Hallo Kjub,
es fällt mir schwer, auf deinen Kommentar zu antworten, denn ich muss gestehen, dass er mich weder besonders stolz macht, noch dass ich ihn richtig verstehen könnte. Dennoch ist es wohl so, dass ich noch lange darüber nachdenken werde ... vielleicht bin ich einfach zu blockiert.
Eines muss ich aber unbedingt los werden: ich habe mich sehr darüber gefreut. Vor allem, weil du in diesem Zusammenhang Musil erwähnst, hm, ja, das hat mich nun wirklich tief berührt. Ulrich ist niemand, mit dem ich mich identifizieren könnte - auch wenn das naheliegend erscheine könnte - eher ist es der Autor (eingestanden: das sind natürlich autobiografische Absonderungen). Nein, das liegt daran, das ich dieses Werk wie kein zweites schätze.
Und nun überlege ich, wie nahe sich Lyrik und Prosa kommen können. Übrigens scheitert mein Verständnis an deiner Aussage "in dem der möglichkeitssinn dem wirklichkeitssinn gegenüber gestellt wird." die ich so noch gar nicht nachvollziehen kann. Vielleicht, weil ich das Buch nicht so simpel enttarnt wissen will. Aber ich gehe dem nach.
Ganz herzlichen Dank für die Beachtung
liebe Grüße,
Anton
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Hallo Alcedo,
wie anschaulich du dein Lesen schilderst!
Mag sein, dein Kommentar zu meinem anderen Text hat mich erst ermutigt, diesen einzustellen.
Ermutigend auch, dass du den Auftritt in der Natur zu würdigen weisst.
Wie Kjub bereits schrieb ist es dieser Kreislauf, der Phänomene und Zeiten, der durchbrochen und beendet werden will, der mich zu den Versen anregte.
Es freut mich sehr, dass du ihn zu geniessen wusstest.
liebe Grüße,
Anton