Tja, die Klammern ("Titel") stehen da, weil mir meine Kreativität einen Haken schlug und mich spontan verließ. Einfach "Titellos" zu schreiben war mir zu dumm, denn das Gedicht ist nicht titellos... mir mag nur keiner Einfallen, der nicht mindestens so überflüssig wäre wie diese Zeilen.

Ja, was hab ich mir dabei gedacht... eine Erklärung...
Hmm.. eigentlich hab ich mir nichts weiter gedacht als genau DAS was da steht.. Fallen lassen... einmal nur... doch der Weg zu fallen [ge]lassen[ werden] ist leider nicht so weit - bei mir zumindest nicht im Moment.
Ist einfach aus dem Wunsch entstanden, sich einmal fallen lassen zu können - gepaart mit der Angst des gleichzeitigen Fallen-gelassen-werdens.
Fettgedruckt, damit sich die "Hauptsache" von der Zweitinterpretation des "fallen gelassen werdens" abhebt.

So einfach ist es.
Hmm...

Danke Benno für deine nicht erklärbare Meinung, mit der du hier allein stehst *grinst wieder* <-- nicht so ernst nehmen
Dass der "Titel" weniger als das Gedicht sagt, ist ja auch mal toll dann sei es so, denn par tout möchte mir immer noch nichts einfallen, wie ich den Murks betiteln könnte.

Vielleicht kann ich besser schreiben, wenn erst einmal der Abistress (heute letzte schrifltiche Prüfung gewesen weg ist...
Bis dahin werd ich wohl "minimalistisch" und / oder stumm bleiben *g*

...lassen wir die Gitarrenseite in der Kiste noch etwas nachklingen...

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#7

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in Minimallyrik 04.05.2006 19:45
von Mattes | 1.141 Beiträge | 1141 Punkte
Ja, was Benno schrieb, trifft zu, nur kommt es eben nicht aus dem gedicht, sondern aus ihm selbst und mit seiner Vorrede macht er auch klar, dass es auch nicht der Inhalt und/oder die Sprache des Gedichtes waren, die derlei Assoziationen evozierte. Das Gedicht war hier nur eine Ampel, die zufällig auf Grün sprang, als Benno losgehen wollte. Also ging er los. Anders ausgedrückt: Wer hier keinen individuellen Schlüssel gereizt sieht, kann sich nur völlig teilnahmslos abwenden. So wie ich jetzt. Vielleicht habe ich aber auch einfach keinerlei menschliche Wahrnehmungsorgane mehr.

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#8

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in Minimallyrik 04.05.2006 19:51
von kein Name angegeben • ( Gast )
Es erhebt keinen Anspruch auf irgendwas - es sind nur Gedanken...
Wenn da zufällig jemand bei Grün losläuft - dann soll er schauen, dass er nirgendswo gegen rennt...

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#9

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in Minimallyrik 04.05.2006 20:08
von kein Name angegeben • ( Gast )
Hallo Narr,..


Ich habe bewusst die Antworten seit gestern nicht gelesen, weil mich Dein Gedicht ( ja, ich nenne es so!) heute überraschenderweise unheimlich beschäftigt hat, und ich gerne noch meine Einrdrücke und Schlüsse darlegen möchte bevor ich eine mögliche Erklärung von Dir lese.

Deine Zeilen haben heute in den ersten Stunden meines Arbeitstages (auch für mich überraschend) einen enormen Nachhall bei mir erzeugt, und zwar im wörtlichen Sinn. Sie haben sich so lange in mir wiederholt, bis ich für mich dahinter kam, was sie in mir anrühren und was sie (meiner Meinung nach) ausdrücken sollen.



Ich möchte mich

FALLEN

LASSEN
(,)

EINMAL

NUR

FALLEN

LASSEN


und auch

gelassen werden.



Ist es das was Du sagen wolltest? Die Sehnsucht danach sich fallen lassen zu können, begünstigt und auch gebilligt durch die Bedingungen und Menschen um Dich herum?

Wenn ja, würde ich als Titel "Freier Fall" vorschlagen.

Sicherlich klärt sich dadurch nicht viel von dem was jetzt im Unklaren liegt, aber Dein Gedicht soll ja auch nicht zu Gunsten des Leserverständnisses völlig über den Haufen geworfen werden.
Einige meiner Lieblingslyriker (bekannte wohlgemerkt) haben Gedichte geschrieben die für mich komplett oder zumindest weitgehend unverständlich sind. Den einen oder anderen Leser erreichst Du auch so, wie Du siehst.

Jedenfalls wenn ich annehme das ich richtig liege. Angerührt hast Du mich mit Deinem Minimalismus auf jeden Fall...

LG, Benno


P.S: Und jetzt werde ich mir die neuen Antworten zu Gemüte führen, denn ich bin wirklich neugierig...


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#10

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in Minimallyrik 04.05.2006 20:21
von kein Name angegeben • ( Gast )
Habe jetzt Deine Antwort gelesen und würde sagen der Kandidat hat 75 von 100 Punkten..

@ Mattes:
Ich gebe Dir Recht (ganz abgesehen davon das mir die Ampelmethapher gefällt)
aber eigentlich bin ich bloß losgelaufen weil die Ampel da war... und das ist schon viel, finde ich.
Geht es in der Dichtung nicht auch und gerade darum im Leser eine indviduelle Schlüsselstelle zu reizen?
Andere Gedichte lassen mich auch dann noch nicht loslaufen wenn sie ganztägig grün anzeigen.

Sicherlich Geschmacks- und Interpretationssache, aber mir gefällts..

BG, Benno

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#11

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in Minimallyrik 04.05.2006 20:51
von kein Name angegeben • ( Gast )
Danke Benno für deine Ausführlichkeit... da sind dir diese Zeilen ja ganz schön im Kopf rumgespukt - mit "richtigem" Ergebnis, wie mir scheint... abgesehen von "und gelassen werden", das hast du ja schon festgestellt, lagst du "richtig".

Danke sehr für deine Beiträge, freue mich, wenn es die Ampel auf deiner gestrigen und heutigen Straße war

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