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nördliche blicke
in Düsteres und Trübsinniges 09.05.2010 18:51von perry • Mitglied | 1.417 Beiträge | 1417 Punkte
eine art sehnsucht zwischen dünen,
getragen von strandfliederblüten,
abdrücken im sand, die ins meer führen,
in tiefen, aus denen atem perlt.
über den wellen ein rauschen,
kompositionen vergessener meister.
wiegendes gras vorm fenster erzählt
vom grünen blitz des sonnenuntergangs,
der alle wünsche in erfüllung gehen ließ,
bis sich schlingende wogen türmten.
eine art wehmut im klagen des winds
steigt mit dem drachen an der hand,
dem ich die freiheit gebe, wie vögel
den weg zu den brutplätzen zu finden.
RE: nördliche blicke
in Düsteres und Trübsinniges 10.05.2010 18:52von mcberry • Administrator | 3.230 Beiträge | 3490 Punkte
Hallo Perry,
................................................................................
von der blütenduft getragenen Sehnsucht auf sandigem Weg schlägst du einen Bogen
über atmende Wasser kunstbeflissener Phantasie zum grünen Leuchten des Sonnen-
untergangs bis zur Wunscherfüllung in schlingenden Wogen.
Viele Bilder, nicht für die Wirren menschlicher Phantasie, aber für die ersten zehn Zeilen.
Danach weht Wehmut mit einem Drachen an der Hand. Diese Personifikation wird nicht
jeder gelungen finden. Also der Drache, in der Einzahl aufgestiegen, erfährt Freiheit im
Plural (kein grammatischer Fehler, nur mein Verständnis stolperte beim Lesen) und soll
Brutplätze (wessen? der Wehmut) finden? Wahrscheinlich sind Orte gemeint, wo eine
Wunscherfüllung der Sehnsucht aus dem Ei schlüpft, klingt aber unbebrütet.
Trotz alledem, des Bilderreichtums und einer schwer zu lesenden und zu verstehenden
letzten Strophe, kommt die Stimmung doch an. Soll dir das jmd nachmachen. LG mcberry
ich emfinde eine art verlorenheit mit deinen schönen worten PERRY, alter freund ich hoffe du bist nicht in suizi-stimmung.
sag mal MACCI bist du gegen zecken geimpft? grässlicher avi.
RE: nördliche blicke
in Düsteres und Trübsinniges 11.05.2010 22:45von perry • Mitglied | 1.417 Beiträge | 1417 Punkte
Hallo mcberry,
mit der Bildsprache ist es manchmal gar nicht so leicht, vorallem wenn man sie sehr detailliert liest. Vielleicht hilft es sich einfach tragen zu lassen von der Sehnsucht der Strandfliederblüten über die Wellen und Wogen des Schicksals hin zu dem finalen Wunsch die Seele zu den Brutplätzen des Lebens fliegen zu lassen, an denen die Liebste und vielleicht eine Wiedergeburt wartet.
Danke, dass die Stimmung trotzdem angekommen ist.
LG
Perry
Hallo Ralf,
keine Sorge ich bin nicht Selbstmord gefährdet, auch wenn meine Seele durch den kürzlichen Tod meiner Mutter zurzeit etwas Trauer trägt. Der Text resümiert nur ein wenig und blickt ins nördlich Mystische.
Danke fürs Reinschauen und LG
Perry
RE: nördliche blicke
in Düsteres und Trübsinniges 16.05.2010 19:18von der.hannes •
| 1.768 Beiträge | 1750 Punkte
Zitat von perry
eine art sehnsucht zwischen dünen,
getragen von strandfliederblüten,
abdrücken im sand, die ins meer führen,
in tiefen, aus denen atem perlt.
über den wellen ein rauschen,
kompositionen vergessener meister.
wiegendes gras vorm fenster erzählt
vom grünen blitz des sonnenuntergangs,
der alle wünsche in erfüllung gehen ließ,
bis sich schlingende wogen türmten.
eine art wehmut im klagen des winds
steigt mit dem drachen an der hand,
dem ich die freiheit gebe, wie vögel
den weg zu den brutplätzen zu finden.
Hallo Perry,
ein stimmungsvolles Gedicht, das mich eher zur See zieht....
Aber warum ist der Sonnenuntergang ein "grüner Blitz"?
es grüßt
der.hannes
Zitat von der.hannes
Aber warum ist der Sonnenuntergang ein "grüner Blitz"?
weil sonnenuntergänge für den halluzinogenen PERRY immer grüne blitze sinn....der alte iss immer hei!
RE: nördliche blicke
in Düsteres und Trübsinniges 17.05.2010 15:39von perry • Mitglied | 1.417 Beiträge | 1417 Punkte
hallo hannes,
ja das nordmeer gehört natürlich mit zu den nördlich mystischen Gefielden.
Mit dem "grünen Blitz" beim Sonnenuntergang hat es eine besondere Bewandtnis. Es heißt, dass er einem offenbahrt ob der Mensch mit dem man ihn zusammen sieht, der richtige Partner fürs Leben ist. Das Phänomen ist nur selten zu beobachten und hat seine Ursache darin, dass die Lichtfarben der Sonne beim Untergehen in der Athmosphäre unterschiedlich gebrochen werden und das letzte Aufflackern deshalb grün erscheint.
Danke für dein Interesse und LG
Perry
Hallo Ralf,
wie schon die Beatles sangen "Lucy in the Sky with Diamonds."
LG
Perry
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