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#1

Doch du bist da

in Liebe und Leidenschaft 25.03.2006 17:56
von kein Name angegeben • ( Gast )
Einsame Ferne,
Eingenistet: Befremdlichkeit
In mich
Allumgebend neue Pfade
Granittränengrau

Doch du bist da
Mit deinem roten Schal
Winkst - mich heran
Mit deinem Lächeln


[_H-a-s-s_]
Wogt... von Klippen
Mir entgegen
Sturm naht in schwarzschwang'ren Wolken
Stumm schweigend
Lügen regnen hernieder

Doch stehst du da
Mit deinen weißen Handschuhen
Seidene Fingerspitzen - mir
Gewidmet... haltend


Deine Augen
- Samtweicher Blick auf meiner Wange -
Spiegeln einen Ozean aus Tränen
Unverhohlen: freigesetzt
Berührungslos

Doch du bist da
Mit deinen blauen Augensternen
Meine Hand: dir gewiss
Schmerzzerschnitten... kalt


Stehst dort in deinem Mantel
Farbverloren zwische'm Schnee
Ein ausgezehrtes Fluchtgespenst
Die Hand, die du mir ausgestreckt
Zuckt fort bevor ich sie berühre

Doch stehst du da
Mit deinen schwarzen Schuhen
Menschenspuren im Kristall
Hin zum Hinfort,
Deine Nähe bleibt fern
Doch deine Ferne... so nah...


Bist du noch da..?



09.03.2006

Nichts persönliches, Anregung war ein Manga, den ich mir heute gekauft habe und den ich auf Anhieb sympathisch fand... wie viele Shounen Ai Manga *grinst*

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#2

Doch du bist da

in Liebe und Leidenschaft 26.03.2006 16:05
von Gemini • Long Dong Silver | 3.067 Beiträge | 3067 Punkte
Hallöle Narr

Es ist sicher keine gute Werbung, wenn du dein Werk gleich in deiner Überschrift minderst.

Ich bin kein Freund von unnötig verdrehten Gedichten. Ich finde, wenn jemand solche Effekte für notwendig hält, hapert es meistens am Inhalt.
Auch die zusammengestetzten Worte finde ich nicht gut. Das geht mir nicht nur bei deinem Werk so. Was bitte soll Granittränengrau bedeuten?
Es hört sich für mein Ohr nicht sonderlich schön an.
Natürlich machen das ein paar Dichter und ich kann dir versichern, dass es mich auch bei denen stört.
Das ganze hättest du viel kürzer und einfacher halten können und hättest einen weit besseren Effekt bei mir erziehlt.
Zu dicht gedichtet ist oft nicht das Wahre.
Sei nicht traurig, das ist ja nur meine Meinung und muss nicht die aller Anderen sein.

LG Gem


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#3

Doch du bist da

in Liebe und Leidenschaft 26.03.2006 16:49
von Maya (gelöscht)
avatar
Hi Narr,

also mir gefällt der Text eigentlich ganz gut, er wirkt in meinen Augen nicht verdreht. Auch die zusammengesetzten Wörter stören mich nicht, weil es nicht allzu viele sind.
„Granittränengrau“ klingt in meinen Ohren gar nicht schlecht; muss wohl an den unterschiedlich ausgeprägten Gehörgängen von Gem und mir liegen . Ich finde den Begriff passend, weil er auch die Schwere des Gemüts - als Ausdruck für die momentane Seelenlage - und das Grau einbezieht, das in solchen Situationen auf die wahrgenommene Umgebung abfärbt.
Die Strophen 2, 4, 7 und 8 gefallen mir besonders gut.
Dem Begriff „Hass“ allerdings kann ich nichts abgewinnen. Ich selbst benutze ihn so gut wie nie, habe ihn aus meinem Wortschatz nahezu gestrichen, weil er ein Gefühl ausdrückt, welches die Abneigung in seiner extremsten Form darstellt (aber das ist halt bei mir so, muss ja nicht für die Anderen zutreffen).
Was die Länge des Textes angeht, kann ich mich Gem anschließen. Nicht, weil ich lange Gedichte nicht mag, sondern weil ich einige Sachen für überflüssig halte. Ich finde nicht, dass die gewählte Überschrift das Gedicht mindert, sondern v.a. der Zusatz: "Nichts persönliches, Anregung war ein Manga, den ich mir heute gekauft habe und den ich auf Anhieb sympathisch fand... wie viele Shounen Ai Manga *grinst*"

LG, yamaha

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