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#1

Väterchen Frost

in Natur 03.12.2005 00:20
von Knud_Knudsen • Mitglied | 994 Beiträge | 994 Punkte
Väterchen Frost

Am End der Welt dem Niemandsland,
in einem Schloss aus Eis,
regiert er streng mit kalter Hand,
ist weder jung noch Greis.

In seiner Krone blitzen wild,
die bunten Zapfen hell.
Er schaut stets grimmig, niemals mild,
erstarrt so manchen Quell.

Wenn Himmelfeuer wecken ihn,
prüft er sein Eisgewand.
Auf Sturmes Rücken will er ziehn,
laut über Meer und Land.

Was gestern noch beglückend grün,
nun weissbemützt und starr.
Blumen aus Eis an Fenstern blühn,
Frost klirrt mit seiner Schar.

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#2

Väterchen Frost

in Natur 03.12.2005 11:10
von Gemini • Long Dong Silver | 3.067 Beiträge | 3067 Punkte
Hallo Knud

Ich glaube, du bist der Zweite, der in dem Forum das Wort Eisblumen verwendet (und es ist erst Dezember).
Mir gefallen deine Reime gut, obwohl ich es mit den Reimen ja nicht so habe, wie du weißt. Es klingt wie ein Kindergedicht. Und vorgetragen mit deiner Stimme, die bestimmt der von Curd Jürgens ähnelt, kann ich es mir auch gut vorstellen.

LG Gem

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#3

Väterchen Frost

in Natur 03.12.2005 13:11
von Knud_Knudsen • Mitglied | 994 Beiträge | 994 Punkte
Hi Gem, danke. Mit den Reinem und ihrer diversen Form habe ich es alledings. Meine Art ist noch nicht so rund wie bei Marg oder anderen und an der lyrischen Tiefe hapert es auch Übrigens es ist ein verkapptes Weihnachtsgedicht denn Väterchen Frost ist in Russland der Weihnachtsmann
Gruss
Knud

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