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#1

Des Konsuls Bürde

in Kurzgeschichten, Erzählungen, Novellen und Dramen. 12.01.2005 01:08
von Sankt Marot | 117 Beiträge | 117 Punkte
"Er ist ein Verbrecher Herr, er muss sterben "
Warum können sie mich nicht damit zufrieden lassen? Ich bin das Thema müde, ich bin sie müde.
Seit Tagen werde ich geplagt und gepeinigt und will doch nur meinen Frieden.
" Massage"
Aber nein, den geben sie mir nicht, haben sich in den Kopf gesetzt diesen Kerl töten zu lassen, töten zu lassen von mir, dem Gesetz.
Aber es ist nicht so einfach.
" Und Wein"
Nichts ist einfach in diesem Land, dank diesem verrückten Volk mit seiner verdammten Religion .
" Herr, dieser Mann verhöhnt meinen Gott, und auch die Euren"
Es waren viele Priester da in den letzten Tagen, aber dieser da schlägt sie alle an Verschlagenheit und Rafinesse. Er sieht sogar aus wie eine Schlange und zischt mit gespaltener Zunge Gift und Galle in mein Ohr.
Wo zum Jupiter bleiben diese Negergören.
" Massage und Wein oder ich vergesse mich!"
" Herr, er ist eine Gefahr, eine Gefahr für die öffentliche Ordnung" vermeldet die Schlange hinter meiner Liege. Ich bin zu träge mich umzudrehen, aber er steht wohl zwischen Jupiter und Mars, dieser gottverdammte Heide.
"Er wiegelt das Volk gegen euch auf"
Nein tut er nicht. Gegen euch wiegelt er es auf, und daher wollt ihr in sterben sehen, mit mir hat das nichts zu tun.
Oh, ja das tut gut, ja Wein können sie machen diese Heiden...
Mit einer Handbewegung rufe ich den Priester zu mir, worauf ich ihn heranschleichen höre, er ist nun ganz nah mit seiner krummen Nase an meinem Ohr... Wie ein Dämon....
" Sag Priester, könnt ihr beweisen, dass er das Volk aufhetzt?
Der Prister holt tief Luft, das ist seine Chance. " Aber sicher, wir haben Augenzeugen die bestätigen können, dass er das Volk gegen euch aufbringen wollte.
Pah, diese Pharisäer lügen, wenn sie das Maul aufmachen. Ich habe selbst Spione dir mir von diesem Ketzer berichteten. Er ist ein Ketzer oh ja, und ein Spinner, aber mit keinem Wort verunglimpft er Rom, mit keinem Wort.
Ah, diese Frauen sind einzigartig. Römerinen sind zu steif und diese Drecksjuden zu religiös verblendet. Nein, das beste Weib ist dumm und willig, ein Bimbo eben.
Ihrer Hände streifen sanft und geradelinig über meinen Bauch , über meine Schultern. Da sind keine Fragen hinter diesen Bewegungen, nur dumme triebhafte Gier. Oh ja...
"Herr" wispert es wieder aus Jupiters Richtung " Mein Volk fordert seinen Tod, es wird nicht zulassen, dass er verschont wird."
Ok, dass war zu viel Natter.
" Drohst du mir" Die Negerin schreit, ich muss laut geworden sein, mein Kopf glüht und der Rotwein bedeckt den Marmorboden. In der Vorhalle schauen einige Knaben auf die ich mir zum Vergnügen halte.
" Nein Herr" zischt es mir schmeichlerisch entgegen " Niemals würde ich euch drohen, ich will euch nur helfen. Das Volk ist aufgebracht und dadurch unberechenbar"
Wie ich diese Juden hasse.Das ganze verdammte Volk gehört ausgeräuchert. Sie lügen wo sie nur können um das römische Reich zu unterwandern, sie halten sich für das auserlesene Volk und sind doch so schwach , geschaffen um unterdrückt zu werden.
Die Juden sind nicht als Gewürm unter den Sohlen mächtiger Völker. Erst haben die Babylonier sie unterdückt, dann kamen wir und selbst wenn Rom eines Tages fallen sollte, wird ein anderes Volk kommen die Juden zu versklaven. Sie sind nichts als verlogener Schleim unter meinen Fingernägeln und doch droht mir dieser Pharisäer und ich kann nichts dagegen tun.
Das Volk hat bei den Juden keine Rechte, die Priester bestimmen alles. Wenn sie wollen, dass das Volk sich erhebt um einen armen Zimmermann zu vernichten, dann wird das Volk dies tun und das kann ich mir nicht leisten.
Zu viele neidische Augen schauen von Rom auf Jerusalem, wollen meinen Palast, meine Negerfrauen, meinen Wein und ihr Mund ist nahe an des Kaisers Ohr. Nein einen Aufstand kann ich mir nicht leisten.
" Mehr Wein, und bringt mir Antonius."
Der nun neben mir stehende Priester verzieht das Gesicht. Monogam sind sie, diese Juden . Monogam,wie monotheistisch und in Beidem gleich verklemmt. Anthonius ist mein Lustknabe, mein liebster und schlauster. Seine blauen germanischen Augen bereiten mir Wonne, die golblonden Locken versetzten mich in Verzückung, und der rote Knabenmund lässt all meine Sorgen vergessen. Oh, ein Kindgott ist er, wie er in seiner weißen Toga die Marmorhalle beschreitet, an den Säulen entlang, vorbei am Zierbrunnen, auf mich und den Priester zu. Ich weiss nicht was mir mehr Freude bereitet, die Schönheit des zarten, zerbrechlichen Knaben und die Freude die sein Erscheinen verheisst, oder die Abscheu des widerlichen Priesters. Anthonius steht nun vor mir, schaut mich mit den unschuldigen Kinderaugen an, . Klar und rein sind sie, wie bei allen Kindern, ungetrübt von Meinungen und Ansichten, direkt und wahr...vielleicht kann er mir helfen... doch zuerst brauche ich Entspannung.
Ich nicke ihm zu. Er kniet vor meine Liege, ich öffne meine Toga halb, nicht ganz, das wäre unschicklich, nur so weit, dass er darunterkommt.. Der Prietser stöhnt vor Entsetzten, ich vor doppeltem Glück.

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#2

Des Konsuls Bürde

in Kurzgeschichten, Erzählungen, Novellen und Dramen. 12.01.2005 01:08
von Sankt Marot | 117 Beiträge | 117 Punkte
"Herr, wir bringen den Gefangenen " tönt eine tiefe kräftige Stimme, irgendwo zwischen Zierbrunnen und Flügeltür. Sehen kann ich den Verursacher der Laute nicht, mein Blick dringt nicht durch den roten Nebel aus Wein und Lust, der sich über mich gesenkt hat. Ich muss geschlafen haben, die Negerfrauen sind verschwunden und Anthonius liegt schlummernt, wie eine Katze eingerollt neben meiner Liege. Ordnen, ich muss meine Gedanken ordnen. Was für ein Gefangener?
" Tretet näher Soldat und sagt mir von was ihr sprecht" Ich höre schnelle kräftige Schritte. Wandersandalen treffen auf weißen plankpolierten Marmor. Immer wieder und wieder. Wie als würde ein Meisel in mein Gehirn getrieben... der Wein war stark, stark und süß.
Ein kräftiger braungebrannter Mann mit schwarzem Locken , gekleidet in einen Offiziersharnisch, einen kurzen Waffenrock und den Sandalen tritt in mein Blickfeld. " Ihr befahlt uns, den Juden aus dem Kerker zu holen. Ihr wolltet ihn sehen."
Ich wollte ihn sehen? Ich kann mich nicht erinnern, die letzten Stunden rinnen wie Sirup über meinen Geist. Anthonius, der wonnige Mund, zwei Negersklavinen, viel Wein....wie auch immer, ich muss dieses Problem lösen, ein für alle mal.
" Gut, wo ist er? Bringt ihn zu mir."
Der Soldat salutiert "Er wartet vor der Halle. Ich werde ihn bringen lassen"
" Gut"
Ja es ist weise ihn zu besehen. Ich muss mit eigenen Augen ergründen wie gefährlich er ist, ob es vielleicht doch einen Grund gibt ihn tötet zu lassen. Diese Fiasko muss ein Ende haben.
" Der Gefangene, Herr" Ich schaue auf. Fünf Meter vor mir , bei der ersten Stufe meiner Empore, auf welche meine Liege plaziert ist, steht wieder der Soldat. Neben ihm ein zweiter, und zwischen den beiden kniet ein Bündel aus Fleisch, Blut und Dreck, gekleidet in ein ehemals weisses Hemd, mit verfiltzten langen Haaren und blutigen Striemen an Hals und Schultern. Die Schultern das Mannes hängen leblos herrunter, die Hände liegen unnatürlich abgewinkelt auf dem Marmorboden, die ganze Körperhaltung schreit nach Zerstörung, nur der Kopf ist gerade und steif aufgerichtet . Dieser Mann ist längst tot, nur ein fanatischer Wille hält den Körper noch am Leben. Sein Blick ist hohl und leer auf die Götterstatuen hinter mir gerichtet, sein Mund steht leicht offen, Schleim tropft daraus hervor.
Er sieht aus wie einer diese Schwachsinnigen, die man in den Elendsvierteln Roms finden kann. Man sagt, die Götter hätten ihren Geist genommen, weil er so rein und wunderbar sei.
" Jude, kannst du mich hören?" Keine Antwort, keine Regung, nicht einmal ein Zwinkern der ausgetrockneten blutunterlaufenen Augen. Der Priester hinter mir scharrt ungeduldig mit den Füßen.
Ich schaue zum Soldaten.
"Was um himmelswillen habt ihr mit diesem Mann angestellt?"
Der Soldat wird bleich.
" Er hat Ärger gemacht... im Kerker... die Männer mußten ihn disziplinieren"
Er lügt. Natürlich lügt er. Seine Männer haben sich ausgetobt, warum auch nicht, der Kerl ist nur ein Jude... aber ich muss mit ihm sprechen.
" Jude sprich, oder mir bleibt nichts übrig als die Anschuldigungen die gegen dich erhoben werden als wahr zu behandeln."
Keine Reaktion. Dieser Mann soll ein Rebell sein? eine Gefahr für Rom? Dieser dürre schwachsinnige Krüppel? Niemals...
Der Priester scheint meine Gedanken zu lesen:" Er war nicht immer so, Herr. Bedenkt, dass eure Männer ihn gefoltert haben. Davor war sein Blick wie der einer Schlange, verschlagen und giftig"
Wie deiner, meinst du wohl. Aber der Prister hat recht. Das ist nicht der Mann, der gefangen genommen wurde. Das hier ist nur noch eine leere Hülle, und sie kann mir nicht weiterhelfen.
"Bringt ihn fort und schafft Wein her."
" Ja ich höre euch " krächtzt es plötzlich zwischen den Soldaten hervor.
Irgend etwas hat sich verändert. Die Augen des Mannes scheinen irgendwie gefüllt worden zu sein, gefüllt mit Leben. Auch die Körperhaltung erscheint organischer, lebendiger.
"Nun gut Jude. Weißt du warum du hier bist?"
" Weil Gott die Menschen prüfen will. "
Wovon spricht er?
" Priester, wovon spricht der Jude. Was meint er"
Die Schlange tritt neben mein Ohr und wispert: " Er hält sich für Gottes Sohn. Er glaubt Gott hätte ihn geschickt um die Welt zu ändern. Er glaubt er sei der Messias"
Messias. Dieses Wort kenne ich. Die Juden glauben, eines Tages wird einer kommen, der sie von der Herrschaft Roms berfreit. Lächerlich.
Ich wende mich wieder dem Zimmermann zu.
" Hältst du dich für das was ihr Messias nennt?"
" Gott hält mich dafür."
Der Priester springt vor und packt den Gefangenen am Kragen: " Ketzter, Sünder, am Kreutz sollst du darben.
Ich signalisiere den Soldaten mit einer Handbewegung den Priester zur Ruhe zu bringen. Sie packen ihn und schleudern ihn zu Boden.
" Beherrsche dich Priester oder du wirst bald am Kreutz hängen"
Er antwortet nicht, er weiss wann es besser ist zu schweigen.
" Nun gut Jude, du hälst dich für den Sohn eures Gottes, für den Messias. Was wirst du tun um dein Volk zu befreien?
" Nichts"
" Nichts?"
Eine lange Pause, Schleim tropft von seinen Lippen. Dieses Gespräch scheint ihn anzustrengen. Er öffnet den Mund aufs neue, aber ich sehe, lange wird er nicht mehr bei Bewußtsein bleiben. Die Soldaten haben ganze Arbeit geleistet
" Was getan werden muss hat Gott schon getan. Wir alle gehören zu seinem großen Plan. Auch ihr. "
Es ist sinnlos darüber nachzudenken was der Kerl meint. Er ist verrückt. Zu verrückt um gefährlich zu sein. Ich kenne die Inhalte seiner Reden sowieso. Er predigt Frieden, nicht Gewalt, er fordert Nächstenliebe nicht Rebellion. Alles was er sagt kann sein Volk nur schwächen . Nein er ist nicht gefährlich. Ein Blick auf diese Jammergestalt sagt alles. Das hier ist nicht mein Problem, es ist ein Streit zwischen Juden, ich kann ihn nicht töten lassen, unnmöglich kann ich einen Geisteskranken töten lassen. Die Irren sind die liebsten Kinder der Götter...
" Gebt ihm zu essen und zu trinken. Gebt ihm Kleider und heilt seine Wunden, dann bringt ihn vor die Stadt, stellt sicher das ihn niemand anrührt. Er ist ein freier Mann".
Der Soldat nickt, der Priester springt vor mich hin.
" Wenn ihr das macht, wird das Volk antworten"
" Und diesen da hängt an das Kreuz. Ich habe euch gesagt ich lasse mir nicht drohen".
Die Wächter packen den Priester und wollen ihn fortschleifen, aber irgnedwo hinter all dem religiösen Wahn verbirgt sich eine ungeahnte Kraft. Er reist sich los und springt vor. Wir sind nun Gesicht an Gesicht. Er starrt mich irre an... Juden...
"Wenn der Zimmermann lebt, stirbt Jerusalem, ganz egal was mit mir passiert."..........
Die Zeit scheint einzufrieren. Vor mir schwebt der Schlangenkopf des Priesters, drohend und bedrohlich wie der Satan der Juden...alles ist still. Unnatürlich still.
Da plötzlich, Anthonius steht neben mir, schaut mich an....
Ich habe ihn sich gar nicht bewegen sehen. Eben schlummerte er noch. Jetzt steht er neben mir.
Er spricht. Seine Stimme ist unnatürlich, oder auch nicht? Ich fühle mich real und doch wie in einem Traum. Ist es der Wein? Der Priester starrt mich an, Anthonius Worte erreichen mein Ohr:
"Du kannst ihn nicht töten, aber du kannst ihn auch nicht leben lassen. Tötest du ihn, frevelst du, lässt du sein Leben, verlierst du das deine."
Ich starre ihn an, meine Kehle ist trocken.... Er redet weiter.
" Doch du musst dich nicht entscheiden. Lass sie wählen, lass die Juden wählen"
Ich antworte. Ich habe keine Kontrolle über die Worte. Sie kommen wie von selbst, wie als würden sie mir diktiert. Sprechen die Götter zu mir? Ist es der Wein?
" Aber wenn ich sie entscheiden lasse wird er sterben. Nicht das Volk würde entscheiden, nur die Pharisäher. "
Der Junge schaut mich an, seine Lippen kräuseln sich zu einem Lächeln:
" Was können wir für die Bräuche der Juden? "


So glaube ich heute im Sinne des allmächtigen Schöpfers zu handeln: Indem ich mich des Juden erwehre, kämpfe ich für das Werk des Herrn.« ( Adolf Hitler)


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#3

Des Konsuls Bürde

in Kurzgeschichten, Erzählungen, Novellen und Dramen. 12.01.2005 01:23
von Sankt Marot | 117 Beiträge | 117 Punkte
hehe bin zu müde um mehr zu antworten. danke fürs lesen, und fürs gefallen natürlicvh auch

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#4

Des Konsuls Bürde

in Kurzgeschichten, Erzählungen, Novellen und Dramen. 12.01.2005 15:15
von Arno Boldt | 2.759 Beiträge | 2758 Punkte
zu venyaluna.. bzgl. leben lassen des p.p.: weil es schon ein paar aufstände dort unter seiner führung gab..noch einen, und er wird wohl gecancelt. und wenn er jesus sein leben läßt, dann kann er aber 100pro mit einem rechnen..

quelle: "Passion Christi"

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#5

Des Konsuls Bürde

in Kurzgeschichten, Erzählungen, Novellen und Dramen. 12.01.2005 17:42
von Sankt Marot | 117 Beiträge | 117 Punkte
will ja nicht mekern ven, aber das was ab sagt lässt sich ind er geshcichte zumindest andeztungsweise nachlesen

Was den jungen angeht: zum einen wird ja erwähnt das er extrem schlau zus eins cheint, zum anderen ist die endpassage ja durchaus religiös verklät, allerdings römisch religiös wie man nachlesen kann
Abe rin jedem fall danke für die beschäftigung mit dem text.

p.S. AB: die behauptung die quelle wäre diser scheckliche film ist übrigens fast eine beleidigung
Allerdings kopiert de rfilm den Biebeltext recht gut also von daher stimmt es dann wieder.

Also für hintergundwissen ist die lektüre der Bibel anzuraten

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#6

Des Konsuls Bürde

in Kurzgeschichten, Erzählungen, Novellen und Dramen. 12.01.2005 23:07
von Wilhelm Pfusch • Administrator | 1.989 Beiträge | 2007 Punkte
Ich fand Passion Christi auch furchtbar, vor allem die Szene mit dem hässlichen blutenden Baby...

Zu der Geschichte ^^ da sind schon einige Rechtschreibfeher drin, Teil 2 Zeilen 4, 7 13 aber das ist unerheblich. Mir gefällt auch die dargestellte Dekadenz, allerdings wird Pilatus in der Bibel eher als recht belesen und weise dargestellt. Er wusste das die Kreuzigung Jesu unrecht war, und versuchte dies auch zu verhindern.
Sein Gedankengang und seine Argumentation gefallen mir.
Was mir nicht so gefällt ist die Sprache, sie ist vielleicht teilweise etwas zu salopp, aber das ist Geschmackssache. Trotzdem hat es mich inspiriert etwas in ähnlicher Art über Siddharta zu schreiben ^^ Auch das Ende gefällt mir, wobei der Charakter des Anthonius vielleicht hätte ausführlicher begründet werden sollen.

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#7

Des Konsuls Bürde

in Kurzgeschichten, Erzählungen, Novellen und Dramen. 13.01.2005 15:25
von Sankt Marot | 117 Beiträge | 117 Punkte
Danke für deine gedanken , sie helfen mir weiter. Ein vertnünftiger Künstler beendet niemals ein werk, er tut nur so, denn wirkjlich ebenden kann man in einer ständig sich drehenden welt nmichts.
daher hahlte ich mir auch vor dieses werk imme rund imme rwiede rzu ändern woie jedes werk.
Den Ponzius ausd er Bienel kenne ich abe rer schien mir unrealistisch. warum sollte ein Konsul roms sich erthaft ohne grund um die juden schwehren. nein die einzige erklärung für ponzius verhalten fand ich in seienr eigen religion. über jahr tausende betsimmt religion und weltsicht das verhalten der menschen, nicht vernunft. ob wohl die ja auch eine religion ist

Dager erklärt sich auch die Figur des Jungen: er ist der repr4esantant de rreligiösen sicht, vielciht auch nicgt. E sist absichtlich offen gelassen ist er ein gott am ende braucht e skeine erklärung, dann wäre eine erklärunmg unnötig. ist er keienr bräuchte es eine, welöche abe rvoewegnmehmen würde das er kein gott ist. was ich abe rwollte ist da sganze ind e rschwebe lassen.
ich fande die idee einfach fasiznierend man könne darübe rnachdenken, das der ursprung der christlichen religion inder entscheidunh römischjer gütter bedimgt ist aber wie gesagt anderer sietes wollte ichge sauch offen lassen weil prosa wie lyrik nichtd as rehct hat dem leser das denken abzunehemn.
Viecht könnte man abe rdoch ein wneig mehr zu anthonius sgaen, zu beispiel warum Ponzius ihn mag ( hehe ich nenne meine figuren imemr beim Vornahemn, haben imemerhin lang genug meine Pizzen gefuttert:D)

Über die Saloppe sprache kann man streiten ich habe auch drüber nachgedacht. dachte ein römischer Konsul spricht so nicht, dann kam mir das das wirklichs timmt, denn er spricht ja latain:D
Nein ganz erhlich, ich habe es echt mit mir slebst abgewogen:
will ich einennglerhten akademisch geschulten und Politisch korrekten Ponzius? wenn ja mus sich gehoben schreiben, ode rwill ich einen faulen vom glück besessenen aber nicht dummen sondern allen fals ordinären mann mit fehlern und vorteilen, ganz menshc in all seinem dreck und all seinen rassitioschen Vorteilen?
Ich habe mich für das zweite entschieden, weil ich wie gesagt den Helden Ponzius für unrealistsich halte. Sicherlich, mein Ponzius der fluch säuft und Ki8nder missbraucht ist auch unrealistisvhc abe rer kam mir einfach menshcliche rvor. Ein solche rpoinzius denkt salop muss er, sonst iste rnicht glaubwürdug.
Aber da sisnd alle smeinugen, de rleser möge entscheidn was er davon hält

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