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#1

Der Exhibizionist

in Gesellschaft 01.12.2005 04:55
von Peter Graedel (gelöscht)
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Ich bin weit mehr als blosser Arier.
Besser noch als der Vegetarier.
Denn bin ich doch ein Auserwählter
von Gottes Gnaden - so erzählt Er,
so wahr ich Katzenellenbogen heiss:
Ein Exhibizionst mit Treu und Fleiss.

Keck siedle ich mitten im Araberland,
dem versprochenen Schralaffenland.
Unter dem Schutz von Gottes Hand,
wie meinem göttlichen Sachverstand.
Die Intifada verpufft, verläuft im Sand.
Bloss das Gelaber nimmt überhand.

Was soll ich denn drüben in Israel?
Der Landnahme gehört meine Seel'.
Ich mag kein teures Land mir kaufen,
wenn Streit genügt und etwas raufen.
Es behagt mir in der Diaspora.
Für was sonst ist die denn da?

Hier harre ich bis der Messias kommt.
Der nehm sich Zeit, was mir eh frommt.
Ist es, Gott willig, dereinst so weit
beginnt erst recht der grosse Streit.
Darum, früh übe sich heute schon
der Gerechte für das Armageddon.

Und schaut vorab der Herr Jesus vorbei,
Hammer und Nägel hab ich stets dabei.
Dem bringe ich noch so gerne bei
die vom Vater vererbte Zimmerei.

Ehrlich - und rein unter uns gesagt,
hinter vorgehaltener Hand,
ist mein Gebahren etwas gewagt.
Und deshalb doppelt amüsant.

Kein einziger Tropfen semitisches Blut
pulsiert durch meine gestandnen Ellbogen.
Genetisch trage ich chazarisches Erbgut.
Doch laut geschrien ist nur halb gelogen.

Stellt sich der Goj mir in die Quere,
rufe ich lauthals: "Antisemit, du schlimmer!"
Das genügt meistens ihm als Lehre.
Wirkt katzenellenbognerisch fast immer.

Der Araber
- aber, aber -
schüttelt als Semit
bloss den Kopf.
der arme Tropf
kommt nicht mehr mit.

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