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#1

AUSGELASSEN

in Minimallyrik 20.11.2018 23:35
von L A F (gelöscht)
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AUSGELASSEN
knochendürr
heroin
untertan
frauen, alk
dominant
zungenwurst-:)
schoki-und
käsegeil
kugelrund

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#2

RE: AUSGELASSEN

in Minimallyrik 22.11.2018 02:48
von Joame Plebis | 3.555 Beiträge | 3510 Punkte

Hier wieder ,guter Laf, ist auch beim besten Willen mein Verständnis für Literatur überfordert.
Sollte gemeint werden, Impulse seien da, jeder könne eine Geschichte seiner Auffassung nach
herauslesen, winke ich ab.
Irgendwo ist der Zustand erreicht, dass sich der Autor verschätzt hat,
weil sein 'Werk' ebenbürdig sein kann den aufgeschnappten Gesprächs-Bruchteilen hinter einem
Verkaufspult eines Feinkostladens.

Das Naheliegendste unserer Gesellschaft und des Lebens bieten genug Möglichkeiten
für Beschreibungen, Gedichte, Anekdoten, Essays oder Balladen.
Reizwörter lassen vermuten, spekulieren, fordern vom Leser Arbeit;
da könnte er sich gleich selbst etwas schreiben.


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#3

RE: AUSGELASSEN

in Minimallyrik 22.11.2018 02:54
von L A F (gelöscht)
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Hi Joame, das Gedicht beschreibt (wohl kaum fuer jemand nachvollziehbar :)) das Davor und Danach. LG, L., ob's in ein Forum passt, was du offensichtlich verneinst, ist mir in diesem Fall egal, da mir selber das Gedicht viel bedeutet

Spaeter: Andere schrieben dazu zusammen mit mir, was etwas Klarheit bringen mag, nun denn:

Dieses Wesen spielte etwas Gitarre, arbeitete jedoch hauptsaechlich mit Zunge, Wurst und Seele, es liess nichts und doch alles aus und wurde schlussendlich menschlich, ausgelassen und mit gesunden Schwaechen.

Ein CV in Ultrakurzform und doch steckt mehr drin als mancher mit einer ganzen Autobiografie zu vermitteln vermag.
Warum sich wohl ausgerechnet Frau und Alk eine Zeile teilen (müssen)?

Eine interessante Kurzform für ein Gedicht Lorenz!
Regt mich an, sowas auch zu schreiben.
Du paarst ja gerne Gegensätze (zumindest erscheint mir das oft so) und achtest auf Symmetrie:

knochendürr - kugelrund
untertan - dominant
heroin- und frauen- und alk- und zungenwurst- und schoki- und käsegeil

zuletzt bearbeitet 22.11.2018 03:09 | nach oben

#4

RE: AUSGELASSEN

in Minimallyrik 22.11.2018 12:33
von Joame Plebis | 3.555 Beiträge | 3510 Punkte

Ich bin überzeugt, nicht einmal ein routinierter Psychater kann herauslesen, wes Dir vorschwebt und Du nicht niederschreibst. Es wäre selbst in Rätselecken für Könner eine Herausforderung zum Tüfteln bis ins Neue Jahr.
Vergiss nicht, manche wollen auch gerne etwas lesen.


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#5

RE: AUSGELASSEN

in Minimallyrik 22.11.2018 12:52
von L A F (gelöscht)
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Hi Joame, ja, manche Leser werden damit wohl zu sehr gefordert, ueberfordert, geht doch der Autor (zu Unrecht?) von viel Eigenwissen aus, was Drogen, das Leben auf der Strasse, Entzug und so weiter betrifft, jedoch darf ich hier sagen, dass es Leser gab, die hier sehr viel zu lesen fanden. Danke, LG und gute Nacht, Lorenz

zuletzt bearbeitet 22.11.2018 12:54 | nach oben

#6

RE: AUSGELASSEN

in Minimallyrik 23.11.2018 01:42
von Joame Plebis | 3.555 Beiträge | 3510 Punkte

Wir sind hier ein Literatur-Forum und hier weder in einer Drogen-Verteilungsstelle oder - Beratungsstelle.
Genauso wenig zuständig für Entzug. Hier dreht sich nicht ausschließlich alles um Gewalt und Drogen
oder um Fälle, die bei einem Psychiater besser aufgehoben wären.

Gelegentlich kann es vorkommen, das so ein Thema abgehandelt wird,
aber medizinische Behandlungen gibt es bei uns keine.

Ich möchte nie wieder hier ein gewalttätiges Thema lesen müssen oder etwas, das mit Drogen zu tun hat.
Ich hoffe, wir haben uns verstanden und Du nimmst das zur Kenntnis.
Joame


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#7

RE: AUSGELASSEN

in Minimallyrik 23.11.2018 02:04
von L A F (gelöscht)
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:) lieber Joame, dich zwingt niemand, irgendwas zu lesen :), LG, Lorenz

zuletzt bearbeitet 23.11.2018 02:37 | nach oben

#8

RE: AUSGELASSEN

in Minimallyrik 23.11.2018 03:26
von L A F (gelöscht)
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Spaeter: Hi Joame Plebis und andere :), dabei kann dir nun wirklich niemand helfen, ausser dein Klickfinger oder/und die Moderation. Und ich kann’s auch nicht, denn ich glaube ernsthaft, dass meine Gedichte verlorenen Seelen Hoffnung auf einen Neubeginn geben koennen. Hierbei muss mir kein Mensch zustimmen, doch zumindest weiss ich, wovon ich spreche/dichte, weil ich es bis hin zum Tod und einem neuen, guten Leben selber erfahren habe, nun denn, Gott sei mit dir, selbstverstaendlich akzeptiere ich als User, wenn hier anders gedacht wird

zuletzt bearbeitet 23.11.2018 03:27 | nach oben


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