Hallo Kater,
mit mir sind es jetzt vier verbürgte Leser, von denen einer behauptet, daraus schlau geworden zu sein. Einer konstatiert das Gegenteil und der Dritte äußert sich nicht zu der Frage.
Ich werde daraus schlau, insofern als ich für mich heraus lese, dass wir - und das wusste spätestens Jesus - wieder wie die Kinder werden müssen, um neugierig auf das Leben zu sein, es zu entdecken und auf uns wirken zu lassen. Das Gedicht unterstellt, dass "die Großen" das Lachen und die Weisheit verlernt haben, dass der Kaufmann auf Schulden zum Sieg reitet.
Nein, im Ernst: dass man Cäsar geben muss, was des Cäsars ist. In der Abschlussstophe wird schließlich deutlich, dass die Großen die Kleinen zu oft vom Leben fernhalten, da sie evtl. der Meinung sind, die Kleinen schützen zu müssen, weniger vor dem Bonbonpapier, als vor den Toten, obgleich doch beides untrennbar mit dem Leben verbunden ist.
So oder so ähnlich in Kürze, weil mich zunehmend nervt, wenn einfach nur hingeschmissen wird, dass einem etwas gefällt (oder nicht gefällt) und eine Menge sagt, aber nicht was. Mir gefällt das Gedicht, auch wenn es natürlich vollkommen verkehrt eingestellt ist. Das versteht kein Knirps.
Beste Grüße
Mattes