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#1

die Klippe

in Natur 31.05.2005 14:28
von Knud_Knudsen • Mitglied | 994 Beiträge | 994 Punkte
Die Klippe

Braun faltig strahlt ihr Angesicht,
der Fuss ist ständig nass.
Fühlt sich gesund, noch nicht mal Gicht,
die Zeit für sie kein Mass.

Sie sah viel Freud und manches Leid,
Kommen und auch Gehen.
Unendlich scheint doch ihre Zeit,
ihr konnt` sie widerstehen.

Wenn Neptun`s Spessgesellen wild,
an ihrer Türe klopfen.
Sie hat nie Angst,lächelt noch mild,
schüttelt ab die Tropfen.

Nur manche See mit Donnerschlag,
bestürmt sie bis zum Rand.
Dann weiss auch sie es kommt der Tag,
da ist auch sie nur Sand.

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#2

die Klippe

in Natur 02.06.2005 17:48
von Wilhelm Pfusch • Administrator | 1.991 Beiträge | 2011 Punkte
Warum nicht diese Meeresfrucht ins Humorvolle und Fröhliche ?
Fühlt sich gesund, noch nicht mal Gi(s)cht,
Das war doch sicher mit Absicht oder ?
Ich muss gestehen, ich kann hinter dem Offensichtlichen keine zweite Sinnebene entdecken, obwohl natürlich das Motiv der Vergänglichkeit eine große Rolle spielt. Das Gedicht ist locker-flockig und fröhlich, und es unterhält, ich hoffe du intendiertest nicht mehr?

Grüßle aus Schwaben

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#3

die Klippe

in Natur 02.06.2005 22:54
von Knud_Knudsen • Mitglied | 994 Beiträge | 994 Punkte
nein,nur eine Kollage an die Vergänglichkeit der wir alle unterliegen,auch die Klippe, das Meer,die Sonne,die Sterne das Universum um vielleicht wiedergeboren zu werden. (glaub ich nicht)
Gruss
Knud

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