#1
Dämon
in Düsteres und Trübsinniges
14.05.2008 01:19
von
Simone
• Mitglied | 1.672 Beiträge
Dämon
Der Hof ist verwaist und verlassen das Gut.
Die Sonne scheint am Horizont zu zerschellen
und Nacht deckt die Erde gleich finsterer Flut.
Selbst tapfere Recken verlässt bald der Mut,
denn Schatten verbreiten sich in harschen Wellen.
Der Hof ist verwaist und verlassen das Gut.
Das Dunkel gebiert seine dreckige Brut.
Hört ihr nicht die Hunde wie sie ihn verbellen?
und Nacht deckt die Erde gleich finsterer Flut.
Der Dämon hat lange im Zwielicht geruht,
doch jetzt tanzt er lachend mit rasselnden Schellen.
Der Hof ist verwaist und verlassen das Gut.
Der Zuversicht Schimmern ertränkt er in Blut.
Er wird auch den letzten der Starken vergällen
und Nacht deckt die Erde gleich finsterer Flut.
Sein Antlitz nur Fratze, geboren aus Wut
und alten Instinkten. Nichts löscht seine Glut.
Der Hof ist verwaist und verlassen das Gut.
Und Nacht deckt die Erde gleich finsterer Flut.