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#1

Weiberheld

in Liebe und Leidenschaft 18.11.2009 11:41
von oliver64 • Mitglied | 352 Beiträge

Weiberheld

"Wie so trügerisch sind Frauenherzen!“


Auch ich will Frauen generell gefallen,
genieße, wenn sie heftig für mich schwärmen,
doch kann mich selbst nicht recht für sie erwärmen,
für heiße Weiber nicht und nicht für Schnallen.

Erst kommt der Kuss, dann zeigen sie die Krallen
wenn Eifersucht und ihre Kinder lärmen.
Die zärtlichsten Erregungen verhärmen,
wenn Liebesschwüre echolos verhallen.

Verliebte Männer schweben gern in Sphären,
in denen Aphroditen aus Megären
entstehen. Und die geben ihnen Futter,

um deren Traum so lange zu ernähren,
bis sie den Bund fürs Leben ihr gewähren.
Ich tu das nicht. Ich bleib bei meiner Mutter.






Gedichte und Kommentare in allerbester Absicht

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#2

RE: Weiberheld

in Liebe und Leidenschaft 18.11.2009 23:15
von Ivana Ivano | 72 Beiträge

He, oli,
Von mir Punkte: 0
Das ist ein ganz abgekauter Hut! Wo sind neue Ideen?

Tschüs

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#3

RE: Weiberheld

in Liebe und Leidenschaft 19.11.2009 11:22
von oliver64 • Mitglied | 352 Beiträge

Zitat von Ivana Ivano
Wo sind neue Ideen?


Ja, das frage ich mich auch täglich. So lange ich sie aber nicht finde, halte ich mich an den alten fest, wenn du gestattest.

Tschüß





Gedichte und Kommentare in allerbester Absicht

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#4

RE: Weiberheld

in Liebe und Leidenschaft 20.11.2009 18:04
von Alcedo • Mitglied | 1.945 Beiträge

Zitat von oliver64
Weiberheld

"Wie so trügerisch sind Frauenherzen!“


Auch ich will Frauen generell gefallen,
genieße, wenn sie heftig für mich schwärmen,
doch kann mich selbst nicht recht für sie erwärmen,
für heiße Weiber nicht und nicht für Schnallen.

Erst kommt der Kuss, dann zeigen sie die Krallen
wenn Eifersucht und ihre Kinder lärmen.
Die zärtlichsten Erregungen verhärmen,
wenn Liebesschwüre echolos verhallen.

Verliebte Männer schweben gern in Sphären,
in denen Aphroditen aus Megären
entstehen. Und die geben ihnen Futter,

um deren Traum so lange zu ernähren,
bis sie den Bund fürs Leben ihr gewähren.
Ich tu das nicht. Ich bleib bei meiner Mutter.





hallo oliver

deine Verse (vor allem die schöne Pointe in der letzten Zeile) haben mich zu einem kleinen Epigramm inspiriert.

in der dritten Zeile des ersten Terzettes bringst du das dritte "und". das will mir da auch garnicht ungebeugt in den Jambus fallen. es lässt sich aber vielleicht vermeiden wenn du stattdessen ein inbrünstig gestöhntes "Oh" vorziehst:

entstehen. Oh, sie geben ihnen Futter,


es sei denn du brauchst dieses Bindewort undbedingt für deinen Binnenreim zum "Bund" im zweiten Terzett.

Gruß
Alcedo




Augenfrauen

Besser der eigenen warnenden Mutter nicht trauen,
als tief nicht genug Fremdheit ins Antlitz zu schauen.




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zuletzt bearbeitet 20.11.2009 18:05 | nach oben springen

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