hallo peter.
du verwendest phantasiebringende metaphern.. (strom aus milch).. in zeile 4 würde ich "großen" weglassen.. es klingt zu pathetisch für mich. der rücken mag mich nicht überzeugen: wenn die finger wie boote sind.. dann wird der rücken mit dem fluss gleichgesetzt.. das problem entsteht, wenn du dann den rücken "vollendet glatt wie das leiseste licht auf dem großen strom" machst. hierdurch ist der rücken gleichzeitig der strom und wie das licht auf dem strom.. sehe ich das richtig? man könnte dadurch andererseits natürlich das all-sein-wesen des körpers betonen/herausstellen...
die sterne werden danach auch mit wasser gleichgesetzt... alles scheint zu fließen. das licht der sterne jedoch war in str2 wie schnee gefallen.. beim ersten lesen widersprüchlich.. beim ersten denken: durch die beginnende oder steigende wärme der szene schmolz sogar das licht der sterne. (du sprichst in str3 zwar nur von sternen und nicht vom licht der sterne.. aber für mich solls so sein, zumal das ein schönes bildele ist.

) .. am schluß wird klar, daß wirklich alles fließt. selbst, wenn man zwischen den sternen ist, badet man in der milch des lyr. du. es ist ein wechsel von fremd- und eigenwäsche. (ein tollhaus der düfte.

)
einzig: ich könnte mir einen passenderen titel vorstellen. vielleicht einer, der den blick ein wenig weiter spannt...
soweit meine ersten gedanken.
grüße.
arno.