Also Papperlapapp. Wie immer wissen wir nicht, was uns vorkommen wird. Bleibt wie üblich Spekulatives, ersatzweise
Glauben, jeder mit seinen Gebeten... und Amen. Wo bleibt das Neue? Ein pathetischer Textabgang, der zum Weiterdenken aufruft, aber nicht einmal missionarisch, keine Orientierung anbietet. Alles wie gehabt. Das meine ich nicht als Vorwurf, denn mehr scheint mir von Menschen nicht denkbar. Aber bitte: dann nicht so tun als ob. Schreib es doch aus, und schreibe klipp und klar, dass die Ahnung substanzlos bleibt. W i r wissen nicht. Zugestanden, wir haben Bedarf zu wissen. Weil wir es nicht können, ahnen wir uns an d a s heran, das uns bequem ist: Güte von einem angenommenen Schöpfer, der, gäbe es ihn, uns mindenstens eine Ahnung ließe, zu dem was uns ängstigt: das Nichts. Bestenfalls wäre der Beitrag Balsamlyrik. Mir nicht.
Alles andere ist pseudointellektuelles Schwafeln aus Verzweiflung in Angst oder Esotherik mit grauem Haarknoten als Zeichen von angeblicher Weisheit. Aber, wie behauptet: ich weiß nicht.
Liebe Grüße,
otto.