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#1

Unerfüllt

in Düsteres und Trübsinniges 10.01.2005 16:04
von kein Name angegeben • ( Gast )
Ich gehe mit der Einsamkeit auf Reisen
und möchte aus dem Alltagslärm entschwinden.
Dass stille Tage neue Wege weisen
und helfen, zu mir selbst zurückzufinden.

Ich habe viel erreicht in all den Jahren
und hätte allen Grund erfreut zu sein.
Was will ich noch? Wohin soll ich noch fahren?
Voll Ungewissheit lauf’ ich querfeldein.

Ich schaue von dem Berg, den ich erklommen,
wo stets ein Ziel und stets ein Aufstieg war.
Doch all das ist vor meinem Blick verschwommen;
nur das Familienfoto sehe ich noch klar.

Da hören die Gedanken auf zu kreisen.
Die Sehnsucht ist nun stark wie nie bisher:
Ich bin mit trister Einsamkeit auf Reisen.
Das Zweibettzimmer ist so schrecklich leer.

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#2

Unerfüllt

in Düsteres und Trübsinniges 12.01.2005 11:31
von Sankt Marot | 117 Beiträge | 117 Punkte
Oh ja, das kenne ich, zu genüge.
da sgedicht geällt mir, vor allem die letzte strophe und gerade eben die letzte zeile. handwerklich gut und sinnig gewählt abe reben sehr klassisch. und genau hier sehe ich dasProblem des werkes.
es ist das selbe problem was meine werke auch oft haben.
DI eidee ist gut, wortwahl ist gut Technik ist gut, aber e sist zu viel des guten. soll heissen, man wird sehr schnell eingelullt, lässt sich vom Jambus treiben und hört auf den inhalt zu verstheen, weil alles einafchj zu reibungslos ist. Es ist einafch nicht sopanned genug. das end ist toll, abe rzeischendrinn verschluckt man die hälfte.
was ,man da machen kan? Warscheinlich kürzen denke ich, aber wo genau ist eben die farge

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#3

Unerfüllt

in Düsteres und Trübsinniges 12.01.2005 14:34
von kein Name angegeben • ( Gast )
Hallo Marot,
danke für deinen Kommentar.
Das Gedicht ist schon etwas älter, und ich glaube, ich habe mich schon zu sehr daran gewöhnt und werde es nicht mehr ändern, und wenn doch, habe ich das Problem: Wo kürzen? Wie du auch schon ansprachst.

Trotzdem hilft mir deine Einschätzung natürlich insofern weiter, meine nächsten Gedicht dahingehend zu prüfen.
Und wie ich gerade sehe, habe ich nach diesem Gedicht keins mehr geschrieben, das so lang war

Liebe Grüße
Butterfly

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#4

Unerfüllt

in Düsteres und Trübsinniges 13.01.2005 15:27
von kein Name angegeben • ( Gast )
20 Strophen? Gedicht oder Ballade? Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich Gedichte, die so lang sind, fast nie durchlese, wenn ich mal eins anklicke. Da müssen die ersten Zeilen schon grandios sein
Danke für dein Lob!

Liebe Grüße
Butterfly

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#5

Unerfüllt

in Düsteres und Trübsinniges 14.01.2005 20:37
von kein Name angegeben • ( Gast )
Jaa, klassische Form, das passt gut!
Zu der Zeit schrieb ich sowieso automatisch in klassischer Form (ohne darüber nachzudenken, obs passt); Mein erstes Metrik- und/oder reimloses Gedicht entstand letzten Oktober.
Und ganze Strophen habe ich auch noch nie rausgekürzt, glaub ich.
Liebe Grüße
Butterfly


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