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#1

yogang

in Philosophisches und Grübeleien 13.01.2008 17:56
von Krabü2 | 797 Beiträge | 797 Punkte
yogang

bist du auch ein zweitweiser,
sondergleichen
durch gestern erwacht
aus dem morgen -
land versprechender geist
im luftig wabernden
rahmen deines bildes
von illusion über evolution
durch reinkarnation
finde ich
jedoch nicht meinen weg
als von dir erkannten
nicht mein zentrum, so
bin ich kein baukasten
mit einem steinchen
zuviel des übrigen.

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#2

yogang

in Philosophisches und Grübeleien 13.01.2008 18:30
von GerateWohl • Mitglied | 2.015 Beiträge | 2015 Punkte
Hallo Kratzbürste,

hier beschreibt das lyrische Ich eine Art, na sagen wir Lebensabschnittspartner, vielleicht sogar noch weniger, eine Art Affäre? "Gestern erwacht" spricht für eine noch nicht sehr lange Beziehungsdauer. Das Bild, das das lyrI von ihm hat ist noch sehr diffus und scheint sich ständig zu ändern (luftig wabbernd). Dennoch scheint der Partner irgendwie zunächst vielversprechend zu sein (land versprechender Geist).
LyrI hat zunächst viel in ihn hinein projeziert, wie man das halt so macht, Illusion, Evolution alias Entwicklungspotential und Reinkarnation oder Projektion alter Beziehungen in das Gegenüber. Dem Gegenüber scheint es genauso zu gehen. Und das Bild des Gegenüber vom lyrI scheint diesem nicht so recht zu passen. Es fühlt sich damit unbehaglich. Somit scheint es einen Schlussstrich unter die Sache zu ziehen. Soweit meine Deutung.

Sprachlich ist der Text nicht so meins. Zu inkonsistent, das ganze ergibt für mich kein Bild, das über die oben herausgelesene Beschreibung hinausgeht. Das geht zwar wortgewand von statten, ergibt aber für mic hnicht mehr als die Summe der Teile.

Aber wahrscheinlich liege ich mit meiner Deutung daneben, womit wir wieder zurück auf Los wären.

Ach so, was erschwerend hinzukommt: Ich muss gestehen, dass mir der Titel nix sagt und ich auch nicht nachrecherchiert habe. Das spräche für die weitere Möglichkeit einer Fehlinterpretation.

Viele Grüße,
GW

_____________________________________
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#3

yogang

in Philosophisches und Grübeleien 13.01.2008 18:48
von Krabü2 | 797 Beiträge | 797 Punkte
Hi GW,
es handelt sich zwar um eine Beziehung, aber keine Liebesbeziehung
Gemeint ist eher eine Lehrer-Schüler-Beziehung, und das in einer Art philosophischer Schule.
Diese Lehre, die dem Schüler da vermittelt werden soll, ist die der Yogis, daher der Titel 'Yogang'.
Doch der Schüler ist zu weltlich bzw. fühlt sich von einem Menschen, den er als 'Elite' - wie er sich zu vermitteln mag, nicht bewundernd zuwendet, weder verstanden noch gänzlich angenommen. Seine Themen sind einfach andere als die, dass sich alles auflöse. Schon gar nicht in Wohlgefallen , und das schon gar nicht dem Mentor gegenüber.
Alle Zeilenbrüche sind genau da, wohin sie müssen .... (übrigens *smile*)
Ist das so in etwa nachvollziehbar?
Grüße
Uschi

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