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#1

Vom Engel zum Bengel

in Liebe und Leidenschaft 30.11.2005 04:34
von Peter Graedel (gelöscht)
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Mein Engelchen, mein Sternchen, mein Schätzchen,
Ach, welch Pein, wie qualvoll sind deine Mätzchen!
Tränenverkrümmt wein ich mich in den Schlaf
und zähl Neuseelands Vollbestand an Schaf
untröstlich bis hinein ins Morgenrot.
Du einzig Labsal, mein täglich Brot.

Oh, du Bengel, wie kannst du mir so etwas
erschütterndes antun? – mich mit einer
anderen zu quälen, zu missachten, sodass
mein Traum mich würgend wie keiner
im Keim schon erstickt noch ehe ich dich
endlich erblicken und kennenlernen darf.

Du Mannsbild, wie hass ich dich und mich!
Auf das Traumbild war ich zu lange scharf.
Erzürnt tränt mein Auge ob dem Verrat,
Einer wird es mir büssen - in der Tat!

----

Schweine sind die Männer, das erkennt frau blind.
Auch wenn sie nur linkische Hornochsen sind.

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#2

Vom Engel zum Bengel

in Liebe und Leidenschaft 05.12.2005 18:14
von Wilhelm Pfusch • Administrator | 1.955 Beiträge | 1940 Punkte
Dein Gedicht sagt mir zu
So als Mann könnte man fast schadenfroh werden, da es doch klar ist, dass die Illusionen die sich die Weiber machen früher oder später weichen werden, was regen die sich dann überhaupt noch auf

Ausserdem ist es gut umgesetzt und vor allem in S2 werden durch die Brüche die richtigen Begriffe betont, fein ausgekünstelt und gut verständllich.

Danke für das Schmunzeln,

Willi

PS: Warum eigentlich ein Beinah-Liebestragödie? Ist es nicht schlimm genung so wie es ist?

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#3

Vom Engel zum Bengel

in Liebe und Leidenschaft 15.12.2005 14:43
von Peter Graedel (gelöscht)
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Hallo Willi,

Danke für dein solidarisches Männerwort. Ja, wir, die wir unser Mannssein unter altbewährtem Ellbogeneinsatz so redlich erworben haben, sind uns wenigstens in dieser Beziehung einmal einig: Die Weiberliebe taugt bloss zur illusorischen Träumerei. Und wir Realisten liegen ihr mannhaft ergeben werbend zu Füssen und lassen uns unsere Aufmerksamkeit doch einiges mehr als Illusionen kosten. Ein solch hartes Schicksal muss vermutlich am Rohmaterial liegen. Sind wir denn nich bloss aus krudem Dreck geformet, das Weib hingegen aus dem Edelmaterial unseres Gerippes?

Das 'Beinah' im Untertitel war bewusst gewählt, denn mit einem angebrachteren 'illusorisch' oder 'fiktiv' wäre zuviel vom Hinhalt (wenn es einen gibt)vorausgegabt worden.

Gruss
Peter


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