Okay, die Technik der Sabrage nutzt zwar keine Sollbruchstelle, sondern lediglich den schwächsten (und geeignetsten) Punkt der Champagnerflasche, um vermittels des innern und des äußeren Drucks das Ding zu öffnen, aber der Autor bringt das nun in Verbindung mit anderen Dingen, die er hier köpft, so dass ein Teil des Inhaltes (und/oder der Verpackung) davon fliegt. Ob und wo das bei einem Kaiserschmarrn der Fall ist, weiß ich nicht, vielleicht ist ja auch etwas anderes gemeint. Aber Tütenrollen, Schokolade, Notizblöcke, Schmerztabletten (die von Spalt u.ä.) Eierhandgranaten, Kleingedrucktes (witzig!) Schmelzsicherungen, Zauneidechsen, Abschleppseile, Getränkedosen, Preisaufkleber, Ablenkmanöver (pfiffig!), Toleranzen (naja) und Elektrolytkondensatoren verfügen alle über Sollbruchstellen, gewollt oder ungewollt und teilweise im übertragenen Sinne.
Was haben diese Sachen miteinander und was mit dem Champagner zu tun, außer dass die Beschäftigung mit einem kleinen Kreuzworträtsel manchem eine prickelnde Abwechslung ist? Keine Ahnung, aber Champagner und Rätselraten mögen auch kleine Schwächen sein, die manchem stark scheinen. Vielleicht so und dank des eher Ungewöhnlichen dann meinethalben auch vorne im Wettbewerb dabei. Rechten Genuss wollte ich nicht empfinden, aber gereizt hat es mich ja eben doch. Am Ende bin ich aber doch ein wenig verkatert, da mir irgendwie nicht mehr ersichtlich wurde, als ein paar Blubberbläschen.