Kummer manniger Tropfenschwere
Des Kummers schwere Tropfen,
vermodern bleich mein Seelendach.
ich schütt mich zu mit Hopfen,
lausche dem Haus und lach.
Ich leb nicht in Venedig
und seufz mich voll mit Blei,
der Regen ist mir gnädig,
der Bach mir Einerlei.
Ich seh die Hügel überm Tal,
der Teich ist tödlich tief,
ich fing dort manchen fetten Aal.
bevor der Tod mich rief.
Nun rast' ich unter diesem Strom,
manch Stein beschwert mein Herz,
zügle die Geilheit nicht mit Brom,
und fühl auch nie mehr Schmerz.
Trag für mich weiße Spitze,
verhüll den Gram im Schal,
lass niemand an die Ritze,
verwend den toten Aal.