Wibbelchen und Wabbelchen gingen in den Wald
Sie kamen an ein Häuschen, das war verwobbelt alt
Sie klopften an das Türchen vom wobbelalten Haus
Und wie ein Wusch kam Tropfenklipper raus
He! Ihr kumpen Nasen sprach pripp der große Klipper
Was wollt ihr schrobben Hasen vom alten Tropfenklipper
Er war bestimmt zweineunzig und stank wie ne Mugmose
er sah nem Krobbel ähnlich in seiner niffen Hose
„Wir wollten nur mal fragen fragen, ob wir ein Glas Wasser haben haben können können. Wir haben haben so großen Durst Durst“, antworteten Wibbelchen und Wabbelchen synchron.
„Padorz!“, podarzte der stinkende Tropfenkiffer und schnaufte dabei wie ein angesägter Zeppelin. „Wieso ist dieses gemuppfte Märchen auf einmal nicht mehr in gereimten Versen? Und warum quatscht ihr gleichzeitig und alles alles immer immer doppelt doppelt?“
„Weil die Reime echt Scheiße sind“, sagten die beiden Bbelchen. Außerdem sind wir aus einer Zelle, gelle und in so einem Falle redet man immer immer wenn der andere das auch tut tut. Aber wir reden reden nicht doppelt doppelt, großer Klippentropfer, du hörst es nur doppelt doppelt, weil du ja zwei Ohrwatscheln hast hast.“
„Was kann ich dagegen tun? Das ist so quälisch und macht mich ganz schnück im Kopf!“ jammerte jammervoll der große stinkende Kopfentrippser.
Die Bbelchen lächelten freundlich und hoben alle ihre neunzehn Zeigefinger: „Du musst musst dir einen Finger ins Ohr stecken stecken, dann hörts hörts auf auf.“
Sofort befolgte der Jammerer den Rat und stopfte sich einen Finger ins Ohr.
„Isses so besser?“ fragten die Bbelchen.
„Ja!“ freute sich Tribbenklopfer und bat die Bbelchen ins Haus.
„Bekommen wir jetzt ein Glas Wasser?“
„Gläser hab ich keine. Ihr müsst eure Schnäbel unter den Wasserhahn halten. Aber passt auf, dass er euch dabei nicht auf die Zunge kackt.“
„Wir mögen Hühnerbrühe“, antworteten die Bbelchen und tranken das nasse Zeugs, das da aus dem Ventil fiel.
Der Pfropfentippler schaute ihnen zu, kratzte sich mit der linken Hand am Sack, weil ein Teil der rechten noch im Ohr steckte und sagte: „Wie sieht’s aus Leute, mögt ihr Gold?“
„Oh, geil, großer Stinker, was fragst du so meschugge?“
„Wenn ihr wollt, könnt ihr in meiner Mine arbeiten und zehn Pront für euch behalten.“
„Was? Nur zehn Pront? Vergiss es Alter. Außerdem ist Kinderarbeit verboten.“
„Wer redet von euren Kindern? Ihr beide sollt das Gold aus dem Berg holen.“
„Wir haben doch gar keine Kinder. Wir sind doch noch selbst Kinder. Hast was mit den Glubschern Burschi?“
Der große stinkende Tripfenklobber stellte sich vor die beiden hin und beugte sich zu ihnen runter.
„Tatsächlich! Verdammte Hacke! Ihr seid ja noch Rotznasen.“
Er ging zur Tür: „Nun verschwindet, aber furrzhurrz. Und ich geb euch einen guten Rat. Vergesst nie, was euch der große stinkende Trockenklotzer jetzt sagt: zieht die weißen Tennissocken aus, die machen euch um Jahre älter.“