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23.01.2010 12:19 |
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heute wegen gestern
um nicht erneut zu fliehen in betten/hütten (und viel grüße)
respekt bremst mich (in den rückwärtsgang) und lockt (und zeigt dich anders) "das ist nett" ("das" im dialekt)
zwei bis vier finger tippen weiter (+daumen, die sich die leertaste teilen; zwei fingerchen hängen vergessen in der luft: rechts und links eine sammeltasse!)
in den pausen sehe ich durchs fenster auf das kirchdach von dem ich nicht loskomme gerade schlägt es vom turm zwei mal (halb)
ca. jetzt wärst du fertig und bei mir rauchen schlote und der nebel (wo denn?) schwafelt
am horizont
nicht sonderlich weit (ich wohne im tal) im & aus dem wald ein sendemast wieder so eine pause die mich (lebe! & putze!) kritisiert dabei wollte ich doch nur dich mit mir (in ein paar?) verreimen ich lasse mich (einfach nicht in ruhe) am hügel kraxeln (verdammt!) du verstehst es (ich hoffte: nicht) und glaubst dass es zwölf schlug lache und gib mir bloß nicht recht phil (c) 2010
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Der Beitrag wurde editiert: 24.01.2010 09:18.
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29.01.2010 18:26 |
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29.01.2010 21:50 |
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Moderator
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06.02.2010 22:04 |
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hi phil, grade klickte ich durch ein paar deiner letzten werke auf e-literatum und blieb LOGISCHerweise hier hängen. denn hier packt deine sprache kräftig und geschickt zu. als beispiele nenne ich diese feine beobachtung (daumen, die sich die leertaste teilen) und den amüsanten einschub (lebe! & putze!) - die eingeklammerten gedanken erinnern mich an den von mir sehr geschätzten schreibtsil arno schmidts. es scheint an diesen stellen als träte der autor bei dieser subjektiven schreibweise verstärkt aus den zeilen heraus und fordert gehör für gedanken, die für ihn in dem moment wichtig sein mögen - wobei sie nicht zwangsläufig etwas mit dem restlichen text zu tun haben müssen. das wirkt aufrüttelnd und authentisch, manchmal finde ich diesen perspektivwechsel anstrengend, aber ich denke, dass literatur den leser auch herausfordern sollte. grüße Kjub
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07.02.2010 10:06 |
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Moderator
Beiträge: 168
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07.02.2010 11:50 |
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moin phil, indem du für dich festgestellt hast, dass die verbale streicheleinheit zugleich der verriss von summary ist, hast du als mathematiker meinen komm lässig verdoppelt! daran man merkt auch, dass du philantrop bist, schließlich wäre ich gern an jedem ort gleichzeitig.
zettels traum habe ich nicht gelesen, nur zwei konventionellere bücher von ihm. ich bin im moment auch unsicher ob man dieses werk wirklich im herkömmlichen sinn lesen kann. ich glaube jede seite ist dreispaltig, eine für seine persönlichen anmerkungen und die anderen beiden...? zumindest eine wird sich hoffentlich mit der "handlung" beschäftigen. außer einer jungen frau, die germanistik & co studiert, und mir kenne ich auch niemand, der schmidt heutzutage noch liest. es gibt ein paar eingefleischte fans, aber selbst die blättern wohl nur in den büchern herum. zumindest soweit ich weiß. empfehlen kann ich an dieser stelle, was mir als einstieg empfohlen wurde: Aus dem Leben eines Fauns .
grüße zurück! Kjub
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