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21.01.2010 18:37 |
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Beiträge: 172
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24.01.2010 13:30 |
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Hallihallo, Karl Feldkamp!
Die Korrekturprogramme sind eine gewalttätige Seuche. Sie üben Zwänge aus und behindern Kreativität. Ich stimme dir den Gedichtinhalt betreffend zu, habe aber als nicht so elitärer Mensch mit solchen Formen meine Schwierigkeiten. (betrifft keineswegs nur deine Werke)
freundlich
Hastanirwana GHEG
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Beiträge: 188
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31.01.2010 20:04 |
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Beiträge: 172
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01.02.2010 19:31 |
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Hallo, Karl Feldkamp"
Mit "solchen Formen" meine ich Werke, nicht nur aber auch Gedichte, also auch darstellende, bildende, die dem Publikum vorgestellt werden, deren Botschaften sich die Leute teilweise aus dreifachen Bezugsebenen zusammen klamüsern sollen. Wer das nicht kann, will -aus welchen Gründen auch immer- erscheint dann leicht als Kulturbanause. Um das wiederum zu vermeiden, beklatschen Viele "des Kaisers neue Kleider". Es führt auch zur Entfremdung von Kunstschaffenden und -konsumenten. Schließlich müssen ganze Bereiche von der unbeteiligten Allgemeinheit subventioniert werden für ein kleines Szenen- publikum, das noch erreicht werden kann -manchmal auch nur aus "art-fremden" Beweggründen. M.E. sollten Kunstwerke allgemeinvertsändlich bleiben. (Ich befürworte deshalb nicht SMS-deutsch a la: "Wir gehn Aldi.") Diesen Standpunkt sehe ich nicht als Einschränkung der Kreativität an, sehr wohl aber z.B. ein Korrekturprogramm, das mir vorschreibt wie ich " allgemein verständlich" zu schreiben habe. Interpunktionen, Syntax usw. sollen doch dem Leser das Verständnis erleichtern und sind auch Stilmittel, denke ich. Warum manche Literaturschaffenden es dem Leser -absichtlich?- schwerer machen, ist mir nicht klar. (Sind das vielleicht Versuche eine "eigene Handschrift" als Wiedererkennungsmerkmal kreieren zu wollen?) Ich nehme an, daß u.a. aus diesem Grund -mangelnde Verständlichkeit- nur noch Wenige an Lyrik interessiert sind. In manchen Werken werden dem Leser nur Brocken serviert. Die Zusammenhänge soll er selbst hinein interpretieren. Dazu habe ich in diesem Forum irgendwo -der Autor verzeihe mir!- eine kritische Anmerkung gelesen. Sie lautete sinngemäß etwa: "Je verkrypteter ein Text erscheint, desto höher wird er gelobt. Was Lieschen Müller gleich versteht, kann nicht wertvoll sein." Dieser Kritik schließe ich mich bei manchen Werken an.
Freundlichst
Hastanirwana GHEG
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Der Beitrag wurde editiert: 02.02.2010 09:20.
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