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#1

Nachtspur

in Philosophisches und Grübeleien 06.10.2011 15:59
von otto | 411 Beiträge

Die sonne blendet:
sie leiht dem Mond ihr licht,
am tage wendet
sich mondesmann gesicht.

Den schein verspiegelt,
das ihm das abbild äzt,
strahlengebügelt
ist nur auf zeit benetzt

Der sterne wärme
sie nimmt der kälte sinn,
unendlich ferne,
der ich der mond nicht bin.

zuletzt bearbeitet 06.10.2011 16:02 | nach oben springen

#2

RE: Nachtspur

in Philosophisches und Grübeleien 06.10.2011 19:45
von Michael Munk | 271 Beiträge

hi otto,
diese nachtspur zeigt uns unsren schein, unsren widerschein und zeichnet nicht, sondern ätzt das wahre gesicht, das sich gegen das janusköpfige zu wehren scheint ;) und so dem lyrich eine identifizierungsmöglichkeit auf zeit anbietet.

gern gelesen,
der munkel


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