#1

sich ins eigene Fleisch schneiden

in Minimallyrik 29.11.2018 07:39
von L A F (gelöscht)
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Ochsenschwanzsuppe.
Geht’s hier um echte Schwänze?
Mir graut vorm Googeln

Ameisenstrassen
zwischen Garten und Küche
der Müll kommt zurück

ein Ventilator
das Surren wird überhört
bis ein Brummer ruht

der rote Chili
erblasste vor Neid
als ich auf ihn biss

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#2

RE: sich ins eigene Fleisch schneiden

in Minimallyrik 29.11.2018 20:14
von salz (gelöscht)
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So stell ich mir das Leben auf einem verlotterten Campingplatz vor, L A F,

und alle diese Slumbewohner versichern sich gegenseitig wie großartig sie im Vorzelt doch drauf sind.
Endlich befreit von Mutti, sauberer Bettwäsche, dämlichem Küchendienst und bürgerlichem Spießertum.
Und hoffen jeden Sonntag, daß Tante Emmi zu Spießbraten einladen möge, Kartoffelpuffern und Muckefuck mit Sahne und Zucker und Bienenstich satt. - Alles echte Männer eben.
Ich mag deine Schreibe, weil sie Bilder vermittelt. Salzige Grüße XXX

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#3

RE: sich ins eigene Fleisch schneiden

in Minimallyrik 29.11.2018 23:23
von L A F (gelöscht)
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Ja salz, Bilder des Sich-Schauderns, alles verursacht durch die eigene, duemmliche Ignoranz :), danke, LG, Lorenz

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