Hallo Loki, hallo Gem,
danke für eure Kommentare.
@ Loki: Die Assoziationen "Absonderung", "Gegenwehr und Nachgeben" und "Sich-Einfügen" gefallen mir schon sehr gut.
@ Gem: Das lyr. Ich wehrt sich gegen ein Übergleiten. Auch das gefällt mir gut.
Meine Gedanken dazu (wenn es jemand interessiert): Das Nirwana steht für einen wunschlosen, traumlosen, idealen Zustand. Ich persönlich stelle mir den Zustand nicht ganz so rosig vor, denn meiner Ansicht nach erst Wünsche und Träume, das Streben selbst und nicht das Ziel, das man mit dem Streben erreicht, das Leben richtig lebenswert machen. Denn was passiert, wenn man nach nichts mehr strebt? Man fügt sich in die bestehende Ordnung ein, ohne sie zu hinterfragen. Insofern wehrt sich mein lyr. Ich am Anfang gegen die Eingliederung, um ihr letzten Endes doch nicht entgehen zu können. Die letzten beiden Strophen verdeutlichen den Verlust von Individualität und die totale Eingliederung in diese Waldwelt.
Das Gedicht ist in starkem Zusammenhang mit meinen letzten "Sie wissen nicht" zu sehen - die beiden entstanden zeitlich in kurzen Abständen. Bei beiden geht es um den Verlust von Individualität und die unfreiwillige Eingliederung in eine bestehende Ordnung.
Aber das ist nur meine Sicht der Dinge, die nur eine von vielen möglichen Interpretationen bietet.
Nun, wenn das vorliegende Gedicht hier gefällt, dann freut mich das ganz außerordentlich. Vielen Dank euch beiden für eure positive Resonanz.
Grüße
Thomas