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#1

Kindbettaffäre

in Liebe und Leidenschaft 10.04.2010 13:06
von Ralfchen | 558 Beiträge

Kindbettaffäre

Er strich ihr sanft durchs braune Haar,
weil sie ihm grad ein Kind gebar.
Doch was er sah war hundebitter:
der Säugling war ein schwarzer Zwitter.

Drum ging er raus, der böse Molch,
und kaufte schnellstens einen Dolch.
Mit diesem lief er - nasse Hose
und schnitt ihr ab ne rote Rose.

Die brachte er ans Kindesbett.
„Ooch Charles des iss wirklich nett!“
(Doch Freunde, ich hab es gewusst:
sein Dolch war gleich in ihrer Brust)

Als er sie sah in ihrem Blut,
fasste er feinsten Herzensmut:
nahm an die Brust den dunklen Lurch,
und schnitt ihm kalt die Kehle durch.


Ich bin ein verlorener Finder am Ende des Anfangs der Straße der Endenielosigkeit und trete in den erhitzten weichklebenden Ass-Falten. (Ralfs Introspectrum)

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#2

RE: Kindbettaffäre

in Liebe und Leidenschaft 30.06.2010 14:04
von Arno Boldt | 2.691 Beiträge

Hallo Ralfchen.

Im Text ist zwar eine Konsequenz zu sehen, nur leider ist diese auch von Anfang an zu sehen. Der Konflikt wird so banal wie nur irgend möglich gelöst. Zudem ist mir der Sinn der stolpernden Metrik in Strophe 4 nicht klar. Man mordet und zieht das in einem Ruck durch - so ist es auch geschrieben, aber die Metrik spricht eine andere Sprache.
Letztlich ist mir die Szenerie zu plakativ, als dass sie mir ins Gemüt springen könnte.

BG,
AB.


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